Podcaster
Episoden
02.07.2026
1 Minute
Über das Ende vom Immer-besser-werden-Müssen und ein Stück Holz, von dem ich noch nicht weiß, was es wird.
Ich sitze am Küchentisch und packe schon mal im Kopf meine Tasche für den Bildhauer-Workshop in der Uckermark, obwohl ich noch gar nicht weiß, was aus meinen Händen entstehen soll. Kein Plan, keine Skizze, kein Ziel. Nur die Lust, etwas mit Holz zu formen.
Es geht um genau diesen Widerspruch: Warum fällt es uns so schwer, etwas zu tun, ohne es sofort besser, schneller, perfekter machen zu wollen? Ein Newsletter über norwegische Sportler hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich erzähle dir, was das mit einem Bildhauer-Workshop, meiner Kindheit im Keramikzirkel und der Frage zu tun hat, ob Schönheit unbedingt schwer erkämpft werden muss.
Was du mitnimmst
Warum Neugier oft mehr bewegt als Disziplin Was ein Newsletter über norwegische Sportler mit einem Stück Holz zu tun hat Die Frage, wann genau etwas Schweres plötzlich leicht wird
Wenn dich die Frage interessiert, was uns eigentlich Leichtigkeit nimmt, hör auch in „Schön ist unkaputtbar" rein, dort geht es um einen ganz anderen Reflex, der Schönheit im Weg steht. Und wenn du Lust auf noch mehr Spielerisches hast, ist „Peu à peu ist schön" die richtige Folge.
–> Schön ist unkaputtbar … #6 – https://ist-das-schoen.de/schoen-ist-unkaputtbar-6/
–> Peu à peu ist schön. … #14 – https://ist-das-schoen.de/peu-a-peu-ist-schoen-14/
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?
Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natürlich die aktuelle Episode von »Ist das schön?!«.
Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen
Hören, wo du magst
»Ist das schön?!« gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode samt Transkripten findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.
Wenn dir der Podcast gefällt, abonniere ihn und lass mir gern eine Bewertung da. Das hilft anderen Menschen mehr Schönes zu entdecken.
Ich sitze am Küchentisch und packe schon mal im Kopf meine Tasche für den Bildhauer-Workshop in der Uckermark, obwohl ich noch gar nicht weiß, was aus meinen Händen entstehen soll. Kein Plan, keine Skizze, kein Ziel. Nur die Lust, etwas mit Holz zu formen.
Es geht um genau diesen Widerspruch: Warum fällt es uns so schwer, etwas zu tun, ohne es sofort besser, schneller, perfekter machen zu wollen? Ein Newsletter über norwegische Sportler hat mich zum Nachdenken gebracht, und ich erzähle dir, was das mit einem Bildhauer-Workshop, meiner Kindheit im Keramikzirkel und der Frage zu tun hat, ob Schönheit unbedingt schwer erkämpft werden muss.
Was du mitnimmst
Warum Neugier oft mehr bewegt als Disziplin Was ein Newsletter über norwegische Sportler mit einem Stück Holz zu tun hat Die Frage, wann genau etwas Schweres plötzlich leicht wird
Wenn dich die Frage interessiert, was uns eigentlich Leichtigkeit nimmt, hör auch in „Schön ist unkaputtbar" rein, dort geht es um einen ganz anderen Reflex, der Schönheit im Weg steht. Und wenn du Lust auf noch mehr Spielerisches hast, ist „Peu à peu ist schön" die richtige Folge.
–> Schön ist unkaputtbar … #6 – https://ist-das-schoen.de/schoen-ist-unkaputtbar-6/
–> Peu à peu ist schön. … #14 – https://ist-das-schoen.de/peu-a-peu-ist-schoen-14/
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25.06.2026
1 Minute
Dieter Düvelmeyer über den Weg vom Mischpult zur Kamera, das Spiegelbild als Täuschung und den Makel, der uns schön macht
Shownotes
Bevor Dieter Düvelmeyer fotografierte, angelte er Töne. Er lernte, nah genug am Menschen zu sein, um jeden Ton einzufangen, und weit genug weg, um keinen Schatten zu werfen. Später stand er am Mischpult auf internationalen Jazzkonzerten und irgendwann begann er, die Musiker zu fotografieren. Dies als direkten Weg vom Hören zum Sehen zu bezeichnen, will er selbst gar nicht sagen. Und doch: Das Zuhören stand vor dem Blick.
