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Beschreibung
vor 1 Woche
Man müsste mal...die Perspektive wechseln!
Kann man mit der Kamera die Welt verbessern?
Michael Kockot ist Kameramann. Mit der Kamera sieht er die Welt
ein bisschen anders als die meisten Menschen. Fokussiert. Auf
Ereignisse, auf Menschen, auf Dinge, die geschehen. Und seine
Bilder, seine Filme wirken, wenn sie entstehen und natürlich
auch, wenn sie gesehen werden.
„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“ sagte der ehemalige
Bundeskanzler Helmut Schmidt im Wahlkampf 1980, als er nach
seinen Visionen für das zukünftige Deutschland gefragt wurde.
Michael Kockot hatte schon als Jugendlicher Visionen. Er ging
statt zum Arzt in die Lehre, machte eine Ausbildung zum Schlosser
und wollte wissen, ob sich seine Vorstellungen von einem guten
Leben für alle, von einer gerechten Welt und von Frieden an der
Basis, dort wo gearbeitet wird, verwirklichen lässt. Ernüchterung
folgte.
Durch einen Zufall bekam er eines Tages eine Filmkamera in die
Hand und seine Sicht auf die Dinge, seine Perspektive veränderte
sich. Mit der Kamera schien es auf eine besondere Weise möglich
zu sein, Dinge einzufangen, zu transportieren und so zu
Veränderungen beizutragen.
Ob in Togo, in Uganda oder hier in Schwerin, Michael Kockot
bringt sich ein, will gestalten. Und dafür geht er auch mal in
die Höhe.
2019 war der Schweriner Fernsehturm schon drei Jahre lang
geschlossen, als Kockot in dem Wahrzeichen ein Kunstprojekt
initiierte. Das „Mitmachmuseum“ zeigte eine Ausstellung über den
Großen Dreesch, der zwei Jahre später 50 Jahre alt wurde. Das
Museum funktionierte als Sammelstelle für Erinnerungen, Fotos und
andere Zeitdokumente aus Jahrzehnten. Jeder konnte seine
persönliche Dreesch-Geschichte erzählen und aufzeichnen lassen.
Und natürlich auch noch einmal hinauf fahren auf die
Aussichtsplattform des Turms. Eine Woche lang. Gut 3.000 Gäste.
Und dann war Ende.
Doch das Leben auf dem Großen Dreesch geht weiter und Kockot ist
immer mal wieder mit der Kamera dabei. So auch für den
Eröffnungsfilm des Schweriner Filmfest 2026 „Garten der Hoffnung“
(Regie/Buch: Dieter Schumann, Cinematograph: Michael Kockot). Der
Film wurde mit dem „Vielfaltspreis 2026“ ausgezeichnet.
In dieser Podcast-Folge mit Andreas Lußky und Claus Oellerking
berichtet Michael Kockot über seinen persönlichen Weg, seine
Perspektiven und Perspektivenwechsel in einer sich wandelnden
Gesellschaft hier mitten in Schwerin, der Lebenshauptstadt.
Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/
Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an
e.V.
Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung
„Schwerin-Lokal“.
Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und
bürgerschaftliches Engagement M-V
Kontakt zu Michael Kockot:
https://kockottransformation.de/
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