Wie Günther Krabbenhöft zum Berliner Kult-Opa wurde | Was für ein Leben - Folge 11

Wie Günther Krabbenhöft zum Berliner Kult-Opa wurde | Was für ein Leben - Folge 11

vor 4 Wochen
Die Geschichte von Günther Krabbenhöft
39 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Wochen
Eine Biografie zwischen Ausgrenzung, Selbstfindung und Berliner
Clubkultur Manche Menschen werden erst spät zu dem, was sie
eigentlich immer sein wollten. Günther Krabbenhöft ist einer von
ihnen. Geboren 1945 in Hildesheim und aufgewachsen in einer
ländlichen Gegend bei Hannover, ist seine Kindheit geprägt von
Strenge und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Schon früh gerät er in
Konflikt mit sich selbst und seiner Umwelt. Mit 16 Jahren
unternimmt er zwei Suizidversuche – und überlebt. Er beginnt, sich
ein Leben aufzubauen: wird Koch, heiratet, wird Vater. Doch erst
mit 35 findet er den Mut zu seinem Coming-out. Ein Wendepunkt.
Berlin wird zu seinem Zufluchtsort. Seit 1968 lebt er in der Stadt
– zunächst in Moabit, später in einer Kreuzberger WG. Über
Jahrzehnte arbeitet er als Koch, engagiert sich in den
1980er-Jahren in der Sterbebegleitung von AIDS-Kranken und erlebt
eine Zeit, die ihn nachhaltig prägt. Erst im höheren Alter wird er
zu dem, was viele heute in ihm sehen: eine Ikone. Mit Melone, Weste
und unverwechselbarem Stil wird er zum festen Bestandteil der
Berliner Clubszene. Er tanzt in Clubs wie Berghain, Sisyphos oder
Kater Blau – und zeigt, dass Freiheit keine Frage des Alters ist.
In dieser Folge spricht Matti Geyer über das bewegte Leben von
Günther Krabbenhöft – und über die Kraft, sich selbst treu zu
bleiben.
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