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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge von „Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“
geht es um den Zustand der deutschen Immobilienwirtschaft und die
Frage, warum sich der Wohnungsmarkt trotz politischer Maßnahmen
nur langsam erholt.
Im Mittelpunkt stehen der wachsende Wohnraummangel, die
rückläufige Bautätigkeit, steigende Bau- und Finanzierungskosten
sowie die Auswirkungen von Regulierung auf Eigentümer, Vermieter,
Immobilienverwaltungen und Gemeinschaften der Wohnungseigentümer.
Diskutiert werden unter anderem der Wohnungsbau-Turbo, Gebäudetyp
E, die Mietpreisbremse, energetische Sanierung, Klimaneutralität
im Gebäudesektor und die Frage, welche Reformen die Branche
wirklich braucht.
Aus Sicht des VDIV Deutschland zeigt sich dabei deutlich:
Politische Ziele wie Klimaschutz, bezahlbares Wohnen und mehr
Wohnungsbau können nur erreicht werden, wenn gesetzliche Vorgaben
praxistauglich, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzbar sind.
Gerade Immobilienverwaltungen stehen an der Schnittstelle
zwischen Eigentümern, Mietern, GdWE, Fachplanern,
Energieversorgern, Abrechnungsdienstleistern, Banken und
Behörden. Neue Pflichten dürfen deshalb nicht zu zusätzlicher
Rechtsunsicherheit und kaum handhabbarer Komplexität führen.
Die Folge ordnet ein, warum rechtlich zulässige Regulierung
allein noch keinen neuen Wohnraum schafft, weshalb Modernisierung
im Bestand realistische Verfahren und Finanzierung braucht und
welche Weichen die Politik stellen müsste, damit der
Immobilienmarkt wieder verlässlicher planen kann.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Wohnungsbau und Wohnraummangel Mietpreisbremse und Regulierung
Wohnungsbau-Turbo und Gebäudetyp E Klimaneutralität im
Gebäudesektor energetische Sanierung und Modernisierung
Finanzierung, Baukosten und Investitionshemmnisse die Rolle der
Immobilienverwaltung in der praktischen Umsetzung die Entwicklung
des Immobilienmarkts bis 2030
„Zur Sache! VDIV-Klartext mit Martin Kaßler“ ist der Podcast des
VDIV Deutschland zu den Themen, die Immobilienverwaltung,
Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik in Deutschland bewegen.
Mehr Informationen zum VDIV Deutschland: https://vdiv.de/
Zum Gast Zu Gast ist Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des
Themenclusters Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und
Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft. Er zählt
zu den profilierten Immobilienökonomen Deutschlands und
beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Wohnungsmarkt,
Immobilienfinanzierung, Regulierung und wirtschaftspolitischen
Rahmenbedingungen. Seit 2005 ist er am IW tätig, seit 2023 leitet
er dort das Cluster Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz-
und Immobilienmärkte. Zudem ist er Professor für
Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Der aktuelle Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur
Mietpreisbremse bestätigt: Die Regulierung der Miethöhe bleibt
rechtlich zulässig und politisch weiterhin ein prägendes Thema
für den Wohnungsmarkt. Für Immobilienverwaltungen, Eigentümer und
Vermieter bedeutet das jedoch nicht weniger Komplexität, sondern
mehr Verantwortung in der praktischen Umsetzung.
Aus Sicht des VDIV Deutschland zeigt sich daran ein
grundsätzliches Problem: Der Wohnungsmarkt wird nicht durch
einzelne Regulierungsinstrumente stabilisiert, wenn gleichzeitig
Neubau, Finanzierung, Modernisierung und Verwaltungspraxis unter
Druck stehen. Auch beim neuen Gebäudemodernisierungsgesetz
fordert der VDIV deshalb praxistaugliche Nachbesserungen, klare
Zuständigkeiten, digitale Nachweise, realistische Fristen und
eine Umsetzung, die auch für Gemeinschaften der
Wohnungseigentümer funktioniert.
Genau darüber spricht Martin Kaßler in Folge 2 von „Zur Sache!
VDIV-Klartext“ mit Prof. Dr. Michael Voigtländer: über
Wohnraummangel, Mietpreisbremse, Wohnungsbau-Turbo, Klimakosten
und die Frage, welche Reformen der deutsche Immobilienmarkt
wirklich braucht.
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