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Beschreibung
vor 1 Monat
Tareks Flucht durch Wüste, Gefängnisse und über das Mittelmeer
Manche Lebensgeschichten sind so drastisch, dass sie kaum zu
glauben sind. Und doch sind sie real. Die Geschichte von Tarek
Elmasoudi ist eine davon. Aufgewachsen in der ägyptischen Wüste,
ohne Perspektive, macht er sich schon als Teenager auf den Weg –
raus aus einem Leben, das für ihn keine Zukunft bereithält. Seine
erste Flucht führt ihn nach Saudi-Arabien, wo er auf der Straße
lebt und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Doch er wird
zurückgebracht. Der nächste Versuch endet in einem Albtraum:
Libyen. Gefängnis. Folter. Menschenhandel. Zurück in Ägypten folgt
die nächste Inhaftierung. Tage ohne Essen, kaum Wasser, Isolation.
Für Tarek wird klar: Wenn er bleibt, wird er das nicht überleben.
Sein Ziel: Europa. Die Überfahrt über das Mittelmeer ist
lebensgefährlich. Zwei seiner engsten Freunde sterben auf diesem
Weg. In Griechenland angekommen, ist seine Flucht noch lange nicht
vorbei. Schlepper halten ihn fest, verlangen Geld. Erst danach kann
er weiter – über die Balkanroute, zu Fuß, per Anhalter, immer in
Angst. Er erzählt davon, wie er Müll gegessen hat, um zu überleben.
Und davon, was es bedeutet, nie zu wissen, ob man den nächsten Tag
erlebt. Heute lebt Tarek in Deutschland. Er arbeitet für den Verein
Über den Tellerrand, der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen
zusammenbringt – durch gemeinsames Kochen, Austausch und Begegnung.
Doch auch hier ist nicht alles sicher: Die staatliche Förderung
wurde gestrichen. Umso wichtiger sind Unterstützung und
Aufmerksamkeit. In dieser Folge von Was für ein Leben spricht
FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Tarek Elmasoudi über Angst,
Verlust – und darüber, warum Zusammenhalt die einzige Chance ist,
dass dieses Zusammenleben funktioniert.
Manche Lebensgeschichten sind so drastisch, dass sie kaum zu
glauben sind. Und doch sind sie real. Die Geschichte von Tarek
Elmasoudi ist eine davon. Aufgewachsen in der ägyptischen Wüste,
ohne Perspektive, macht er sich schon als Teenager auf den Weg –
raus aus einem Leben, das für ihn keine Zukunft bereithält. Seine
erste Flucht führt ihn nach Saudi-Arabien, wo er auf der Straße
lebt und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Doch er wird
zurückgebracht. Der nächste Versuch endet in einem Albtraum:
Libyen. Gefängnis. Folter. Menschenhandel. Zurück in Ägypten folgt
die nächste Inhaftierung. Tage ohne Essen, kaum Wasser, Isolation.
Für Tarek wird klar: Wenn er bleibt, wird er das nicht überleben.
Sein Ziel: Europa. Die Überfahrt über das Mittelmeer ist
lebensgefährlich. Zwei seiner engsten Freunde sterben auf diesem
Weg. In Griechenland angekommen, ist seine Flucht noch lange nicht
vorbei. Schlepper halten ihn fest, verlangen Geld. Erst danach kann
er weiter – über die Balkanroute, zu Fuß, per Anhalter, immer in
Angst. Er erzählt davon, wie er Müll gegessen hat, um zu überleben.
Und davon, was es bedeutet, nie zu wissen, ob man den nächsten Tag
erlebt. Heute lebt Tarek in Deutschland. Er arbeitet für den Verein
Über den Tellerrand, der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen
zusammenbringt – durch gemeinsames Kochen, Austausch und Begegnung.
Doch auch hier ist nicht alles sicher: Die staatliche Förderung
wurde gestrichen. Umso wichtiger sind Unterstützung und
Aufmerksamkeit. In dieser Folge von Was für ein Leben spricht
FluxFM-Redakteur Matti Geyer mit Tarek Elmasoudi über Angst,
Verlust – und darüber, warum Zusammenhalt die einzige Chance ist,
dass dieses Zusammenleben funktioniert.
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