Laut gedacht: Therapie oder Selbstoptimierung?

Laut gedacht: Therapie oder Selbstoptimierung?

vor 1 Woche
Mit Olivia über psychische Gesundheit in einer kranken Gesellschaft
32 Minuten
0
0 0 0
Podcast
Podcaster
Zwischen Philosophie und Popkultur

Beschreibung

vor 1 Woche
Begriffe wie „Trigger“, „toxisch“, „Narzissmus“ oder „Trauma“
tauchen überall auf – auf Social Media, in Beziehungen, im
Freundeskreis. Aber was passiert eigentlich, wenn wir anfangen,
jedes Gefühl zu psychologisieren? Und hilft Therapie uns wirklich
dabei, freier zu werden – oder manchmal auch nur dabei, in einer
kranken Gesellschaft besser zu funktionieren? In dieser „laut
gedacht“-Folge spreche ich mit meiner Freundin Olivia Acar, die als
Psychotherapeutin arbeitet, über genau diese Fragen. Ausgangspunkt
sind persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus ihrem
Arbeitsalltag: Menschen mit Burnout, Depressionen oder
Angststörungen, die das Gefühl haben, mit ihnen stimme etwas nicht
– obwohl ihr Leiden oft eng mit gesellschaftlichen Bedingungen
zusammenhängt. Wir sprechen darüber, weshalb viele Menschen Scham
empfinden, wenn sie nicht mehr „funktionieren“, und was Erich Fromm
mit der „Pathologie der Normalität“ meinte. Außerdem geht es um
“Therapy Talk” und die Frage, ob therapeutische Sprache uns
manchmal eher dabei hilft, Gefühle zu verwalten statt sie wirklich
zu erleben.

Abonnenten

Spirillie
Hamburg
Kxtxa
Neunkirchen
Kezi
Sondershausen
Viivii
Hamburg
Wiese
Kleve
Animara
Heilbronn
euphrates
Istanbul
j8ytjhcd
Hennickendorf
noAHJOng
Esslingen
15
15
Close