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Beschreibung
vor 5 Tagen
Ein schöner Gedanke: Über eine schimpfende Frau auf dem Fahrrad,
Goethes Geister und die Frage, wem ein Gedanke eigentlich gehört.
Eine Frau fährt schimpfend an mir vorbei, mitten in den Frühling
hinein, und ich frage mich: Wie klingt eigentlich ihre Innenwelt?
Sprache wirkt in beide Richtungen. Sie formt, was wir sagen, und
sie formt uns. Wer wütend spricht, hält sich in der Wut. Wer
schön spricht, lebt in einer anderen Welt.
In dieser Folge wird aus einem Gedanken ein Gespräch. Denn der
Satz, der mir nachging, ist nicht meiner.
Warum »Worte schaffen Wirklichkeit« ist und nicht nur
abbildet
Was passiert, wenn ganze Welten aus Worten entstehen, von
Harry Potter bis Goethe
Goethes »Zueignung« und die Geister, die uns wieder einholen
Schönheit als sprachliche Entscheidung, die ich jeden Tag neu
treffe
Und die Frage, an der wir uns reiben: Wem gehört ein Gedanke,
wenn ein anderer ihn weiterdenkt?
Ist das schön? Diesmal keine rhetorische Frage, sondern eine
Übung. Für mich, für dich, bei jedem Hören neu.
Der Satz »Worte schaffen Wirklichkeit. Sie müssen sich nicht
immer darum scheren, sie getreulich abzubilden.« stammt von Frank
Georg Schlosser, Schriftsteller.
Website: https://frankgeorgschlosser.de/
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