1.000 Ampere Zukunft: AT&S verdrahtet den KI-Boom.

1.000 Ampere Zukunft: AT&S verdrahtet den KI-Boom.

vor 5 Tagen
Jahreszahlen 2025/26 mit AT&S-Chef Michael Mertin - AT&S baut am Nervensystem der KI
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Beschreibung

vor 5 Tagen
AT&S-Chef Michael Mertin sieht das Unternehmen nicht nur als
Zulieferer, sondern als Innovationspartner der großen Tech-Kunden.
Der KI-Boom sei kein kurzfristiges Börsenthema, sondern ein
mehrjähriger Megatrend. Besonders spannend ist die technische Rolle
von AT&S: Substrate und High-End-Leiterplatten sorgen dafür,
dass Chips untereinander und mit dem Speicher immer schneller
kommunizieren können. Genau diese Verbindung wird laut Mertin zum
Engpass moderner KI-Systeme. Künftige Anwendungen reichen von
Rechenzentren über autonome Fahrzeuge bis zu Robotik und
dezentraler KI im Alltag. Technisch wird es anspruchsvoll: KI-Chips
brauchen enorme Stromstärken von teils über 1.000 Ampere.
Gleichzeitig müssen Wärme, Energieeffizienz und Stabilität
beherrscht werden. AT&S arbeitet dafür an eingebetteten
Komponenten, Mikrotransformatoren und extrem komplexen
Leiterplatten mit bis zu 80 Lagen. Auch KI hilft bereits beim
Design und bei der Simulation. AT&S ist operativ zurück im
Wachstumsmodus, aber unter dem Strich noch nicht sauber profitabel.
Der Umsatz legte 2025/26 auf 1,8 Mrd. Euro zu, währungsbereinigt
sogar um 21 %, das EBITDA lag bei 418 Mio. Euro. Unter dem Strich
steht aber noch ein Konzernverlust von 25,6 Mio. Euro, vor allem
wegen Währungseffekten, Finanzierungskosten und hoher
Abschreibungen. Das vierte Quartal war stark: Der Umsatz stieg um
21 %, das Nettoergebnis lag bei 13,7 Mio. Euro.
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