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  3. Schiffspodcast - Dani fährt Schiff Podcast

Episoden

23 Minuten
Es ist früh am Morgen in Palermo. Im Hafen erscheint ein riesiges Kreuzfahrtschiff: die Costa Smeralda. 337 Meter Stahl und Glas verbergen eine Welt, die Dani bisher nur von aussen kennt. Vier Tage lang lebt er an Bord. Wird seine erste Kreuzfahrt auch die letzte sein?

An Bord gibt es vieles im Überfluss: Restaurants, Bars, Unterhaltung - aber auch Menschen. Dani erlebt das Leben auf dem schwimmenden Ferienresort. Er findet gutes Essen, läuft viele Treppen und muss nie anstehen. Was ihm allerdings zu schaffen macht, erzählt er im Schiffspodcast.

Zwei Propeller mit einem Durchmesser von je sechs Metern, die sich in alle Richtungen drehen lassen und vier Bugstrahler: Die Costa Smeralda ist ein Koloss, lässt sich aber überraschend elegant manövrieren. Dani erzählt von der Einfahrt in einen Hafen, bei der es auf Präzision ankommt.

Er berichtet von Erlebnissen, die in keinem Ferienprospekt stehen. Warum laufen am Abend Leute mit Rettungswesten durchs Schiff? Wer steuert ein Modellschiff auf dem Meer? Und warum lernt man den wahren Charakter der Mitreisenden vor dem Getränkespender kennen?

Zwischen Begeisterung für die Schiffstechnik und Staunen über den Trubel an Bord muss Dani herausfinden, was ihn an dieser Art zu reisen fasziniert – und was ihn daran stört. In dieser Folge des Schiffspodcasts erlebst Du eine Kreuzfahrt aus der Perspektive eines Schifffahrtsinteressierten – mit technischem Staunen, Alltagsbeobachtungen und einem kritischen Blick auf den Massentourismus.

Links

https://www.costakreuzfahrten.ch

Inhaltsverzeichnis

0:00     Horn Costa Smeralda

0:05     Einleitung

2:25     Willkommen an Bord!

6:25     Gedränge an Bord?

12:00    Anlegemanöver

15:50    Geschichten ab dem Schiff

19:25    Bilanz

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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
54 Minuten
«Der Zugersee hatte es nicht immer leicht», sagt Heinz Amstad im Schiffspodcast. Zusammen mit Jürg Meister hat er die 175-jährige Geschichte der Schifffahrt auf dem Zugersee recherchiert und ein Buch darüber geschrieben, wie sie sich zwischen der Millionenstadt Zürich und dem Tourismusmagneten Luzern entwickelt hat.

Er erzählt von Aha-Erlebnissen in den Lesesälen der Archive, wo die beiden Autoren 25 Meter Akten durchforsteten. Die aufwändige Quellenarbeit war nötig, weil die Geschichte der Schiffe auf dem Zugersee bislang nicht systematisch erforscht worden war. Zudem haben sie Zeitzeugen befragt.

Entstanden ist ein Buch, das sich in die Serie «Geschichte der Schifffahrt» einreiht, die Jürg Meister vor Jahrzehnten zusammen mit Josef Gwerder und Erich Liechti begann. Allerdings gibt es einige Neuerungen, die im Schiffspodcast erklärt werden.

Die Schifffahrt auf dem Zugersee wurde von Politikern angestossen und nicht wie auf anderen Seen von Pionieren. Warum das so war und wie sich dies bis heute auswirkt, erklärt Heinz Amstad im Schiffspodcast.

Eines der Schiffe auf dem Zugersee ist das Motorschiff Schwan. «Es ist ein schwimmendes Denkmal, ein Stück Schifffahrtsgeschichte», sagt Amstad. Weil es regelmässig den sich ändernden Bedürfnissen der Passagiere angepasst wurde, konnte das Schiff überleben. Grund genug, den Schiffspodcast auf der «Schwan» aufzunehmen.

«Die Schifffahrt fasziniert mich von Kindsbeinen an», sagt Heinz Amstad. Neben seinem Beruf als Lehrer pflegte er die Schifffahrt als Hobby. Seit seiner Pensionierung macht er die Schifffahrt zu seiner Hauptbeschäftigung. Er betreibt die Schiffs-Agentur, organisiert Reisen zu speziellen Schiffen und schreibt im Internet und für das Magazin «Schiffig» über Schiffe.

Das Buch «Geschichte der Schifffahrt auf den Zuger Seen» ist erhältlich beim Weber Verlag (440 Seiten, 59 Franken).

