Ep. 353: Die EU – zu groß, um demokratisch zu sein?

Ep. 353: Die EU – zu groß, um demokratisch zu sein?

vor 1 Woche
58 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

Ist die EU einfach zu groß, um demokratisch sein zu können? Diese
Frage stellt sich der Politikwissenschaftler Dirk Jörke in seinem
Buch „Die Größe der Demokratie“. Die Sozialdemokratie und der
Nationalstaat, so lautet eine seiner Thesen, gehören zusammen,
während supranationale Strukturen eine solche Politik geradezu
verunmöglichen.


Zudem müsse man erkennen, dass Liberalismus und Demokratie
keineswegs zusammengehen müssen, ja, in entscheidenden Bereichen
widersprechen sie sich. Der Liberalismus will eigentlich weniger
Demokratie wagen. Gegenwärtig wird häufig über die Vor- und
Nachtteile von liberalen Demokratien mit ihren Institutionen, die
sich vor dem Wählerwillen abdichten, diskutiert. Manche sprechen
sogar schon von einem Postliberalismus, in dem auch die
elektorale Demokratie zu neuem Glanz gelangt.


In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den Nationalstaat und eine
sozialdemokratische Wirtschafts- und Sozialpolitik.








Literatur:





Dirk Jörke: Die Größe der Demokratie: Über die räumliche
Dimension von Herrschaft und Partizipation. Suhrkamp.





Jonas Junack über den Postliberalismus-Trend:
https://jacobin.de/artikel/postliberalismus-deneen-moyn-mikfeld-lang-alternativlosigkeit





Branko Milanovic über die „Tugenden“ des Neoliberalismus:
https://branko2f7.substack.com/p/how-the-virtues-of-neoliberal-globalization








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