Podcaster
Episoden
09.05.2026
36 Minuten
In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können.
Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen.
Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt.
Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand.
Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft.
Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp.
Link
https://www.karmas-kreatelier.ch
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen.
Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt.
Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand.
Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft.
Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp.
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04.05.2026
30 Minuten
Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt.
Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees.
Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss.
Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache.
Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden.
Links www.Schiffsdienstleistungen.ch
Inhaltsverzeichnis 1:40 Begrüssung 2:10 MS Jolimont 4:15 Der Weg zum Kapitän 6:10 Dani steuert die «Jolimont» 9:55 Wie alles begann 12:05 Umzug 15:40 10 Jahre «Jolimont» 22:25 Lokführer vs. Kapitän 28:25 Zukunft
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Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees.
Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss.
Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache.
Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden.
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07.04.2026
43 Minuten
Die Schifffahrt erfindet sich gerade neu: Auf den Schweizer Seen werden verschiedene Angebote getestet. Auf den Schiffen wird gespielt und gestrickt, es werden Bücher vorgestellt, Mode vorgezeigt oder die Natur erklärt. Besonders fällt ein Angebot auf dem Zugersee auf: Dort muss im Stil eines Escape-Rooms eine Bombe entschärft werden.
«Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken.
Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen.
«Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt.
Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht.
Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht.
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Zugersee Schifffahrt: https://www.zugersee-schifffahrt.ch/
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«Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken.
Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen.
«Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt.
Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht.
Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht.
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16.03.2026
27 Minuten
Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus.
Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen.
Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast.
Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen.
Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren.
Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor.
Links
Seerettung Bielersee https://www.rdb-sslb.ch
Video Seerettung Bielersee https://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s
Baderegeln der SLRG https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln
Podcasthon https://podcasthon.org
Inhalt
0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft
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Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen.
Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast.
Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen.
Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren.
Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor.
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Video Seerettung Bielersee https://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s
Baderegeln der SLRG https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln
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Inhalt
0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft
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02.03.2026
14 Minuten
Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind.
Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen
Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen.
In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.
Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit
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Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen
Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen.
In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.
Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit
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