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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 4 Wochen
Der Verfassungsschutz hält Scientology nicht mehr für relevant. Die
Organisation wird seit 1997 beobachtet, das soll aber jetzt
eingestellt werden. Kritiker warfen Scientology
verfassungsfeindliche Ziele vor. So strebe die Organisation an,
eine "scientologische" Gesellschaft nach eigenen Vorstellungen zu
errichten – heißt es im letzten Verfassungsschutzbericht für 2024.
Andreas Oelze, Weltanschauungsbeauftragter der evangelischen
Landeskirche in Württemberg, hält Scientology aber nach wie vor für
gefährlich. Er sagt in SWR Aktuell: "Ich habe nicht den Eindruck,
dass sich Scientology in eine Richtung bewegt habe, die weniger
problematisch ist als früher." Entsprechend ende die Beobachtung
durch das Bundesamt für Verfassungsschutz, weil es dringendere
Aufgaben gebe. "Die Gesellschaft, die dem Scientology-Gründer Ron
Hubbard vorschwebte, ist mit der freiheitlichen Grundordnung nicht
vereinbar. Nur die Einflussmöglichkeiten sind mittlerweile zu
gering, als dass davon eine unmittelbare Gefährdung ausgeht." Wie
die verbliebenen 3.600 Scientology-Mitglieder in Deutschland in
Erscheinung treten, wollte SWR Aktuell-Moderator Pascal Fournier
von Andreas Oelze wissen.
Organisation wird seit 1997 beobachtet, das soll aber jetzt
eingestellt werden. Kritiker warfen Scientology
verfassungsfeindliche Ziele vor. So strebe die Organisation an,
eine "scientologische" Gesellschaft nach eigenen Vorstellungen zu
errichten – heißt es im letzten Verfassungsschutzbericht für 2024.
Andreas Oelze, Weltanschauungsbeauftragter der evangelischen
Landeskirche in Württemberg, hält Scientology aber nach wie vor für
gefährlich. Er sagt in SWR Aktuell: "Ich habe nicht den Eindruck,
dass sich Scientology in eine Richtung bewegt habe, die weniger
problematisch ist als früher." Entsprechend ende die Beobachtung
durch das Bundesamt für Verfassungsschutz, weil es dringendere
Aufgaben gebe. "Die Gesellschaft, die dem Scientology-Gründer Ron
Hubbard vorschwebte, ist mit der freiheitlichen Grundordnung nicht
vereinbar. Nur die Einflussmöglichkeiten sind mittlerweile zu
gering, als dass davon eine unmittelbare Gefährdung ausgeht." Wie
die verbliebenen 3.600 Scientology-Mitglieder in Deutschland in
Erscheinung treten, wollte SWR Aktuell-Moderator Pascal Fournier
von Andreas Oelze wissen.
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