Modellbau extrem: Die Dampfmaschine der Blümlisalp

Modellbau extrem: Die Dampfmaschine der Blümlisalp

vor 2 Wochen
In einer immer hektischeren Welt nimmt sich Martin Anliker 10 Jahre Zeit, um eine Dampfmaschine als Modell zu bauen.
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Beschreibung

vor 2 Wochen

In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht
etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der
Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin
Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches
Können.


Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der
«Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug,
Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes
einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im
Massstab 1:12 nachzubauen.


Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige
Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er,
warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck
bewusst auf klassisches Handwerk setzt.


Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer
Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren –
darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele
dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa
jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers
Victorinox im Einsatz stand.


Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten
Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich
aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist
es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp»
auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den
erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft.


Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes
Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die
beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast
spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff
Blümlisalp.


Link


https://www.karmas-kreatelier.ch


 


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