Podcaster
Episoden
21.05.2026
1 Minute
Ein schöner Gedanke: Über Wörter, die lächeln, Sprache als Haltung und ein Lexikon, das man nicht braucht — aber haben will.
Peu à peu. Ich habe diese Silben nicht gelesen, ich habe sie gehört. Weiche P-Laute, die in meinem Kopf ploppen. Warm, tänzelnd, irgendwie fröhlich. Und ich fragte mich: Warum macht mich ein Wort glücklich, bevor ich überhaupt seinen Sinn erfasst habe?
Sprache hat für mich nicht nur eine inhaltliche Bedeutung. Sie klingt. Sie riecht auch manchmal. Sie hat Gewicht (so oder so) und manchmal sogar eine Temperatur. Und vielleicht ist das der Grund, warum wir manche Wörter festhalten wollen und andere so schnell wie möglich wieder loswerden oder sie gar nicht erst benutzen sollten.
In dieser neuen Episode denke ich laut darüber nach:
Warum Peu à peu tänzelt und „nach und nach" das leider nicht tut Was Heimweh und Homesickness über die Schönheit von Sprache verraten Über ein Lexikon, das Wörter an Zitate knüpft und dann behauptet, sie seien schön Und ich frage dich, ob du heute hören magst, wie deine Sprache klingt
Ganz nebenbei gehe ich auf das Gespräch mit Sanja Jardin über Englisch als Liebesgeschichte [ Episode 5] ein.
Links:
»Lexikon der schönen Wörter« von Roland Kaehlbrandt und Walter Krämer: https://www.piper.de/buecher/lexikon-der-schoenen-woerter-isbn-978-3-492-31511-1 Die Textzusammenfassung meines 5-Minuten-Vortrags auf dem Storytelling-Symposium von Anja Timmermann: https://janaschlosser.de/warum-ich-in-buechern-schnueffle
Noch mehr Schönheit gefällig?
Einen wöchentlichen Newsletter zum Thema Schönheit gibt es auf Substack: https://substack.com/@aptodeserunt221336
Und wer direkt dabei sein will: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe für alle, die Schönheit nicht nur hören, sondern auch teilen wollen: https://chat.whatsapp.com/GLdfK8AT2BXKEeQx6IFPJ9?mode=gi_t
Peu à peu. Ich habe diese Silben nicht gelesen, ich habe sie gehört. Weiche P-Laute, die in meinem Kopf ploppen. Warm, tänzelnd, irgendwie fröhlich. Und ich fragte mich: Warum macht mich ein Wort glücklich, bevor ich überhaupt seinen Sinn erfasst habe?
Sprache hat für mich nicht nur eine inhaltliche Bedeutung. Sie klingt. Sie riecht auch manchmal. Sie hat Gewicht (so oder so) und manchmal sogar eine Temperatur. Und vielleicht ist das der Grund, warum wir manche Wörter festhalten wollen und andere so schnell wie möglich wieder loswerden oder sie gar nicht erst benutzen sollten.
In dieser neuen Episode denke ich laut darüber nach:
Warum Peu à peu tänzelt und „nach und nach" das leider nicht tut Was Heimweh und Homesickness über die Schönheit von Sprache verraten Über ein Lexikon, das Wörter an Zitate knüpft und dann behauptet, sie seien schön Und ich frage dich, ob du heute hören magst, wie deine Sprache klingt
Ganz nebenbei gehe ich auf das Gespräch mit Sanja Jardin über Englisch als Liebesgeschichte [ Episode 5] ein.
Links:
»Lexikon der schönen Wörter« von Roland Kaehlbrandt und Walter Krämer: https://www.piper.de/buecher/lexikon-der-schoenen-woerter-isbn-978-3-492-31511-1 Die Textzusammenfassung meines 5-Minuten-Vortrags auf dem Storytelling-Symposium von Anja Timmermann: https://janaschlosser.de/warum-ich-in-buechern-schnueffle
Noch mehr Schönheit gefällig?
