Podcaster
Episoden
16.03.2026
27 Minuten
Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus.
Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen.
Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast.
Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen.
Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren.
Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor.
Links
Seerettung Bielersee https://www.rdb-sslb.ch
Video Seerettung Bielersee https://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s
Baderegeln der SLRG https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln
Podcasthon https://podcasthon.org
Inhalt
0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen.
Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast.
Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen.
Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren.
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Video Seerettung Bielersee https://www.youtube.com/watch?v=3Co0rjT-3xc&t=62s
Baderegeln der SLRG https://www.slrg.ch/de/praevention/slrg-regeln/baderegeln
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Inhalt
0:10 Einleitung 1:30 Rettungsdienst Bielersee 4:35 Einsatzboote 5:45 Flaggschiff Milan 8:20 Notfälle auf dem Bielersee 9:25 Der Bielersee 12:35 Verein Rettungsdienst Bielersee 18:00 Nachwuchs 20:55 Peter Frick persönlich 23:05 Prävention 25:10 Zukunft
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02.03.2026
14 Minuten
Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind.
Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen
Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen.
In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.
Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit
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Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen
Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen.
In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.
Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Dampfschiff Blümlisalp 0:20 Schiffsnamen 1:20 Die Murtenschlacht 3:00 Adrian von Bubenberg 3:30 Warum Schiffe Namen haben 4:40 Namenstypologie 5:00 Berner Oberland 6:00 Innerschweiz 7:20 Westschweiz 9:30 Bourbaki- und Thunpanorama 10:30 Juraseen 10:50 Nordwestschweiz 11:50 Bodensee und Rhein 12:20 Tessin 12:25 Fazit
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19.02.2026
39 Minuten
«Tschou, mein Name ist Dani, ich fahre gerne Schiff.» So beginnen die mittlerweile fünfzig Folgen des Schiffspodcasts. In der Jubiläumsfolge jedoch geht es anders weiter: Dani übergibt das Mikrofon an die befreundete Journalistin, Podcasterin und Storytellerin Claudia Salzmann und beantwortet ihre Fragen zum Schiffspodcast.
Was fasziniert Dani an Schiffen? Wie (peinlich) finden das seine Kinder? Wie tickt die Schifffanszene? Und was hat eigentlich das Dampfblatt mit allem zu tun? All das erfährst du auf einer Schifffahrt von Thun nach Spiez, bei der du den Schiffspodcast besser kennenlernen kannst.
Dani spricht über seine Motivation fürs Podcasten. Ihm geht es um Inhalte, um Menschen und ihre Geschichten. Entsprechend führt er die Interviews unaufgeregt, neugierig und aus echtem Interesse. Seine Gäste sind leidenschaftlich bei der Sache, kommunikativ und offen. Die Schifffahrt bringt Menschen zusammen, die gerne erzählen – und sich freuen, wenn ihr Wissen gehört wird.
«Besonders mag ich die Folgen, bei denen ich selbst aktiv werden kann, sei es, ein Dampfboot zu heizen oder eine Führung durch ein Museum zu machen», sagt Dani. Er findet es spannend, das Thema Schifffahrt möglichst weit zu fassen. So geht es im Schiffspodcast auch mal um Musik, Theater oder Gummiboote. Dani produziert den Podcast ehrenamtlich und ohne kommerziellen Druck.
Auf dem Thunersee fühlt sich Dani zu Hause. Die Ruhe, das Licht und die bekannten Berge vermitteln ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig reizt ihn die Vielfalt der anderen Schweizer Seen, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.
Zum Jubiläum nutzt Dani die Gelegenheit, Danke zu sagen: allen Menschen, die den Podcast möglich machen, vor dem Mikrofon mit ihren Geschichten und hinter dem Mikrofon mit Ideen, Tipps und Hinweisen. Ein Dank geht auch an alle, die zuhören, Folgen weiterempfehlen und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für Schiffe, Seen und ihre Geschichten weitergetragen wird. Dieser Podcast lebt von Neugier, Austausch und Unterstützung.
So kannst Du den Schiffspodcast hören
Website: Schiffspodcast.ch Apple Podcasts Spotify Amazon Music
Du findest den Schiffspodcast auch bei Instagram und Facebook.
Storytellerin Claudia Salzmann: diestorytellerin.ch
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Was fasziniert Dani an Schiffen? Wie (peinlich) finden das seine Kinder? Wie tickt die Schifffanszene? Und was hat eigentlich das Dampfblatt mit allem zu tun? All das erfährst du auf einer Schifffahrt von Thun nach Spiez, bei der du den Schiffspodcast besser kennenlernen kannst.