Heute ist er Fotograf und nennt sich selbst »empathischer Authentizitätsbeauftragter«. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Authentizität verschwindet, sobald man sie erzwingen will. Warum unser Spiegelbild uns über unser eigenes Gesicht täuscht. Und warum eine Frau mit einem entstellten Gesicht ihn mehr berührt hat als jedes makellose Porträt.
Was du mitnimmst
Warum Schönheit flüchtig ist und genau deshalb so schwer fotografieren lässt Wieso der Spiegel lügt, denn wir sehen uns immer spiegelverkehrt und halten das trotzdem für unser wahres Gesicht Wie ein Makel zur eigentlichen Schönheit eines Menschen werden kann Warum echte Begegnung manchmal wichtiger ist als das fertige Foto
Und am Ende wartet wie immer das Quiz: natürlich habe ich den Fotografen gefragt, ob er gerne selbst fotografiert wird.
über Dieter
Dieter Düvelmeyer hat es schon früh aus dem Ost-Westfälischen nach Berlin getrieben, um an der UdK Produkt-Design zu studieren. Finanziert hat er das mit Gastronomie Jobs, dem Life-Mischen von internationalen Jazz-Konzerten und als Ton-Angler bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen.
Fotografiert hat er schon immer, aber seit ca. 15 Jahren steht die Fotografie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Erfahrungen nutzt und kombiniert er:
als Beratograf in der professionellen Business-Fotografie,
https://ddphotography.de/ https://www.linkedin.com/in/dieter-düvelmeyer/
als Konzertfotograf vor allem im Jazz
https://stage-photographer.com @jazzpict
und als Fotograf für Schauspieler*innen.
https://dieterduevelmeyer.de/ @dieterduevelmeyer
Dazu hat er ein Buch geschrieben: »Bestens vorbereitet & entspannt zum Schauspielshooting« (https://amzn.eu/d/024xB8pd) Mehr von »Ist das schön?!«
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Shownotes
Bevor Dieter Düvelmeyer fotografierte, angelte er Töne. Er lernte, nah genug am Menschen zu sein, um jeden Ton einzufangen, und weit genug weg, um keinen Schatten zu werfen. Später stand er am Mischpult auf internationalen Jazzkonzerten und irgendwann begann er, die Musiker zu fotografieren. Dies als direkten Weg vom Hören zum Sehen zu bezeichnen, will er selbst gar nicht sagen. Und doch: Das Zuhören stand vor dem Blick.
Heute ist er Fotograf und nennt sich selbst »empathischer Authentizitätsbeauftragter«. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Authentizität verschwindet, sobald man sie erzwingen will. Warum unser Spiegelbild uns über unser eigenes Gesicht täuscht. Und warum eine Frau mit einem entstellten Gesicht ihn mehr berührt hat als jedes makellose Porträt.
Was du mitnimmst
Warum Schönheit flüchtig ist und genau deshalb so schwer fotografieren lässt Wieso der Spiegel lügt, denn wir sehen uns immer spiegelverkehrt und halten das trotzdem für unser wahres Gesicht Wie ein Makel zur eigentlichen Schönheit eines Menschen werden kann Warum echte Begegnung manchmal wichtiger ist als das fertige Foto
Und am Ende wartet wie immer das Quiz: natürlich habe ich den Fotografen gefragt, ob er gerne selbst fotografiert wird.
über Dieter
Dieter Düvelmeyer hat es schon früh aus dem Ost-Westfälischen nach Berlin getrieben, um an der UdK Produkt-Design zu studieren. Finanziert hat er das mit Gastronomie Jobs, dem Life-Mischen von internationalen Jazz-Konzerten und als Ton-Angler bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen.
Fotografiert hat er schon immer, aber seit ca. 15 Jahren steht die Fotografie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Erfahrungen nutzt und kombiniert er:
als Beratograf in der professionellen Business-Fotografie,
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als Konzertfotograf vor allem im Jazz
https://stage-photographer.com @jazzpict
und als Fotograf für Schauspieler*innen.
