Raus aus den Essanfällen

Raus aus den Essanfällen

vor 2 Wochen
mit Jana Crämer, Studienbotschafterin und Bestsellerautorin
12 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
„Was für andere Menschen das Normalste und Einfachste der Welt zu
sein scheint – das Essen – das war für mich der Endgegner“, so
beschreibt Jana Crämer ihre frühere Situation in einem
eindrücklichen Gespräch mit Ralf Kiesslich der Reihe „Inside UM“.
Heute sagt sie: „Die Essstörung von damals ist mein Kompass von
heute.“ Jana Crämer, einst selbst von Essanfällen, englisch
Binge-Eating, betroffen, ist heute ein Vorbild für viele – sie hat
zahlreiche Bücher über das Thema geschrieben, rund eine Million
Menschen folgen ihr in den Sozialen Medien. Und seit Kurzem ist sie
nun in einer weiteren Funktion unterwegs: als Botschafterin für
eine neue Studie der Klinik und Poliklinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz
und der LWL-Universitätsklinik Hamm für Kinder- und
Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Die Studie
„EXIeaTON – Raus aus den Essanfällen“ richtet sich an Jugendliche
und junge Erwachsene zwischen 13 und 20 Jahren, die unter
Essanfällen leiden. Ziel ist es, diese Essanfälle zu reduzieren. Im
Fokus steht neben der Binge-Eating-Störung auch die Bulimia
nervosa. „Das Spannende ist, dass die Studie online stattfindet und
das macht den Zugang für die Jugendlichen natürlich sehr, sehr viel
niederschwelliger, und das ist das Wertvolle“, betont Jana Crämer.
Ebenso wertvoll ist nach Meinung von Jana Crämer der partizipative
Forschungsansatz der Studie. Beim „Patient and Public Involvement
(PPI)“ werden ehemalige Betroffene wie Jana Crämer in die Studie
einbezogen. „Das ist das Tolle, denn ich erlebe es oft bei
Podiumsdiskussionen, dass viele Menschen über ein Thema sprechen,
aber keiner von denen hat´s erlebt.“ Abschließend nach ihrem Motto
des Tages gefragt, sagt Jana Crämer: „Lass immer einen Platz für
Wunder.“
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