Einen wöchentlichen Newsletter zum Thema Schönheit gibt es auf Substack: https://substack.com/@aptodeserunt221336
Und wer direkt dabei sein will: Es gibt eine WhatsApp-Gruppe für alle, die Schönheit nicht nur hören, sondern auch teilen wollen: https://chat.whatsapp.com/GLdfK8AT2BXKEeQx6IFPJ9?mode=gi_t
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14.05.2026
1 Minute
Christiane Yavuz über Konflikte als Wegweiser, Ambiguitätstoleranz als Superkraft und den Cocktail aus Wut, Neugier und Mut
Shownotes
Konfliktliebe. Das klingt erstmal nach einem Widerspruch. Oder nach jemandem, der Streit einfach mag. Aber was, wenn Konflikte genau das sind, was uns den Weg zeigt – zu uns selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich zählt?
Christiane Yavuz weiß, wie das geht. Sie ist Mediatorin, Recovering Harmony Addict (ein Begriff, den ich erst einmal mit ihr klären musste) und sie behauptet, Haltung zu Konflikten, sei wie einen Cocktail zu mischen: Wut, Neugier, Ambiguitätstoleranz. Wobei jede Zutat hat ihre Zeit! Aber ist das auch schön? Ich wollte das wissen.
In dieser Episode
Warum Harmoniesucht keine Ruhe ist, sondern eine Strategie gegen die Angst Was ein gut geführter Konflikt mit Musik gemeinsam hat und warum Reibung kein Fehler ist, sondern eine Spannung Wie die Mutter-Tochter-Beziehung ein Kosmos sein kann, der sich bewegt statt auflöst Was Ambiguitätstoleranz mit Schönheit zu tun hat und warum ein ungelöster Konflikt manchmal die bessere Lösung ist Und natürlich: Ist Wut schön? Ist Scheitern schön? Kann man einen ungelösten Konflikt schön finden?
Im Quiz stelle ich Christiane übrigens die Frage, ob sie es schön findet, sich zu entschuldigen. Ihre Antwort kommt nicht schnell und ist nicht die, die ich erwartet hatte. Wie würdest du sie beantworten?
Über Christiane Yavuz
Christiane Yavuz ist Dipl.-Sozialpädagogin, Familienberaterin und Mediatorin aus Mannheim und beschreibt, was sie tut, gern als Haltungstraining. Ihr Herzensthema ist die Konfliktliebe: die Überzeugung, dass Konflikte zu Unrecht einen schlechten Ruf haben, sondern oft der Anfang von emotional gesunder Klarheit sein können – wenn wir sie gestalten.
In ihrer Beratungspraxis arbeitet sie mit Familien an kleinen und großen Konflikten, besonders an transgenerationalen Dynamiken und an der Frage, wie zwischen den Generationen mehr Verständnis füreinander und tragfähige Beziehungen auf Augenhöhe entstehen können. Parallel trainiert sie pädagogische Fachkräfte in Konflikthaltung: weniger Tools, mehr innere Bewegungsfähigkeit im Alltag mit Kindern, Eltern und Teams.
Im Mai 2025 ist ihr Buch Tochter sein auf Augenhöhe im Kösel-Verlag erschienen; auch ein E-Mail-Paket zur Stärkung der erwachsenen Tochterschaft bietet sie an.
Website: https://www.christianeyavuz.de/
Buch: https://www.penguin.de/buecher/christiane-yavuz-tochter-sein-auf-augenhoehe/paperback/9783466348329
E-Mail-Kurs für erwachsene Töchter: https://www.christianeyavuz.de/klaregrenzen
Instagram: https://www.instagram.com/family.needs.balance/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiane-yavuz-a26ba5220/
Hat dir die Episode gefallen? Dann schenke mir gerne 5 Sterne bei Spotify oder schreibe mir deine Gedanken dazu.
Und natürlich tut es mir und dem Podcast auch gut, wenn du anderen davon erzählst und ihn weiter empfiehlst. Danke dafür.
Shownotes
Konfliktliebe. Das klingt erstmal nach einem Widerspruch. Oder nach jemandem, der Streit einfach mag. Aber was, wenn Konflikte genau das sind, was uns den Weg zeigt – zu uns selbst, zu anderen, zu dem, was wirklich zählt?
