MTM18 - Methanocaldococcus jannaschii

MTM18 - Methanocaldococcus jannaschii

vor 5 Tagen
Mit Rekordgeschwindigkeit durch die Tiefsee

Beschreibung

vor 5 Tagen

Welches ist das schnellste Lebewesen der Welt? Der Gepard, der
mit bis zu 120 km/h sprinten kann? Der Wanderfalke, der im
Sturzflug bis zu 350 km/h erreicht? Oder liegt die Antwort
vielleicht doch in der Welt der Mikroben? In der heutigen Folge
von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! lernen wir
Methanocaldococcus jannaschii kennen, eine Archaee, die alle
Geschwindigkeitsrekorde knackt. Mit bis zu 500 Körperlängen pro
Sekunde schießt sie durch die Welt der hydrothermalen Quellen am
Meeresgrund. Wie das geht und warum die Archaee das braucht? Hört
rein und findet es heraus!


Kapitel


00:00 – Intro


00:36 – Das schnellste Lebewesen der Welt – eine Mikrobe?


04:33 – Hydrothermale Quellen als Lebensraum


06:34 – Wie und warum Methanocaldococcus jannaschii so schnell
ist


09:16 – Hydrothermale Quellen als Ursprung des Lebens


11:17 – Fazit & Verabschiedung


Was ihr in dieser Folge lernen konntet…




Das schnellste Lebewesen der Welt ist die Archaee M.
jannaschii. Mit 500 Körperlängen pro Sekunde erreicht es
Rekordgeschwindigkeiten, zumindest wenn man die
Geschwindigkeit auf die Größe des Lebewesens skaliert.






Methanocaldococcus lebt in hydrothermalen Quellen. Seine
Geißeln können die Archaee in den Mineraltürmen verankern,
aber auch helfen, sollte die Mikrobe ins umgebende Meer
gespült werden. Dann kann sie schnell wieder zu einem Ort mit
heißerem Wasser zurückschwimmen.




Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier.


Links & weitere Infos


Pressemeldung der Uni Regensburg ‘Die schnellsten Lebewesen der
Welt’


Erste Beschreibung und Genom von M. jannaschii


Jones, W.J. et al. (1983), Archives of Microbiology, 136(4), pp.
254–261.


Thennarasu, S. et al. (2013), Genome Announc, 1(4), pp.
e00481-13.


Schwimmverhalten von M. jannaschii


Herzog, B. and Wirth, R. (2012), Appl. Environ. Microbiol.,
78(6), pp. 1670–1674.


M. jannaschii am Ursprung des Lebens


Helmbrecht, V. et al. (2025), Nat Ecol Evol, 9(5), pp. 769–778.


 


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