Beschreibung
vor 2 Monaten
Werden die Wechseljahre gerade kränker gemacht, als sie sind? Und
welche Symptome kann man eindeutig der Hormonumstellung zuordnen?
Das ist eine Diskussion, die gerade medial geführt wird. Die
Wechseljahre sind keine Krankheit, sagen die einen und finden die
ganze Debatte überzogen. Die anderen geben zu bedenken, dass die
Symptome der Wechseljahre das Leben der Frauen dramatisch
beeinträchtigen können. Wer hat Recht?
Häufig wird eine Studie von 2014 der Dresdner Ärztin für
psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Kerstin Weidner,
zitiert. Die besagt, dass nur Hitzewallungen eindeutig den
Wechseljahren zugeordnet werden können. Alle anderen Symptome, wie
Schlafstörung, Depression, Konzentrationsprobleme etc., hätten
andere Ursachen und würden auch bei Männern und jüngeren Frauen
beobachtet. Also alles halb so wild mit den Wechseljahren? Ist die
Diskussion um die Wechseljahre übertrieben?
Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig schauen
sich in dieser Folge von Hormongesteuert die Dresdner Studie
genauer an. Was wurde untersucht? Wie sind die Studienergebnisse
erklärbar? Welche anderen Studien gibt es? Und wie unterscheidet
man, ob ein Symptom durch die Hormonumstellung ausgelöst wurde oder
nicht? Katrin Schaudig erklärt, warum sie Teile der Studie sehr
sieht. Außerdem werden in dieser Folge wieder Hörerinnenfragen
beantwortet.
Links
- Hormongesteuert zum Nachlesen
- Podcast-Tipp: Eltern ohne Filter -
https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1
Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de
Inhaltsverzeichnis:
0:02:00 Was genau ist die Dresdner Studie?
0:05:20 Wechseljahrefrauen machten nur 24 Prozent in der Studie
aus
0:07:30 Wie sich erklärt, dass auch Männer viele Symptome
ankreuzen
0:12:10 Warum tritt bei den Frauen zwischen 45 bis 59 Jahren keine
Häufung der Symptome auf?
0:15:00 Zieht das Argument der besonderen Lebensereignisse in den
Wechseljahren?
0:18:50 Mittlerweile 30 mögliche Wechseljahre-Symptome – wo kommt
diese Liste her?
0:22:10 Schmaler Grat zwischen Aufklärung und
Pathologisierung?
0:26:10 Immer auch körperliche Ursachen checken lassen
0:30:00 Hormone sind keine Schwäche, sondern die Superkraft der
Frauen
0:32:00 Hörerinnenfragen: Kann man mit Endometriose auch ein
Kombipflaster zur Hormontherapie nehmen?
0:39:00 Hilft das Kombipflaster bei Blutungsstörungen?
0:40:00 Kann auch eine doppelte Dosis Dydrogesteron den Zyklus
bremsen?
0:43:00 "Zombiehormone"
0:50:00 Darf ich zu Östrogen und Progesteron auch zusätzlich DHEA
nehmen?
0:55:10 Warum nehme ich in der Postmenopause jeden Infekt mit?
welche Symptome kann man eindeutig der Hormonumstellung zuordnen?
Das ist eine Diskussion, die gerade medial geführt wird. Die
Wechseljahre sind keine Krankheit, sagen die einen und finden die
ganze Debatte überzogen. Die anderen geben zu bedenken, dass die
Symptome der Wechseljahre das Leben der Frauen dramatisch
beeinträchtigen können. Wer hat Recht?
Häufig wird eine Studie von 2014 der Dresdner Ärztin für
psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Kerstin Weidner,
zitiert. Die besagt, dass nur Hitzewallungen eindeutig den
Wechseljahren zugeordnet werden können. Alle anderen Symptome, wie
Schlafstörung, Depression, Konzentrationsprobleme etc., hätten
andere Ursachen und würden auch bei Männern und jüngeren Frauen
beobachtet. Also alles halb so wild mit den Wechseljahren? Ist die
Diskussion um die Wechseljahre übertrieben?
Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig schauen
sich in dieser Folge von Hormongesteuert die Dresdner Studie
genauer an. Was wurde untersucht? Wie sind die Studienergebnisse
erklärbar? Welche anderen Studien gibt es? Und wie unterscheidet
man, ob ein Symptom durch die Hormonumstellung ausgelöst wurde oder
nicht? Katrin Schaudig erklärt, warum sie Teile der Studie sehr
sieht. Außerdem werden in dieser Folge wieder Hörerinnenfragen
beantwortet.
Links
- Hormongesteuert zum Nachlesen
- Podcast-Tipp: Eltern ohne Filter -
https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1
Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de
Inhaltsverzeichnis:
0:02:00 Was genau ist die Dresdner Studie?
0:05:20 Wechseljahrefrauen machten nur 24 Prozent in der Studie
aus
0:07:30 Wie sich erklärt, dass auch Männer viele Symptome
ankreuzen
0:12:10 Warum tritt bei den Frauen zwischen 45 bis 59 Jahren keine
Häufung der Symptome auf?
0:15:00 Zieht das Argument der besonderen Lebensereignisse in den
Wechseljahren?
0:18:50 Mittlerweile 30 mögliche Wechseljahre-Symptome – wo kommt
diese Liste her?
0:22:10 Schmaler Grat zwischen Aufklärung und
Pathologisierung?
0:26:10 Immer auch körperliche Ursachen checken lassen
0:30:00 Hormone sind keine Schwäche, sondern die Superkraft der
Frauen
0:32:00 Hörerinnenfragen: Kann man mit Endometriose auch ein
Kombipflaster zur Hormontherapie nehmen?
0:39:00 Hilft das Kombipflaster bei Blutungsstörungen?
0:40:00 Kann auch eine doppelte Dosis Dydrogesteron den Zyklus
bremsen?
0:43:00 "Zombiehormone"
0:50:00 Darf ich zu Östrogen und Progesteron auch zusätzlich DHEA
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