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Beschreibung
vor 1 Woche
Seit einem Sturz vom Dachboden im Jahr 2025 ist Helen Häusler
querschnittgelähmt. Trotzdem kann sie gehen. Nur drei Monate nach
der Einlieferung ins Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) konnte
sie wieder nach Hause zu ihrer Familie. Und das tat sie zu Fuss -
von Nottwil nach Schwyz.
Helen ist - wie in der vorangehenden Folge auch Flo Bickel -
inkomplette Tetraplegikerin. Im Unterschied zu Flo ist sie aber
nicht auf einen Rollstuhl angewiesen. Jede inkomplette
Querschnittlähmung zeigt sich anders. In dieser Podcastfolge gibt
die 65-Jährige Einblick in ihr Leben mit einer von aussen
unsichtbaren Querschnittlähmung. Obwohl man ihr nichts ansieht,
hat sich für die Mutter & Grossmutter seit dem Unfall alles
verändert.
Alle Patientinnen und Patienten besuchen in der Erstreha am SPZ
täglich Therapien. Wie diese bei Menschen wie Helen aussehen
können, sagt Jessica Decker, Co-Leiterin Therapien am Schweizer
Paraplegiker-Zentrum (SPZ).
Eine inkomplette Querschnittlähmung liegt vor, wenn nicht alle
Nervenbahnen im Rückenmark zerstört sind und noch Informationen
zwischen Gehirn und Bereichen unterhalb der Verletzung übertragen
werden. Es gibt inkomplett querschnittgelähmte Menschen mit und
ohne Rollstuhl. Mehr Wissen über Querschnittlähmung findest du
auch hier.
Moderation: Manuela Marra
Die Gönnervereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS)
zählt 2 Millionen Mitglieder, die mit ihrem Mitgliederbeitrag das
Leistungsnetz der Schweizer Paraplegiker-Gruppe ermöglichen und
querschnittgelähmte Menschen unterstützen. Jeden zweiten Tag
führt ein Unfall zu einer Querschnittlähmung. Mitglieder, die
nach einem Unfall querschnittgelähmt und lebenslang auf den
Rollstuhl angewiesen sind, erhalten 250 000 Franken – rasch und
unbürokratisch. Weitere Infos: paraplegie.ch.
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