SWR Aktuell Im Gespräch
Die interessantesten Interviews aus dem Radioprogramm von SWR Aktuell finden Sie hier zum Nachhören. Die spannendsten Themen kurz auf dem Punkt gebracht im Podcast: Im Gespräch.
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20.04.2026
6 Minuten
Die Lage am Persischen Golf bleibt unübersichtlich. Irans Anführer "sehen sich jetzt bereits als die Gewinner des Krieges", sagt Bente Scheller, Leiterin des Referats Nahost bei der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung. Gleichzeitig hat US-Präsident Donald Trump gesagt: "Ob wir einen Deal machen oder nicht, macht für mich keinen Unterschied." Die Vereinigten Staaten hätten ohnehin schon gewonnen. Eigentlich sollten unmittelbar vor dem Ende der Feuerpause im Iran-Krieg neue Verhandlungen zwischen der iranischen Führung und einer US-Delegation stattfinden. Ein geplantes Treffen in Pakistan hat Teheran aber kurzfristig abgesagt. Vorher hatte das US-Militär im Golf von Oman einen iranischen Frachter geentert. Die iranische Seite spricht von einem Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe. Schon das zeigt für Scheller, dass die Waffenruhe nicht den gewünschten Effekt gehabt habe: "Ich denke, dass wir eher eine Negativ-Bilanz haben", sagt sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. "Das Vertrauen, das eigentlich innerhalb so einer Waffenruhe entstehen sollte, ist nicht erfolgt."
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20.04.2026
6 Minuten
Die Lage am Persischen Golf bleibt unübersichtlich. Irans Anführer "sehen sich jetzt bereits als die Gewinner des Krieges", sagt Bente Scheller, Leiterin des Referats Nahost bei der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung. Gleichzeitig hat US-Präsident Donald Trump gesagt: "Ob wir einen Deal machen oder nicht, macht für mich keinen Unterschied." Die Vereinigten Staaten hätten ohnehin schon gewonnen. Eigentlich sollten unmittelbar vor dem Ende der Feuerpause im Iran-Krieg neue Verhandlungen zwischen der iranischen Führung und einer US-Delegation stattfinden. Ein geplantes Treffen in Pakistan hat Teheran aber kurzfristig abgesagt. Vorher hatte das US-Militär im Golf von Oman einen iranischen Frachter geentert. Die iranische Seite spricht von einem Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe. Schon das zeigt für Scheller, dass die Waffenruhe nicht den gewünschten Effekt gehabt habe: "Ich denke, dass wir eher eine Negativ-Bilanz haben", sagt sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich. "Das Vertrauen, das eigentlich innerhalb so einer Waffenruhe entstehen sollte, ist nicht erfolgt."
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20.04.2026
6 Minuten
Die zu Unrecht erhobenen Zölle auf Importe in die Vereinigten Staaten können Unternehmen ab heute zurückfordern. Es geht um mindestens 175 Milliarden Dollar. Trotz der Spannungen in der Handelspolitik rechnet Claus Paal, Präsident der Industrie- und Handelskammer für die Region Stuttgart, nicht mit einem Wegbrechen der US-Geschäfte. Die Firmen sollten nun unbedingt klären, ob und wieviel Geld sie zurückbekommen können, hat er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich gesagt. Er rechnet aber nicht damit, dass diese Probleme für einen Rückzug vom US-Markt sorgen: "Die Vereinigten Staaten sind immer noch unser Handelspartner Nummer eins. Wir sind mit 30 Milliarden Euro hier aus dem Südwesten ganz, ganz groß abhängig von den Vereinigten Staaten", sagt der IHK-Präsident.
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20.04.2026
6 Minuten
Die zu Unrecht erhobenen Zölle auf Importe in die Vereinigten Staaten können Unternehmen ab heute zurückfordern. Es geht um mindestens 175 Milliarden Dollar. Trotz der Spannungen in der Handelspolitik rechnet Claus Paal, Präsident der Industrie- und Handelskammer für die Region Stuttgart, nicht mit einem Wegbrechen der US-Geschäfte. Die Firmen sollten nun unbedingt klären, ob und wieviel Geld sie zurückbekommen können, hat er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich gesagt. Er rechnet aber nicht damit, dass diese Probleme für einen Rückzug vom US-Markt sorgen: "Die Vereinigten Staaten sind immer noch unser Handelspartner Nummer eins. Wir sind mit 30 Milliarden Euro hier aus dem Südwesten ganz, ganz groß abhängig von den Vereinigten Staaten", sagt der IHK-Präsident.
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19.04.2026
6 Minuten
Low Carb, vegan oder Paleo: Verschiedene Ernährungstrends versprechen viel, scheitern aber oft im Alltag. Ein neuer Ansatz setzt stattdessen auf Individualität: die personalisierte Ernährung. Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um maßgeschneiderte Lösungen. Ernährung wird an den eigenen Körper, den Alltag und sogar an persönliche Vorlieben angepasst. Ernährungsexpertin Anna Dandekar sagt: Eine individuell abgestimmte Ernährung könne gerade bei klassischen Zivilisationskrankheiten „sehr, sehr viel verbessern“. Individuell statt Einheits-Diät Der große Vorteil: Was wirklich zum eigenen Körper passt, lässt sich besser durchhalten und verhindert so den gefürchteten Jojo-Effekt. Allerdings gibt es noch keinen schnellen Test, der die perfekte Ernährung liefert. Stattdessen hilft vor allem Selbstbeobachtung: Ernährungstagebuch führen, verschiedene Ansätze ausprobieren und auf das eigene Körpergefühl achten. Auch die Lebensumstände spielen eine große Rolle, etwa ob man allein lebt oder eine Familie versorgt. Von teuren DNA-Tests oder speziellen Apps rät Dandekar eher ab. Viele Angebote seien wissenschaftlich nicht ausreichend belegt oder für gesunde Menschen wenig sinnvoll. Ihr Fazit: Wer sich bewusst mit seiner Ernährung beschäftigt und auf den eigenen Körper hört, ist oft schon auf dem richtigen Weg, ganz ohne Hype-Diät.
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Über diesen Podcast
Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir
ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im
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