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Beschreibung
vor 2 Wochen
In dieser Folge des Sinneswandel-Podcasts gehe ich der Debatte um
sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“ nach. Ausgelöst wurde sie durch
politische Forderungen, wonach Teilzeit nur aus „legitimen Gründen“
wie Care-Arbeit oder Weiterbildung erlaubt sein solle. Freizeit
wird dabei moralisiert – und persönliche Lebensgestaltung zur
gesellschaftlichen Bedrohung erklärt. Ich spreche über Arbeit,
Erschöpfung und Produktivität: darüber, warum immer mehr Menschen
ihre Arbeitszeit reduzieren wollen, warum vor allem Frauen in
Teilzeit arbeiten und weshalb Burnout längst kein individuelles
Problem mehr ist. Anhand von Stimmen aus Journalismus, Ökonomie und
Pädagogik frage ich, ob mehr Arbeit wirklich mehr Wohlstand
bedeutet – oder ob freie Zeit nicht ein zentraler Bestandteil einer
funktionierenden Demokratie ist. Es geht um Ungleichheit,
Erbschaften, Care-Arbeit und um die Frage, warum Erschöpfung
privatisiert wird, während Produktivität öffentlich verhandelt
wird. Und darum, ob eine wohlhabende Gesellschaft nicht weniger
fragen sollte, wie sie Menschen zu mehr Arbeit bringt – sondern
warum freie Zeit überhaupt als Problem gilt.
sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“ nach. Ausgelöst wurde sie durch
politische Forderungen, wonach Teilzeit nur aus „legitimen Gründen“
wie Care-Arbeit oder Weiterbildung erlaubt sein solle. Freizeit
wird dabei moralisiert – und persönliche Lebensgestaltung zur
gesellschaftlichen Bedrohung erklärt. Ich spreche über Arbeit,
Erschöpfung und Produktivität: darüber, warum immer mehr Menschen
ihre Arbeitszeit reduzieren wollen, warum vor allem Frauen in
Teilzeit arbeiten und weshalb Burnout längst kein individuelles
Problem mehr ist. Anhand von Stimmen aus Journalismus, Ökonomie und
Pädagogik frage ich, ob mehr Arbeit wirklich mehr Wohlstand
bedeutet – oder ob freie Zeit nicht ein zentraler Bestandteil einer
funktionierenden Demokratie ist. Es geht um Ungleichheit,
Erbschaften, Care-Arbeit und um die Frage, warum Erschöpfung
privatisiert wird, während Produktivität öffentlich verhandelt
wird. Und darum, ob eine wohlhabende Gesellschaft nicht weniger
fragen sollte, wie sie Menschen zu mehr Arbeit bringt – sondern
warum freie Zeit überhaupt als Problem gilt.
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