SWR Aktuell Im Gespräch

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Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
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Höhere Beiträge, weniger Hinweise: Was Sie jetzt über ihre Krankenkasse wissen müssen
25.07.2026
5 Minuten
Auf gesetzlich Versicherte kommen in den kommenden Jahren höhere Kosten zu. Zusatzbeiträge der Krankenkassen könnten steigen und viele Versicherte bekommen das möglicherweise gar nicht mit. Denn die bisherige Pflicht der Kassen, über Erhöhungen aktiv zu informieren, fällt weg. Worauf Verbraucher achten sollten, erklärt Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber Finanztip, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg. Besonders betroffen könnten laut Sulilatu drei Gruppen sein: Menschen mit einem hohen Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, regelmäßige Medikamentennutzer und Familien, in denen ein Partner oder eine Partnerin kostenlos mitversichert ist. Für Besserverdienende könnte die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze eine Mehrbelastung von rund 25 Euro im Monat bedeuten. Auch bei Medikamenten könnten die Kosten steigen: Die gesetzlichen Zuzahlungen sollen von derzeit 5 bis 10 Euro auf künftig 7,50 bis 15 Euro pro Medikament steigen. Mehr Eigenverantwortung beim Krankenkassenwechsel Dass Krankenkassen Versicherte künftig nicht mehr aktiv über steigende Zusatzbeiträge informieren müssen, sieht Sulilatu kritisch. Er rät deshalb, selbst regelmäßig nachzuschauen, ob die eigene Kasse teurer wird. Auf dem Gehaltszettel sei eine Erhöhung nicht immer sofort erkennbar, etwa wenn gleichzeitig andere Abgaben sinken. Wer feststellt, dass die eigene Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, hat ein Sonderkündigungsrecht und kann wechseln. Grundsätzlich empfiehlt der Finanztip-Chefredakteur ohnehin, Krankenkassen stärker zu vergleichen: „Mehr Wettbewerb würde dem System guttun“, sagt er. Dabei sollte nicht nur der Beitrag entscheidend sein. Auch Zusatzleistungen könnten einen Unterschied machen, etwa Zuschüsse zur professionellen Zahnreinigung, Reiseimpfungen, Sportkurse, Leistungen für Schwangere oder Zuschüsse zu osteopathischen Behandlungen. Je nach persönlicher Situation könnten Versicherte damit mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Zahnersatz könnte teurer werden Auch beim Zahnersatz müssen Versicherte mit höheren Eigenkosten rechnen. Der Zuschuss der Krankenkassen soll sinken. Bei einer typischen Brücke mit Kosten von etwa 1.700 Euro könnten dadurch rund 170 Euro mehr am Patienten hängen bleiben. Eine Zahnzusatzversicherung sei deshalb aber nicht automatisch die beste Lösung, sagt Sulilatu. Sie koste häufig zwischen 20 und 40 Euro im Monat und lohne sich vor allem dann, wenn in den kommenden Jahren eine sehr teure Behandlung wahrscheinlich sei. Wer das Risiko selbst tragen könne, könne auch überlegen, das Geld zurückzulegen. Sein Rat: Gerade rund um den Jahreswechsel sollten Versicherte ihre Krankenkasse überprüfen, nicht nur wegen möglicher Beitragserhöhungen, sondern auch wegen der Leistungen, die zur eigenen Lebenssituation passen.
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"H wie Habicht": Eigentlich unverfilmbar
25.07.2026
4 Minuten
Es ist eines dieser Bücher, von denen viele sagen: eigentlich unverfilmbar. Helen Macdonalds Bestseller "H wie Habicht" erzählt vom Verlust des eigenen Vaters und davon, wie die Abrichtung eines wilden Habichts einer Frau hilft, ihre Trauer auszuhalten. Jetzt hat Regisseurin Philippa Lowthorpe den Stoff mit Claire Foy verfilmt. Anna Wollner hat "H wie Habicht" gesehen. Der Film basiert - wie gesagt - auf einem internationalen Bestseller.
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Frühstücks-Quarch: Niederlagen sind out
25.07.2026
6 Minuten
Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die Kunst des Verlierens scheint im Niedergang zu sein. Beispielhaft dafür steht das Verhalten der argentinischen Fußballnationalmannschaft nach der Niederlage im WM-Finale gegen Spanien. Warum können wir so schlecht verlieren? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
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Klopp ist neuer Fußball-Nationaltrainer: "Er soll das Rundum-Problemlöser-Komplettpaket sein"
24.07.2026
5 Minuten
Jürgen Klopp ist heute am Vormittag als neuer Fußball-Nationaltrainer vorgestellt worden - alle, die zustimmen mussten, haben zugestimmt. Unser Sportreporter und DFB-Experte Tim Brockmeier hat die Vorstellung in Frankfurt verfolgt. Mit ihm spricht SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck.
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Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"
24.07.2026
5 Minuten
Bald beginnt das neue Ausbildungsjahr. Um Unternehmen und Bewerber zusammenzubringen lädt die Agentur für Arbeit in Freiburg zu einer Last-Minute-Lehrstellenbörse ein. Die Handwerkskammer Freiburg unterstützt diese Veranstaltung. Jochen Schicht ist dort zuständig für Presse und Politik. Mit ihm spricht SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"
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