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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
Beschreibung
vor 3 Tagen
Satelliten, Geld, Macht: Wie gefährlich ist Elon Musks Einfluss?
Mit dem Börsengang seines Raumfahrtunternehmens SpaceX wächst nicht
nur Elon Musks Vermögen. Kritiker warnen auch vor einer immer
stärkeren Konzentration von wirtschaftlicher, technischer und
politischer Macht in den Händen des Tech-Milliardärs. Michael
Kolain vom Zentrum für Digitalrechte und Demokratie sieht darin
eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen. Kontrolle über zentrale
digitale Infrastruktur Nach Einschätzung Kolains verfügt Musk
inzwischen über weitreichenden Einfluss auf zentrale Bereiche der
digitalen Infrastruktur. Dazu gehörten unter anderem das
Satelliteninternet Starlink, die Plattform X sowie KI- und
Rechenzentrentechnologien. Besonders beim Satelliteninternet habe
SpaceX einen großen Vorsprung: Bereits rund 10.000
Starlink-Satelliten seien im Einsatz, langfristig könnten es 40.000
werden. Dadurch könne Musk erheblichen Einfluss ausüben. Kolain
verweist darauf, dass Starlink in Konfliktregionen bereits eine
wichtige Rolle spiele. Wer über Kommunikationsinfrastruktur
verfüge, könne auch mitentscheiden, wer Zugang zu Informationen
habe. Kritik an politischem Einfluss Der Experte sieht Musk zudem
als politischen Akteur. Dieser nutze seine Plattformen, um
bestimmte politische Positionen zu unterstützen und anderen weniger
Reichweite zu geben. Kolain kritisiert, dass Musk dabei kaum
wirksam kontrolliert werde. Um Abhängigkeiten zu verringern, müsse
Europa nach seiner Ansicht stärker in eigene Zukunftstechnologien
investieren. Derzeit liege die EU etwa beim Aufbau eigener
Satellitennetze deutlich hinter den USA und China zurück. Die
politischen Antworten auf die wachsende Macht großer Tech-Konzerne
seien bislang noch zu zögerlich, so Kolain.
Mit dem Börsengang seines Raumfahrtunternehmens SpaceX wächst nicht
nur Elon Musks Vermögen. Kritiker warnen auch vor einer immer
stärkeren Konzentration von wirtschaftlicher, technischer und
politischer Macht in den Händen des Tech-Milliardärs. Michael
Kolain vom Zentrum für Digitalrechte und Demokratie sieht darin
eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen. Kontrolle über zentrale
digitale Infrastruktur Nach Einschätzung Kolains verfügt Musk
inzwischen über weitreichenden Einfluss auf zentrale Bereiche der
digitalen Infrastruktur. Dazu gehörten unter anderem das
Satelliteninternet Starlink, die Plattform X sowie KI- und
Rechenzentrentechnologien. Besonders beim Satelliteninternet habe
SpaceX einen großen Vorsprung: Bereits rund 10.000
Starlink-Satelliten seien im Einsatz, langfristig könnten es 40.000
werden. Dadurch könne Musk erheblichen Einfluss ausüben. Kolain
verweist darauf, dass Starlink in Konfliktregionen bereits eine
wichtige Rolle spiele. Wer über Kommunikationsinfrastruktur
verfüge, könne auch mitentscheiden, wer Zugang zu Informationen
habe. Kritik an politischem Einfluss Der Experte sieht Musk zudem
als politischen Akteur. Dieser nutze seine Plattformen, um
bestimmte politische Positionen zu unterstützen und anderen weniger
Reichweite zu geben. Kolain kritisiert, dass Musk dabei kaum
wirksam kontrolliert werde. Um Abhängigkeiten zu verringern, müsse
Europa nach seiner Ansicht stärker in eigene Zukunftstechnologien
investieren. Derzeit liege die EU etwa beim Aufbau eigener
Satellitennetze deutlich hinter den USA und China zurück. Die
politischen Antworten auf die wachsende Macht großer Tech-Konzerne
seien bislang noch zu zögerlich, so Kolain.
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