Kuba, DDR, Berlin: Wie Teresa Casanueva Teil der East Side Gallery wurde | Was für ein Leben - Folge 12

Kuba, DDR, Berlin: Wie Teresa Casanueva Teil der East Side Gallery wurde | Was für ein Leben - Folge 12

vor 3 Wochen
Die Geschichte von Teresa Casanueva
25 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Eine Biografie zwischen Revolution, Kunst und überwundenen Grenzen
Manche Lebenswege verlaufen zwischen Welten – politisch,
geografisch und künstlerisch. Der von Teresa Casanueva ist ein
solcher. 1963 in Kuba geboren, wächst sie in einem kommunistischen
System auf, das ihr Denken und ihre Perspektiven früh prägt. In den
1980er-Jahren führt sie ihr Weg in die DDR, wo sie Kunst studiert –
eine Zeit, die ihren Blick auf Gesellschaft und künstlerischen
Ausdruck nachhaltig verändert. Dann kommt der Umbruch. Mit dem Fall
der Berliner Mauer eröffnet sich ein neuer Raum – auch für ihre
Kunst. Teresa Casanueva wird Teil eines einzigartigen Projekts: der
East Side Gallery. Dort entsteht eines der bekanntesten Werke auf
dem längsten erhaltenen Stück der Berliner Mauer. Ihr Wandbild
kommt ohne Titel aus. Es zeigt parallele Linien, die sich
verzweigen wie Äste – ein Motiv, das für sie das Überwinden von
Grenzen symbolisiert: zwischen Ländern, Zeiten und
Lebensrealitäten. Heute gehen jedes Jahr Millionen Menschen daran
vorbei. In dieser Folge spricht Matti Geyer mit Teresa Casanueva
über ihre Kindheit in Kuba, ihr Studium in der DDR und ihren Weg
als Künstlerin in Berlin – und darüber, welche Rolle Kunst in einer
sich ständig verändernden Welt spielen kann.
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