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18.06.2026
1 Minute
Ein schöner Gedanke: Über Zuhören als Kampf, Resonanz als Frieden und eine Übung, die beides beweist.
Shownotes
Ich habe beobachtet, dass ich mitten in einem Gespräch oft schon mit meiner Antwort beschäftigt bin. Ich höre und sortiere gleichzeitig. Ich gleiche ab. Doch das ist kein Zuhören, das ist ein Gespräch mit mir selbst, das zufällig jemand anderen als Anlass hat.
Was wäre, wenn echter Kontakt genau da beginnt, wo dieses innere Sortieren aufhört? Wenn der Körper loslässt, die Schultern sinken, der Atem ruhiger wird und ich zum Resonanzkörper werde, der einfach mitschwingt?
In dieser Episode
Warum echtes Zuhören fast nie Zuhören ist Was körperlich passiert, wenn das Gesprächs-Ping-Pong aufhört Wie ein Mensch schön wird, wenn ihm jemand wirklich zuhört Eine Übung zu zweit und die Frage, die am Ende bleibt
Mehr von »Ist das schön?!«
Wenn dich diese Folge berührt hat, hör auch hier hinein:
#2 mit Anne Seubert — Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht: https://ist-das-schoen.de/schoenheit-ist-keine-die-mit-pauken-und-trompeten-durchs-dorf-zieht-2/
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Ich habe beobachtet, dass ich mitten in einem Gespräch oft schon mit meiner Antwort beschäftigt bin. Ich höre und sortiere gleichzeitig. Ich gleiche ab. Doch das ist kein Zuhören, das ist ein Gespräch mit mir selbst, das zufällig jemand anderen als Anlass hat.
Was wäre, wenn echter Kontakt genau da beginnt, wo dieses innere Sortieren aufhört? Wenn der Körper loslässt, die Schultern sinken, der Atem ruhiger wird und ich zum Resonanzkörper werde, der einfach mitschwingt?
In dieser Episode
Warum echtes Zuhören fast nie Zuhören ist Was körperlich passiert, wenn das Gesprächs-Ping-Pong aufhört Wie ein Mensch schön wird, wenn ihm jemand wirklich zuhört Eine Übung zu zweit und die Frage, die am Ende bleibt
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Wenn dich diese Folge berührt hat, hör auch hier hinein:
#2 mit Anne Seubert — Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht: https://ist-das-schoen.de/schoenheit-ist-keine-die-mit-pauken-und-trompeten-durchs-dorf-zieht-2/
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11.06.2026
53 Minuten
Maren Martschenko über Angst als Werkzeug, Eigensinn als Wurzel und das Business als schönes Leben
Selbstständig zu arbeiten gilt als der mutige Sonderweg, als Sprung ohne Netz. Dabei ist es vielleicht das Natürlichste auf der Welt. Nur ganz frei ist dieses freie Arbeiten nie. Es gehört Angst dazu. Angst vor zu wenig Aufträgen, zu wenig Geld. Klar. Und auch die Angst, die niemand sieht. Die ich mit mir allein ausmache.
Was, wenn diese Angst nicht das Gegenteil eines schönen Business ist, sondern dazugehört? Was, wenn man nicht abhärten muss, sondern durchlässig werden darf?
Darüber spreche ich mit Maren Martschenko. Sie ist Markenberaterin, Autorin und seit fast zwanzig Jahren selbstständig. Ihr angeborener Eigensinn, lange ihre vermeintlich größte Schwäche, sei in der Selbstständigkeit zu ihrer größten Stärke geworden, sagt sie. Und sie erzählt, warum das dicke Fell, das man angeblich braucht, in Wahrheit eine durchlässige Haut ist.
In dieser Folge geht es um:
die Frage, ob Selbstständigkeit der mutige Sonderweg ist oder der Normalzustand Angst als Werkzeug statt als Gegner radikalen Eigensinn statt Authentizität, und warum gerade das Eigene tragfähig macht das Business als Freilegen statt Erfinden, weil die Menschen, die zu uns gehören, längst da sind
Im Quiz treffe ich auf eine Gästin, die ernsthaft den Chiemsee gegen die Ostsee verteidigt.
