Als Martin Luther King in Ostberlin predigte – und ein Berliner hautnah dabei war | Was für ein Leben - Folge 5

Als Martin Luther King in Ostberlin predigte – und ein Berliner hautnah dabei war | Was für ein Leben - Folge 5

vor 1 Monat
Die Geschichte von Ekkehardt Brewing
16 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Anfang der 1960er Jahre ist er Lehramtsstudent in Ost-Berlin – und
singt im Chor der Marienkirche Berlin. Religion ist in der Deutsche
Demokratische Republik offiziell unerwünscht. Gerade deshalb wird
die Kirche für viele zu einem Ort der Freiheit. Dann passiert etwas
völlig Unerwartetes: Martin Luther King Jr. kommt nach Berlin – und
überquert 1964 spontan die Grenze nach Ost-Berlin. Ohne Pass. Mit
einer American-Express-Karte. Wenig später steht er auf der Kanzel
der Marienkirche – und predigt vor hunderten Menschen. Später auch
in der Sophienkirche Berlin. Ekkehardt Brewing ist mittendrin. Er
erzählt, wie sich dieser Moment angefühlt hat, welche Bedeutung
Kirche in der DDR hatte – und ob sein Glaube für ihn zum Problem
wurde. Eine Geschichte über Mut, Zufall – und einen Moment, der
zeigt, dass selbst im Kalten Krieg Grenzen manchmal einfach
überschritten wurden.
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