Dani spricht über seine Motivation fürs Podcasten. Ihm geht es um Inhalte, um Menschen und ihre Geschichten. Entsprechend führt er die Interviews unaufgeregt, neugierig und aus echtem Interesse. Seine Gäste sind leidenschaftlich bei der Sache, kommunikativ und offen. Die Schifffahrt bringt Menschen zusammen, die gerne erzählen – und sich freuen, wenn ihr Wissen gehört wird.
«Besonders mag ich die Folgen, bei denen ich selbst aktiv werden kann, sei es, ein Dampfboot zu heizen oder eine Führung durch ein Museum zu machen», sagt Dani. Er findet es spannend, das Thema Schifffahrt möglichst weit zu fassen. So geht es im Schiffspodcast auch mal um Musik, Theater oder Gummiboote. Dani produziert den Podcast ehrenamtlich und ohne kommerziellen Druck.
Auf dem Thunersee fühlt sich Dani zu Hause. Die Ruhe, das Licht und die bekannten Berge vermitteln ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig reizt ihn die Vielfalt der anderen Schweizer Seen, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben.
Zum Jubiläum nutzt Dani die Gelegenheit, Danke zu sagen: allen Menschen, die den Podcast möglich machen, vor dem Mikrofon mit ihren Geschichten und hinter dem Mikrofon mit Ideen, Tipps und Hinweisen. Ein Dank geht auch an alle, die zuhören, Folgen weiterempfehlen und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für Schiffe, Seen und ihre Geschichten weitergetragen wird. Dieser Podcast lebt von Neugier, Austausch und Unterstützung.
So kannst Du den Schiffspodcast hören
Website: Schiffspodcast.ch Apple Podcasts Spotify Amazon Music
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Storytellerin Claudia Salzmann: diestorytellerin.ch
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02.02.2026
35 Minuten
Eine Fahrt mit der Basler Fähre ist eine Auszeit von der Hektik der Stadt. Fährifrau Rosi Tiefenthal gibt im Schiffpodcast einen Einblick in ihren Alltag auf dem Rhein. Die Fähren sind auch heute noch wichtig für Mobilität und Identität in Basel.
In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren.
Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.
Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.
Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.
Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.
Links
Fähri-Verein Basel https://www.faehri.ch/faehren
Fähre Wild Maa https://www.wild-maa-faehri.ch/
Schiffsradar https://schiffsradar.org
Logbuch eines Fährmanns https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren.
Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.
Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.
Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.
Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.
Links
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Fähre Wild Maa https://www.wild-maa-faehri.ch/
Schiffsradar https://schiffsradar.org
Logbuch eines Fährmanns https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/
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05.01.2026
32 Minuten
Im Dampfzentrum Winterthur sind rund 30 Dampfmaschinen ausgestellt. Ein Highlight ist die oszillierende Dampfmaschine der «Giessbach» vom Brienzersee. Das Zentrum wird ehrenamtlich betrieben.
Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde.
Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben.
Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk.
Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist.
Links
Dampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.ch
Video über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuch
Kempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-engines
Inhaltsverzeichnis
0:00 Maschinen im Dampfzentrum Winterthur 0:15 Einleitung 1:10 Das Dampfzentrum Winterthur 4:15 Geschichte des Dampfzentrums 6:00 Bedeutung der Dampfmaschine 7:50 Dampfmaschinen heute 10:10 Pflege und Unterhalt 13:15 Nachwuchs 16:10 Organisation Dampfzentrum 17:35 Andreas persönlich 20:10 Giessbach-Maschine 23:50 Lützelau-Maschine 24:50 Tandemmaschine Tram Basel 26:40 Lichtmaschine Dampfschiff Beatus 28:15 Maschine für die Weltausstellung in Paris 31:15 Verabschiedung
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Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde.
Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben.
Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk.
Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist.
Links
Dampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.ch
Video über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuch
Kempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-engines
Inhaltsverzeichnis
0:00 Maschinen im Dampfzentrum Winterthur 0:15 Einleitung 1:10 Das Dampfzentrum Winterthur 4:15 Geschichte des Dampfzentrums 6:00 Bedeutung der Dampfmaschine 7:50 Dampfmaschinen heute 10:10 Pflege und Unterhalt 13:15 Nachwuchs 16:10 Organisation Dampfzentrum 17:35 Andreas persönlich 20:10 Giessbach-Maschine 23:50 Lützelau-Maschine 24:50 Tandemmaschine Tram Basel 26:40 Lichtmaschine Dampfschiff Beatus 28:15 Maschine für die Weltausstellung in Paris 31:15 Verabschiedung
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