über Maren
Maren Martschenko ist Markenberaterin mit Espressostrategie, Autorin, Speakerin und Co-Founderin des Magnetprodukt-Clubs. Ihr Credo: »Marken sind dann erfolgreich, wenn radikaler Eigensinn auf begeisterte Nachfrage trifft.« Ihre Wunschkund:innen haben keine Lust auf ein Copy-Paste-Business haben und lieber auf eine klare Positionierung, Angebote mit Magnetwirkung und gesundes Wachstum setzen.
Links
Website: https://marenmartschenko.de/
Magnetprodukt-Club: https://magnetprodukt.club/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/zehnbar/
Buch: »Design ist mehr als schnell mal schön« https://typografie.de/produkt/design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen/
Blog: https://magnetprodukt.club/2023/01/wie-ich-mir-als-unternehmerin-ein-dickeres-fell-zulege/
Mehr von »Ist das schön?!«
Präsenz, #9, mit Elma Esrig: über das entspannte Aufgespanntsein und den Satz, dass keine Angst hat, wer präsent ist. https://ist-das-schoen.de/der-trick-ist-keinen-trick-zu-haben-9/
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen? Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und die aktuelle Episode. Eintragen: https://substack.com/@istdasschoen
Hören, wo du magst
»Ist das schön?!« gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode mit Transkript findest du auf https://ist-das-schoen.de/. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich über ein Abo und eine Bewertung.
Selbstständig zu arbeiten gilt als der mutige Sonderweg, als Sprung ohne Netz. Dabei ist es vielleicht das Natürlichste auf der Welt. Nur ganz frei ist dieses freie Arbeiten nie. Es gehört Angst dazu. Angst vor zu wenig Aufträgen, zu wenig Geld. Klar. Und auch die Angst, die niemand sieht. Die ich mit mir allein ausmache.
Was, wenn diese Angst nicht das Gegenteil eines schönen Business ist, sondern dazugehört? Was, wenn man nicht abhärten muss, sondern durchlässig werden darf?
Darüber spreche ich mit Maren Martschenko. Sie ist Markenberaterin, Autorin und seit fast zwanzig Jahren selbstständig. Ihr angeborener Eigensinn, lange ihre vermeintlich größte Schwäche, sei in der Selbstständigkeit zu ihrer größten Stärke geworden, sagt sie. Und sie erzählt, warum das dicke Fell, das man angeblich braucht, in Wahrheit eine durchlässige Haut ist.
In dieser Folge geht es um:
die Frage, ob Selbstständigkeit der mutige Sonderweg ist oder der Normalzustand Angst als Werkzeug statt als Gegner radikalen Eigensinn statt Authentizität, und warum gerade das Eigene tragfähig macht das Business als Freilegen statt Erfinden, weil die Menschen, die zu uns gehören, längst da sind
Im Quiz treffe ich auf eine Gästin, die ernsthaft den Chiemsee gegen die Ostsee verteidigt.
über Maren
Maren Martschenko ist Markenberaterin mit Espressostrategie, Autorin, Speakerin und Co-Founderin des Magnetprodukt-Clubs. Ihr Credo: »Marken sind dann erfolgreich, wenn radikaler Eigensinn auf begeisterte Nachfrage trifft.« Ihre Wunschkund:innen haben keine Lust auf ein Copy-Paste-Business haben und lieber auf eine klare Positionierung, Angebote mit Magnetwirkung und gesundes Wachstum setzen.
Links
Website: https://marenmartschenko.de/
Magnetprodukt-Club: https://magnetprodukt.club/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/zehnbar/
Buch: »Design ist mehr als schnell mal schön« https://typografie.de/produkt/design-ist-mehr-als-schnell-mal-schoen/
Blog: https://magnetprodukt.club/2023/01/wie-ich-mir-als-unternehmerin-ein-dickeres-fell-zulege/
Mehr von »Ist das schön?!«
Präsenz, #9, mit Elma Esrig: über das entspannte Aufgespanntsein und den Satz, dass keine Angst hat, wer präsent ist. https://ist-das-schoen.de/der-trick-ist-keinen-trick-zu-haben-9/
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?
Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen? Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und die aktuelle Episode. Eintragen: https://substack.com/@istdasschoen
Hören, wo du magst
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04.06.2026
1 Minute
Ein schöner Gedanke: Über eine schimpfende Frau auf dem Fahrrad, Goethes Geister und die Frage, wem ein Gedanke eigentlich gehört.
Eine Frau fährt schimpfend an mir vorbei, mitten in den Frühling hinein, und ich frage mich: Wie klingt eigentlich ihre Innenwelt? Sprache wirkt in beide Richtungen. Sie formt, was wir sagen, und sie formt uns. Wer wütend spricht, hält sich in der Wut. Wer schön spricht, lebt in einer anderen Welt.
In dieser Folge wird aus einem Gedanken ein Gespräch. Denn der Satz, der mir nachging, ist nicht meiner.
Warum »Worte schaffen Wirklichkeit« ist und nicht nur abbildet Was passiert, wenn ganze Welten aus Worten entstehen, von Harry Potter bis Goethe Goethes »Zueignung« und die Geister, die uns wieder einholen Schönheit als sprachliche Entscheidung, die ich jeden Tag neu treffe Und die Frage, an der wir uns reiben: Wem gehört ein Gedanke, wenn ein anderer ihn weiterdenkt?
Ist das schön? Diesmal keine rhetorische Frage, sondern eine Übung. Für mich, für dich, bei jedem Hören neu.
Der Satz »Worte schaffen Wirklichkeit. Sie müssen sich nicht immer darum scheren, sie getreulich abzubilden.« stammt von Frank Georg Schlosser, Schriftsteller.
Website: https://frankgeorgschlosser.de/
Keine Episode verpassen? Dann abonniere meinen Newsletter: janaschlosser.substack.com/subscribe Er erscheint wöchentlich, Sonntag Mittag.
Eine Frau fährt schimpfend an mir vorbei, mitten in den Frühling hinein, und ich frage mich: Wie klingt eigentlich ihre Innenwelt? Sprache wirkt in beide Richtungen. Sie formt, was wir sagen, und sie formt uns. Wer wütend spricht, hält sich in der Wut. Wer schön spricht, lebt in einer anderen Welt.
In dieser Folge wird aus einem Gedanken ein Gespräch. Denn der Satz, der mir nachging, ist nicht meiner.
Warum »Worte schaffen Wirklichkeit« ist und nicht nur abbildet Was passiert, wenn ganze Welten aus Worten entstehen, von Harry Potter bis Goethe Goethes »Zueignung« und die Geister, die uns wieder einholen Schönheit als sprachliche Entscheidung, die ich jeden Tag neu treffe Und die Frage, an der wir uns reiben: Wem gehört ein Gedanke, wenn ein anderer ihn weiterdenkt?
Ist das schön? Diesmal keine rhetorische Frage, sondern eine Übung. Für mich, für dich, bei jedem Hören neu.
Der Satz »Worte schaffen Wirklichkeit. Sie müssen sich nicht immer darum scheren, sie getreulich abzubilden.« stammt von Frank Georg Schlosser, Schriftsteller.
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Über diesen Podcast
Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine
gesellschaftliche Kraft. Sie macht uns wacher, großzügiger und
friedlicher. Wir müssen nur den Blick wechseln. In „Ist das
schön?!“ spreche ich mit Menschen aus den unterschiedlichsten
Berufen über die Schönheit in ihrer Arbeit. Mit einer Bestatterin
über schönes Sterben. Mit einer Fotografin über die Schönheit des
Unretuschierten. Mit einem Mathematiker über die Eleganz einer
Formel. Die Frage ist immer dieselbe: Was ist das Schöne an dem,
was du tust? Dazwischen teile ich meine eigenen Gedanken – als
jemand, die seit Jahren im Dialog mit der Schönheit ist. Ein
Podcast von Jana Schlosser – Kommunikationsdesignerin aus Berlin
und selbsternannte Pressesprecherin der Schönheit.
Abonnenten
Berlin
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