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Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Folge von „Bremen, aber gesund“ begrüßen Rainer Bensch
und Simon Zeimke Prof. Heinz Lohmann, Gesundheitsunternehmer,
langjähriger Kenner der Krankenhauslandschaft und prägende Stimme
der deutschen Gesundheitswirtschaft. Im Mittelpunkt steht die
Frage, warum die Medizin heute moderner ist als je zuvor, die
Organisation des Gesundheitswesens aber vielfach noch in alten
Strukturen festhängt. Lohmann beschreibt, wie medizinischer
Fortschritt, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und
minimalinvasive Verfahren die Versorgung grundlegend verändern –
und warum Krankenhäuser deshalb neu gedacht werden müssen. Ein
zentrales Thema ist die Krankenhausreform. Lohmann plädiert für
eine klare Konzentration hochkomplexer Medizin und zugleich für
eine stärkere Dezentralisierung der Grundversorgung. Krankenhäuser
müssten nicht einfach geschlossen, sondern modernisiert und neu
definiert werden: so stationär wie nötig, so ambulant wie möglich.
Auch die Ambulantisierung spielt eine große Rolle. Die alte
Trennung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung sei
überholt und behindere bessere Patientenwege. Lohmann fordert
Finanzierungsmodelle, die Wandel belohnen, Ergebnisqualität stärker
berücksichtigen und Investitionen in moderne Versorgung
ermöglichen. Daneben geht es um Eigenverantwortung, Prävention und
die Rolle der Patientinnen und Patienten. Lohmann sieht Chancen
darin, dass Menschen durch digitale Tools, KI und neue Angebote
stärker zu aktiven Gestaltern ihrer Gesundheit werden. Zugleich
warnt er vor einem Staat, der zu viel verspricht und dadurch
Eigenverantwortung schwächt. Zum Abschluss spricht Lohmann über
Kunst, Kreativität und Unternehmertum als Quellen für Innovation.
Sein Fazit: Das Gesundheitswesen braucht mehr Mut, mehr Offenheit
für Veränderung und den klaren Willen, alte Strukturen nicht länger
künstlich am Leben zu halten.
und Simon Zeimke Prof. Heinz Lohmann, Gesundheitsunternehmer,
langjähriger Kenner der Krankenhauslandschaft und prägende Stimme
der deutschen Gesundheitswirtschaft. Im Mittelpunkt steht die
Frage, warum die Medizin heute moderner ist als je zuvor, die
Organisation des Gesundheitswesens aber vielfach noch in alten
Strukturen festhängt. Lohmann beschreibt, wie medizinischer
Fortschritt, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und
minimalinvasive Verfahren die Versorgung grundlegend verändern –
und warum Krankenhäuser deshalb neu gedacht werden müssen. Ein
zentrales Thema ist die Krankenhausreform. Lohmann plädiert für
eine klare Konzentration hochkomplexer Medizin und zugleich für
eine stärkere Dezentralisierung der Grundversorgung. Krankenhäuser
müssten nicht einfach geschlossen, sondern modernisiert und neu
definiert werden: so stationär wie nötig, so ambulant wie möglich.
Auch die Ambulantisierung spielt eine große Rolle. Die alte
Trennung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung sei
überholt und behindere bessere Patientenwege. Lohmann fordert
Finanzierungsmodelle, die Wandel belohnen, Ergebnisqualität stärker
berücksichtigen und Investitionen in moderne Versorgung
ermöglichen. Daneben geht es um Eigenverantwortung, Prävention und
die Rolle der Patientinnen und Patienten. Lohmann sieht Chancen
darin, dass Menschen durch digitale Tools, KI und neue Angebote
stärker zu aktiven Gestaltern ihrer Gesundheit werden. Zugleich
warnt er vor einem Staat, der zu viel verspricht und dadurch
Eigenverantwortung schwächt. Zum Abschluss spricht Lohmann über
Kunst, Kreativität und Unternehmertum als Quellen für Innovation.
Sein Fazit: Das Gesundheitswesen braucht mehr Mut, mehr Offenheit
für Veränderung und den klaren Willen, alte Strukturen nicht länger
künstlich am Leben zu halten.
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