Christiane Yavuz weiß, wie das geht. Sie ist Mediatorin, Recovering Harmony Addict (ein Begriff, den ich erst einmal mit ihr klären musste) und sie behauptet, Haltung zu Konflikten, sei wie einen Cocktail zu mischen: Wut, Neugier, Ambiguitätstoleranz. Wobei jede Zutat hat ihre Zeit! Aber ist das auch schön? Ich wollte das wissen.
In dieser Episode
Warum Harmoniesucht keine Ruhe ist, sondern eine Strategie gegen die Angst Was ein gut geführter Konflikt mit Musik gemeinsam hat und warum Reibung kein Fehler ist, sondern eine Spannung Wie die Mutter-Tochter-Beziehung ein Kosmos sein kann, der sich bewegt statt auflöst Was Ambiguitätstoleranz mit Schönheit zu tun hat und warum ein ungelöster Konflikt manchmal die bessere Lösung ist Und natürlich: Ist Wut schön? Ist Scheitern schön? Kann man einen ungelösten Konflikt schön finden?
Im Quiz stelle ich Christiane übrigens die Frage, ob sie es schön findet, sich zu entschuldigen. Ihre Antwort kommt nicht schnell und ist nicht die, die ich erwartet hatte. Wie würdest du sie beantworten?
Über Christiane Yavuz
Christiane Yavuz ist Dipl.-Sozialpädagogin, Familienberaterin und Mediatorin aus Mannheim und beschreibt, was sie tut, gern als Haltungstraining. Ihr Herzensthema ist die Konfliktliebe: die Überzeugung, dass Konflikte zu Unrecht einen schlechten Ruf haben, sondern oft der Anfang von emotional gesunder Klarheit sein können – wenn wir sie gestalten.
In ihrer Beratungspraxis arbeitet sie mit Familien an kleinen und großen Konflikten, besonders an transgenerationalen Dynamiken und an der Frage, wie zwischen den Generationen mehr Verständnis füreinander und tragfähige Beziehungen auf Augenhöhe entstehen können. Parallel trainiert sie pädagogische Fachkräfte in Konflikthaltung: weniger Tools, mehr innere Bewegungsfähigkeit im Alltag mit Kindern, Eltern und Teams.
Im Mai 2025 ist ihr Buch Tochter sein auf Augenhöhe im Kösel-Verlag erschienen; auch ein E-Mail-Paket zur Stärkung der erwachsenen Tochterschaft bietet sie an.
Website: https://www.christianeyavuz.de/
Buch: https://www.penguin.de/buecher/christiane-yavuz-tochter-sein-auf-augenhoehe/paperback/9783466348329
E-Mail-Kurs für erwachsene Töchter: https://www.christianeyavuz.de/klaregrenzen
Instagram: https://www.instagram.com/family.needs.balance/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiane-yavuz-a26ba5220/
Hat dir die Episode gefallen? Dann schenke mir gerne 5 Sterne bei Spotify oder schreibe mir deine Gedanken dazu.
Und natürlich tut es mir und dem Podcast auch gut, wenn du anderen davon erzählst und ihn weiter empfiehlst. Danke dafür.
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07.05.2026
10 Minuten
Über Zeitgeber, die uns nicht brauchen und uns trotzdem berühren.
Eine Nachtigall am Bahnhof in Schöneberg, Mauersegler, die in irrsinnigem Tempo durch Straßenschluchten schwirren, und eine ganz einfache Frage: Was passiert mit uns, wenn etwas Schönes uns nicht braucht und uns trotzdem berührt?
In dieser Solo-Episode geht es um Vögel als Zeitgeber, ums Innehalten und darum, warum Schönheit manchmal einfach über die Ohren zu uns kommt.
Warum Vögel meine persönlichen Zeitgeber sind – und nicht der Kalender Was Birding mit uns macht – und warum Millionen Menschen gerade damit anfangen Mauersegler auf dem Balkon: über einen Reset, den ich nicht bestellt habe Warum Schönheit, die uns nicht braucht, uns am tiefsten berührt
Links
Wenn du schnell eine Vogelstimme identifizieren willst, dann hilft dir die Merlin Bird ID: merlin.allaboutbirds.org
Eine Nachtigall am Bahnhof in Schöneberg, Mauersegler, die in irrsinnigem Tempo durch Straßenschluchten schwirren, und eine ganz einfache Frage: Was passiert mit uns, wenn etwas Schönes uns nicht braucht und uns trotzdem berührt?
