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Beschreibung
vor 1 Monat
Eine Biografie im Spannungsfeld von Politik, Radio und Feminismus
Manche Lebensgeschichten erzählen mehr über eine Zeit als jedes
Geschichtsbuch. Die von Astrid Landero ist eine davon. Aufgewachsen
in Thüringen in einem politisch geprägten Elternhaus, entwickelt
sie früh ein Interesse für internationale Themen, hört westliche
Musik und beschäftigt sich mit der US-Bürgerrechtsbewegung. Ihr Weg
führt sie zum Studium nach Moskau – in ein internationales Umfeld,
das ihren Blick weitet. Zurück in der DDR arbeitet sie zunächst
beim Zentralrat der FDJ, bevor sie 1988 zum Jugendradiosender DT64
kommt. DT64 ist zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Ort:
unterschätzt von der politischen Führung – und gerade deshalb ein
Raum mit überraschend großen Freiheiten. Hier entstehen Beiträge
über Themen, die zuvor kaum öffentlich verhandelt wurden: Rassismus
in der DDR, Sexualität und Beziehungen, queeres Leben, Einsamkeit,
Suizid und Flucht. Im Jahr 1989, als das politische System ins
Wanken gerät, wird auch das Radio mutiger. Die Redaktion nutzt ihre
Spielräume – und ist in manchen Momenten schneller als die Politik
selbst. Nach dem Mauerfall engagiert sich Astrid Landero intensiv
in der Frauenbewegung. Sie ist aktiv im Unabhängigen Frauenverband
und beteiligt sich am Aufbau wichtiger Ostberliner Frauenprojekte
wie dem Frauenzentrum Paula Panke. Für ihr Engagement wird sie 2023
mit der Bezirksmedaille Pankow ausgezeichnet. In dieser Folge
spricht Matti Geyer mit Astrid Landero über ein Leben zwischen
Anpassung und Aufbruch – und über die Frage, was es bedeutet,
Freiräume zu erkennen und zu nutzen.
Manche Lebensgeschichten erzählen mehr über eine Zeit als jedes
Geschichtsbuch. Die von Astrid Landero ist eine davon. Aufgewachsen
in Thüringen in einem politisch geprägten Elternhaus, entwickelt
sie früh ein Interesse für internationale Themen, hört westliche
Musik und beschäftigt sich mit der US-Bürgerrechtsbewegung. Ihr Weg
führt sie zum Studium nach Moskau – in ein internationales Umfeld,
das ihren Blick weitet. Zurück in der DDR arbeitet sie zunächst
beim Zentralrat der FDJ, bevor sie 1988 zum Jugendradiosender DT64
kommt. DT64 ist zu diesem Zeitpunkt ein besonderer Ort:
unterschätzt von der politischen Führung – und gerade deshalb ein
Raum mit überraschend großen Freiheiten. Hier entstehen Beiträge
über Themen, die zuvor kaum öffentlich verhandelt wurden: Rassismus
in der DDR, Sexualität und Beziehungen, queeres Leben, Einsamkeit,
Suizid und Flucht. Im Jahr 1989, als das politische System ins
Wanken gerät, wird auch das Radio mutiger. Die Redaktion nutzt ihre
Spielräume – und ist in manchen Momenten schneller als die Politik
selbst. Nach dem Mauerfall engagiert sich Astrid Landero intensiv
in der Frauenbewegung. Sie ist aktiv im Unabhängigen Frauenverband
und beteiligt sich am Aufbau wichtiger Ostberliner Frauenprojekte
wie dem Frauenzentrum Paula Panke. Für ihr Engagement wird sie 2023
mit der Bezirksmedaille Pankow ausgezeichnet. In dieser Folge
spricht Matti Geyer mit Astrid Landero über ein Leben zwischen
Anpassung und Aufbruch – und über die Frage, was es bedeutet,
Freiräume zu erkennen und zu nutzen.
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