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Beschreibung
vor 3 Wochen
Im Jahr 1071 verliert das Reich an beiden Enden Land. Im April
fällt Bari, die letzte byzantinische Stadt in Italien, an die
Normannen. Im August fällt im Hochland von Anatolien ein Heer in
einer Schlacht, deren Name in der byzantinischen Erinnerung steht
wie kein anderer — Manzikert. Der Kaiser selbst gerät in
Gefangenschaft. Innerhalb von zehn Jahren überrollen turkmenische
Verbände das alte Kernland des Reiches.
In dieser Folge erzählen wir vom langen Verfall nach Basileios
dem Zweiten, von nordischen Söldnern, die in Sizilien für Byzanz
kämpften und zwei Jahrzehnte später am Vansee bis zum letzten
Mann fielen. Wir hören vom Aufstieg der Komnenen, einer Familie,
die aus dem Trümmerfeld noch einmal ein Reich formte. Wir folgen
einem Hilferuf an einen Papst, der sich in eine Bewegung
verwandelte, die niemand hatte voraussehen können — den Ersten
Kreuzzug. Und wir erleben, wie Antiochia, eine Stadt, von der wir
seit Folge zwei gehört haben, nach 461 Jahren wieder in
christlicher Hand ist — aber nicht mehr in byzantinischer.
Eine Folge über Verlust und unbequeme Allianz — über das, was
geschieht, wenn man den Westen um Hilfe bittet, und der Westen
mehr schickt, als man wollte.
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