In dieser Solo-Episode geht es um Vögel als Zeitgeber, ums Innehalten und darum, warum Schönheit manchmal einfach über die Ohren zu uns kommt.
Warum Vögel meine persönlichen Zeitgeber sind – und nicht der Kalender Was Birding mit uns macht – und warum Millionen Menschen gerade damit anfangen Mauersegler auf dem Balkon: über einen Reset, den ich nicht bestellt habe Warum Schönheit, die uns nicht braucht, uns am tiefsten berührt
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30.04.2026
41 Minuten
Manuela Ruppert über KI als Spiegel, Superkräfte als Befreiung und den Menschen als das Wertvollste im Raum … #11
Shownotes
KI und Schönheit, das klingt erstmal nach einem schlechten Witz. Oder nach einem Thema, das in zwei verschiedene Podcasts gehört. Aber was, wenn KI genau das ist, was uns zurück zu uns selbst bringt?
KI befreit. Das sagt jedenfalls Manuela Ruppert, die selbst nach 30 Jahren die Konzernwelt hinter sich gelassen hat und heute Frauen beizubringt, wie sie mit KI nicht effizienter werden, sondern freier. Aber stimmt das? Oder nivelliert KI am Ende alles, macht uns alle ein bisschen gleich, ein bisschen austauschbar? Ich wollte das wissen. Und ich wollte wissen, ob das, was Manuela tut, wirklich schön sein kann.
KI als Spiegel: Warum chaotischer Input chaotischen Output produziert und was das über uns verrät Superkräfte für alle: Wie KI Menschen befähigt, Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten und Träume wahr werden lässt Fokus als Schönheit: Warum tiefe Konzentration, ob beim Tauchen, in der Meditation oder mit KI, dieselbe stille Qualität hat AI Burnout ist real: Was passiert, wenn wir vergessen, dass unser Gehirn nicht skalierbar ist Der Mensch als das Wertvollste im Raum: Warum gerade jetzt, wo Maschinen so viel können, menschliche Präsenz wieder kostbarer wird Intuition und KI: Verlernen wir durch ständige Verfügbarkeit von Antworten das eigene Bauchgefühl?
Das Quiz am Ende dieser Episode hat eine Besonderheit: Die Fragen stammen diesmal nicht von mir, sondern von Hilma, meiner KI-Assistenz. Sie hat sie entwickelt und ich habe sie gestellt. Wie immer, durfte auch Manuela nur mit Ja oder Nein antworten. Was dabei herauskam, war ein kleines Spiel mit großen Momenten und auch einer Verwirrung.
Über Manuela Ruppert
Manuela Ruppert ist Gründerin von Manuela Ruppert Consulting mit dem Signature Programm "KI Maestra". Davor hat sie 30 Jahre in globalen Konzernen gearbeitet, den größten Teil davon als Führungskraft mit internationaler Verantwortung. Heute begleitet sie Frauen, die überall sonst die Besten und die Expertinnen sind und bei KI das erste Mal wieder am Anfang stehen. Dieses Gefühl kennt sie selbst. Sie holt sie da raus und bringt sie dahin zurück, wo sie hingehören: an die Spitze. Ihre Tools sind KI. Aber worum es ihr wirklich geht, ist die Identität als Expertin.
Links Website: https://www.manuela-ruppert.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelaruppert/
Blog: https://maestra.de
Shownotes
KI und Schönheit, das klingt erstmal nach einem schlechten Witz. Oder nach einem Thema, das in zwei verschiedene Podcasts gehört. Aber was, wenn KI genau das ist, was uns zurück zu uns selbst bringt?
KI befreit. Das sagt jedenfalls Manuela Ruppert, die selbst nach 30 Jahren die Konzernwelt hinter sich gelassen hat und heute Frauen beizubringt, wie sie mit KI nicht effizienter werden, sondern freier. Aber stimmt das? Oder nivelliert KI am Ende alles, macht uns alle ein bisschen gleich, ein bisschen austauschbar? Ich wollte das wissen. Und ich wollte wissen, ob das, was Manuela tut, wirklich schön sein kann.