Links

Schiffs-Agentur

Motorschiff Schwan

Zugersee Schifffahrt

Inhalt

0:00 Podcasthorn Dampfschiff Lötschberg

0:10 Moderation

1:05 Das Motorschiff Schwan

8:30 Der Zugersee

14:45 Politiker statt Pioniere

20:05 Die Idee zum Buch

24:30 Arbeit im Archiv

39:20 Geschichte der Schifffahrt

45:05 Schiffsreisen und mehr

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42 Minuten
Robin Müller sitzt scheinbar gelassen auf dem Bänkli am Einstieg der «Blümlisalp» und scherzt mit seiner Crew. Doch in wenigen Minuten beginnt seine wohl spannendste Fahrt. Heute entscheidet sich, ob er Kapitän auf dem Dampfschiff wird – der Höhepunkt seiner Laufbahn auf dem Thunersee.

An Bord geschieht Ungewöhnliches: Die Crew klebt die Fenster des Steuerhauses mit Folie ab. Robin steuert das Schiff nun ohne Sicht nach draussen, wie bei dichtem Nebel, nur mit Instrumenten. «Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man im Nebel verloren», sagt er im Schiffspodcast und erklärt, warum das so ist.

Das Navigieren bei Nebel gehört zu den Manövern, die die Nautiker regelmässig üben und bei der Prüfung bestehen müssen. Auch Ruderschaden, Dampfaustritt oder das gefürchtete Mann-über-Bord-Manöver zählen dazu. Letzteres kann über die Prüfung entscheiden.

Obwohl nur einer geprüft wird, zählt die Leistung der ganzen Crew. Das zeigt sich besonders beim simulierten Feuer an Bord. «Das ist eine extreme Notsituation. Sie ist für alle sehr fordernd», erklärt einer der drei Matrosen, die Robin unterstützen. Auch der Maschinist kommt zu Wort, der unter Deck zum Gelingen beiträgt.

Die Kommunikation ist ein zentraler Punkt, auf den der Prüfungsexperte des Bundesamtes für Verkehr achtet. Im Schiffspodcast berichtet er, wie oft Kandidaten die Prüfung wiederholen müssen und welche Manöver ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten.

Inhaltsverzeichnis 

0:00      Begrüssungshorn Blümlisalp

0:10      Einleitung

2:20      Vorstellen von Robin und der Crew

4:10      Abfahrt

6:35      Nebelfahrt

9:50      Feuer an Bord

14:30   Ruderschaden

17:35   Dampfaustritt

19:25   Mann über Bord

22:20   Rückfahrt nach Thun

24:05   Interview Robin

30:25   Interview Experte

35:50   Interview Maschinist

37:50  Interview Matrose

41:05   Abmoderation

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20 Minuten
Wo könnte man das besser tun als in einem U-Boot? Wir steigen in das legendäre «Mésoscaphe» und entdecken das Verkehrshaus der Schweiz aus einer ganz besonderen Perspektive. Zwischen Kabeln, Messgeräten und engen Gängen spricht der Kurator und Projektleiter Öffentlicher Verkehr, Schifffahrt und Logistik Jean-Luc Rickenbacher über seine Arbeit.

Wie wählt er aus ungezählten Themen die richtigen aus? Wie schafft er es, dass sowohl Familien als auch Technikfans auf ihre Kosten kommen? Und welche Arbeit nervt den Kurator am meisten?

Ausserdem sprechen wir über zwei weitere Attraktionen des Verkehrshauses, die in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten: das Gotthardbahnmodell und das Dampfschiff Rigi, die beide neu inszeniert wurden.

Eine Bonusfolge für alle, die noch tiefer eintauchen möchten – in das U-Boot «Mésoscaphe», in die Schifffahrt und in die spannende Arbeit hinter den Kulissen des Verkehrshauses.

 

Inhaltsverzeichnis

0:00      Tauchalarm

0:05      Einleitung

1:25      Mésoscaphe

3:10      Rheinhäfen

9:15      Arbeit als Kurator

12:00   Gotthardbahnmodell

15:20   Dampfschiff Rigi

18:15   Ausblick

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38 Minuten
Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird.

Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde.

Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.»

Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut  von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut.

Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein.

Links

Verkehrshaus der Schweiz

Schiffspodcast aus dem Hafenmuseum Basel

Verkehrsdrehscheibe Schweiz

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüssungspfiff DS Uri

0:05 Einleitung

0:55 Lieblingsobjekte

4:25 Schifffahrtshalle

9:10 Ausstellung Rheinhäfen

12:00 Schleusenmodell

14:45 Hafenmuseum Basel

17:10 Meilensteine der Rheinschifffahrt

21:35 Berufe

29:00 Tourismus

32:25 U-Boote

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Über diesen Podcast

Mensch über Bord! Und alles, was sonst noch so auf unseren Schiffen passiert, hörst Du im Schiffspodcast. Volle Fahrt voraus!
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