Beschreibung
vor 2 Wochen
Urbane Räume sind keine festen Gegebenheiten, sondern entstehen
durch unterschiedliche Perspektiven, Deutungen und Vokabulare. In
diesem Podcast begibt sich eine Gruppe Studierender aufeinen
multiperspektivischen Stadtspaziergang durch Tübingen - begleitet
von der Figur der liberalen Ironikerin nach Richard Rorty.
An ausgewählten Orten treffen verschiedene Sichtweisen
aufeinander: phänomenologisch,konstruktivistisch, konservativ und
neoliberal. Im gemeinsamen Gespräch wird erfahrbar, wie Raum
durch Wahrnehmung, Sprache und gesellschaftliche Positionen immer
wieder neu hervorgebracht wird.
Der Podcast macht Kontingenz hörbar: Bedeutungen bleiben offen,
Perspektiven koexistieren, ohne in Konsens aufgelöst zu werden.
So entsteht ein dialogisches Format, das nicht Antworten liefert,
sondern Differenzen sichtbar macht - und zum Weiterdenken
einlädt.
Mehr Literatur zum Thema:
Müller, M. (2023). Handbuch Rorty. Springer.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-16253-5
Kühne, O., Berr, K. Lohmann, P., Schuster, K. (2025).
Panrelationen und Vokabulare auf dem Weg zu einer
neopragmatistischen Synthese für Sozial- und Raumwissenschaften.
Springer.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-48937-3Kühne,
O., Berr, K., Jenal, C. (i.E.). Neopragmatismus und Raum.
Springer. https://link.springer.com/book/9783658512248
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