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Beschreibung
vor 4 Tagen
Ein schöner Gedanke: Über Wörter, die lächeln, Sprache als
Haltung und ein Lexikon, das man nicht braucht — aber haben will.
Peu à peu. Ich habe diese Silben nicht gelesen, ich habe sie
gehört. Weiche P-Laute, die in meinem Kopf ploppen. Warm,
tänzelnd, irgendwie fröhlich. Und ich fragte mich: Warum macht
mich ein Wort glücklich, bevor ich überhaupt seinen Sinn erfasst
habe?
Sprache hat für mich nicht nur eine inhaltliche Bedeutung. Sie
klingt. Sie riecht auch manchmal. Sie hat Gewicht (so oder so)
und manchmal sogar eine Temperatur. Und vielleicht ist das der
Grund, warum wir manche Wörter festhalten wollen und andere so
schnell wie möglich wieder loswerden oder sie gar nicht erst
benutzen sollten.
In dieser neuen Episode denke ich laut darüber
nach:
Warum Peu à peu tänzelt und „nach und nach" das leider nicht
tut
Was Heimweh und Homesickness über die Schönheit von Sprache
verraten
Über ein Lexikon, das Wörter an Zitate knüpft und dann
behauptet, sie seien schön
Und ich frage dich, ob du heute hören magst, wie deine
Sprache klingt
Ganz nebenbei gehe ich auf das Gespräch mit Sanja Jardin über
Englisch als Liebesgeschichte [ Episode 5] ein.
Links:
»Lexikon der schönen Wörter« von Roland Kaehlbrandt und
Walter Krämer:
https://www.piper.de/buecher/lexikon-der-schoenen-woerter-isbn-978-3-492-31511-1
Die Textzusammenfassung meines 5-Minuten-Vortrags auf dem
Storytelling-Symposium von Anja Timmermann:
https://janaschlosser.de/warum-ich-in-buechern-schnueffle
Noch mehr Schönheit gefällig?
Einen wöchentlichen Newsletter zum Thema Schönheit gibt es auf
Substack: https://substack.com/@aptodeserunt221336
Und wer direkt dabei sein will: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe für
alle, die Schönheit nicht nur hören, sondern auch teilen wollen:
https://chat.whatsapp.com/GLdfK8AT2BXKEeQx6IFPJ9?mode=gi_t
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