KI als Spiegel: Warum chaotischer Input chaotischen Output produziert und was das über uns verrät Superkräfte für alle: Wie KI Menschen befähigt, Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten und Träume wahr werden lässt Fokus als Schönheit: Warum tiefe Konzentration, ob beim Tauchen, in der Meditation oder mit KI, dieselbe stille Qualität hat AI Burnout ist real: Was passiert, wenn wir vergessen, dass unser Gehirn nicht skalierbar ist Der Mensch als das Wertvollste im Raum: Warum gerade jetzt, wo Maschinen so viel können, menschliche Präsenz wieder kostbarer wird Intuition und KI: Verlernen wir durch ständige Verfügbarkeit von Antworten das eigene Bauchgefühl?
Das Quiz am Ende dieser Episode hat eine Besonderheit: Die Fragen stammen diesmal nicht von mir, sondern von Hilma, meiner KI-Assistenz. Sie hat sie entwickelt und ich habe sie gestellt. Wie immer, durfte auch Manuela nur mit Ja oder Nein antworten. Was dabei herauskam, war ein kleines Spiel mit großen Momenten und auch einer Verwirrung.
Über Manuela Ruppert
Manuela Ruppert ist Gründerin von Manuela Ruppert Consulting mit dem Signature Programm "KI Maestra". Davor hat sie 30 Jahre in globalen Konzernen gearbeitet, den größten Teil davon als Führungskraft mit internationaler Verantwortung. Heute begleitet sie Frauen, die überall sonst die Besten und die Expertinnen sind und bei KI das erste Mal wieder am Anfang stehen. Dieses Gefühl kennt sie selbst. Sie holt sie da raus und bringt sie dahin zurück, wo sie hingehören: an die Spitze. Ihre Tools sind KI. Aber worum es ihr wirklich geht, ist die Identität als Expertin.
Links Website: https://www.manuela-ruppert.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/manuelaruppert/
Blog: https://maestra.de
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23.04.2026
1 Minute
Über den alten Mann mit der Zahnlücke, Heisenbergs Erkenntnistheorie und die Frage, was Schönheit mit dem Beobachten zu tun hat.
Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, Plastiktüte zwischen den Füßen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. Zahnlücke, Lachfältchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir.
Was war passiert? Er hatte sich nicht verändert. Ich hatte anders geschaut.
Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat für die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch für Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar.
Warum ein lächelnder alter Mann mit Zahnlücke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage später beschäftigt [ Episode 8] Ob sich der Blick verändert. Oder die Welt. Oder beides.
Vielleicht lächelt ja jemand zurück.
Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, Plastiktüte zwischen den Füßen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. Zahnlücke, Lachfältchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir.
Was war passiert? Er hatte sich nicht verändert. Ich hatte anders geschaut.
Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat für die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch für Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar.
Warum ein lächelnder alter Mann mit Zahnlücke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage später beschäftigt [ Episode 8] Ob sich der Blick verändert. Oder die Welt. Oder beides.
Vielleicht lächelt ja jemand zurück.
Mehr
Über diesen Podcast
Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine
gesellschaftliche Kraft. Sie macht uns wacher, großzügiger und
friedlicher. Wir müssen nur den Blick wechseln. In „Ist das
schön?!“ spreche ich mit Menschen aus den unterschiedlichsten
Berufen über die Schönheit in ihrer Arbeit. Mit einer Bestatterin
über schönes Sterben. Mit einer Fotografin über die Schönheit des
Unretuschierten. Mit einem Mathematiker über die Eleganz einer
Formel. Die Frage ist immer dieselbe: Was ist das Schöne an dem,
was du tust? Dazwischen teile ich meine eigenen Gedanken – als
jemand, die seit Jahren im Dialog mit der Schönheit ist. Ein
Podcast von Jana Schlosser – Kommunikationsdesignerin aus Berlin
und selbsternannte Pressesprecherin der Schönheit.
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