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Beschreibung
vor 4 Tagen
„Musik beherrscht die Klaviatur unserer Emotionen perfekt. Sie
erhebt unseren Geist in spirituelle Höhen oder lässt ihn jede
Vernunft und Zurückhaltung vergessen. Musik trifft uns ganz tief im
Innern. Musik hat so auch Macht über uns“, sagt die Philosophin Dr.
Manuela Lenzen. Beim Hören von Klängen und Rhythmen passiert ganz
viel in unserem Kopf. Unter anderem werden dabei musikalische
Erinnerungsspuren angelegt und Gedächtniszentren angeregt. Dem Ohr
schmeichelnde Klänge können über positive Gefühle auch
Aufmerksamkeit auf die Sprünge helfen. Musik ist aber auch
Bewegung, behauptet Karl-Willy Wittstadt, nicht nur Kinder
verspüren beim Lauschen von Musik den Impuls, sich zu bewegen. Es
geht auch den meisten Erwachsenen so. Neurobiologisch ist das
naheliegend. Das auditorische System hat sich aus dem
Gleichgewichtssystem heraus entwickelt. Viele Nervenfasern des
Gleichgewichtssystems reagieren unmittelbar auf auditorische Reize.
Sie feuern an und können zu reflexhaften Bewegungen der Arme und
Beine führen. Das kann erklären, weshalb wir fast unwillkürlich mit
dem Fuß wippen, wenn wir einen Song hören. Auch in Hirnscans wird
offensichtlich, dass Musik bewegt: Sie aktiviert die motorischen
Areale, auch wenn der Proband still im Magnetresonanztomografen
liegt.
erhebt unseren Geist in spirituelle Höhen oder lässt ihn jede
Vernunft und Zurückhaltung vergessen. Musik trifft uns ganz tief im
Innern. Musik hat so auch Macht über uns“, sagt die Philosophin Dr.
Manuela Lenzen. Beim Hören von Klängen und Rhythmen passiert ganz
viel in unserem Kopf. Unter anderem werden dabei musikalische
Erinnerungsspuren angelegt und Gedächtniszentren angeregt. Dem Ohr
schmeichelnde Klänge können über positive Gefühle auch
Aufmerksamkeit auf die Sprünge helfen. Musik ist aber auch
Bewegung, behauptet Karl-Willy Wittstadt, nicht nur Kinder
verspüren beim Lauschen von Musik den Impuls, sich zu bewegen. Es
geht auch den meisten Erwachsenen so. Neurobiologisch ist das
naheliegend. Das auditorische System hat sich aus dem
Gleichgewichtssystem heraus entwickelt. Viele Nervenfasern des
Gleichgewichtssystems reagieren unmittelbar auf auditorische Reize.
Sie feuern an und können zu reflexhaften Bewegungen der Arme und
Beine führen. Das kann erklären, weshalb wir fast unwillkürlich mit
dem Fuß wippen, wenn wir einen Song hören. Auch in Hirnscans wird
offensichtlich, dass Musik bewegt: Sie aktiviert die motorischen
Areale, auch wenn der Proband still im Magnetresonanztomografen
liegt.
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