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  3. Schiffspodcast - Dani fährt Schiff Podcast

Episoden

42 Minuten
Robin Müller sitzt scheinbar gelassen auf dem Bänkli am Einstieg der «Blümlisalp» und scherzt mit seiner Crew. Doch in wenigen Minuten beginnt seine wohl spannendste Fahrt. Heute entscheidet sich, ob er Kapitän auf dem Dampfschiff wird – der Höhepunkt seiner Laufbahn auf dem Thunersee.

An Bord geschieht Ungewöhnliches: Die Crew klebt die Fenster des Steuerhauses mit Folie ab. Robin steuert das Schiff nun ohne Sicht nach draussen, wie bei dichtem Nebel, nur mit Instrumenten. «Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man im Nebel verloren», sagt er im Schiffspodcast und erklärt, warum das so ist.

Das Navigieren bei Nebel gehört zu den Manövern, die die Nautiker regelmässig üben und bei der Prüfung bestehen müssen. Auch Ruderschaden, Dampfaustritt oder das gefürchtete Mann-über-Bord-Manöver zählen dazu. Letzteres kann über die Prüfung entscheiden.

Obwohl nur einer geprüft wird, zählt die Leistung der ganzen Crew. Das zeigt sich besonders beim simulierten Feuer an Bord. «Das ist eine extreme Notsituation. Sie ist für alle sehr fordernd», erklärt einer der drei Matrosen, die Robin unterstützen. Auch der Maschinist kommt zu Wort, der unter Deck zum Gelingen beiträgt.

Die Kommunikation ist ein zentraler Punkt, auf den der Prüfungsexperte des Bundesamtes für Verkehr achtet. Im Schiffspodcast berichtet er, wie oft Kandidaten die Prüfung wiederholen müssen und welche Manöver ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten.

Inhaltsverzeichnis 

0:00      Begrüssungshorn Blümlisalp

0:10      Einleitung

2:20      Vorstellen von Robin und der Crew

4:10      Abfahrt

6:35      Nebelfahrt

9:50      Feuer an Bord

14:30   Ruderschaden

17:35   Dampfaustritt

19:25   Mann über Bord

22:20   Rückfahrt nach Thun

24:05   Interview Robin

30:25   Interview Experte

35:50   Interview Maschinist

37: 50  Interview Matrose

41:05   Abmoderation

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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
20 Minuten
Wo könnte man das besser tun als in einem U-Boot? Wir steigen in das legendäre «Mésoscaphe» und entdecken das Verkehrshaus der Schweiz aus einer ganz besonderen Perspektive. Zwischen Kabeln, Messgeräten und engen Gängen spricht der Kurator und Projektleiter Öffentlicher Verkehr, Schifffahrt und Logistik Jean-Luc Rickenbacher über seine Arbeit.

Wie wählt er aus ungezählten Themen die richtigen aus? Wie schafft er es, dass sowohl Familien als auch Technikfans auf ihre Kosten kommen? Und welche Arbeit nervt den Kurator am meisten?

Ausserdem sprechen wir über zwei weitere Attraktionen des Verkehrshauses, die in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten: das Gotthardbahnmodell und das Dampfschiff Rigi, die beide neu inszeniert wurden.

Eine Bonusfolge für alle, die noch tiefer eintauchen möchten – in das U-Boot «Mésoscaphe», in die Schifffahrt und in die spannende Arbeit hinter den Kulissen des Verkehrshauses.

 

Inhaltsverzeichnis

0:00      Tauchalarm

0:05      Einleitung

1:25      Mésoscaphe

3:10      Rheinhäfen

9:15      Arbeit als Kurator

12:00   Gotthardbahnmodell

15:20   Dampfschiff Rigi

18:15   Ausblick

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38 Minuten
Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird.

Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde.

Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.»

Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut  von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut.

Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein.

Links

Verkehrshaus der Schweiz

Schiffspodcast aus dem Hafenmuseum Basel

Verkehrsdrehscheibe Schweiz

Inhaltsverzeichnis

0:00 Begrüssungspfiff DS Uri

0:05 Einleitung

0:55 Lieblingsobjekte

4:25 Schifffahrtshalle

9:10 Ausstellung Rheinhäfen

12:00 Schleusenmodell

14:45 Hafenmuseum Basel

17:10 Meilensteine der Rheinschifffahrt

21:35 Berufe

29:00 Tourismus

32:25 U-Boote

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23 Minuten
In dieser Folge erfährst Du:

Warum Lukas neben seiner Ausbildung zum Binnenschiffer historische Schiffe rekonstruiert

Wie aus einem einfachen Würfel ein realistisches 3D-Schiff entsteht

Weshalb er das Dampfschiff Bellevue gleich mehrfach neu gebaut hat

Warum historische Fotos oft wichtiger sind als Baupläne

Welche Schiffe bereits entstanden sind und welche Projekte als nächstes folgen

Lukas baut seine Modelle nicht einfach aus dem Bauch heraus. Er recherchiert historische Unterlagen, vergleicht Fotos und investiert oft mehrere Wochen in ein einziges Schiff. Seine Arbeit ist digitale Denkmalpflege - und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Schifffahrtgeschichte.

Lukas bei Instagram

https://www.instagram.com/schiffs.geschichten_modelle?igsh=MTJ3bzlqd3pxZTFpNg==

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25 Minuten
Lukas absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dabei lernt er alles, was zum Arbeiten auf einem Schiff gehört. Zeitweise darf er auch ein Schiff steuern.

Eine solche Ausbildung wird in der Schweiz nicht angeboten. Hier startet die Laufbahn auf einem Passagierschiff meist mit einer handwerklichen Lehre. Die nautischen Fähigkeiten erwirbt man später bei der Arbeit für eine Schifffahrtsgesellschaft.

Deshalb arbeitet Lukas für die deutsche Bodensee Schifffahrt BSB, oft auf den Schiffen Überlingen und Stuttgart. Jeweils Anfang Jahr fährt er nach Duisburg, wo er während mehrerer Wochen zur Binnenschiffer-Schule geht. Da es nur noch wenige solcher Schulen gibt, trifft Lukas dort angehende Binnenschiffer aus ganz Europa.

Sein Arbeitstag auf dem Bodensee beginnt mit den Vorbereitungen an Bord, bevor er Passagiere betreut und beim An- und Ablegen hilft. Im Schiffspodcast erzählt er von den vielfältigen Aufgaben an Bord.

Viele Passagiere bemerken es kaum. Doch das Festmachen eines Schiffes verlangt Übung und Teamarbeit. Lukas berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Tau und Dalben, von Wind und Wetter und warum ihn gerade diese Arbeit zu Beginn der Ausbildung gefordert hat.

Obwohl Lukas auf dem Land aufgewachsen ist, interessieren ihn Schiffe schon seit seiner Kindheit. Oft war er mit seinen Grosseltern auf dem Thunersee, insbesondere auf dem Dampfschiff Blümlisalp. Es sind denn auch die historischen Schiffe, die ihn besonders faszinieren. So träumt er davon, einmal auf einem Dampfschiff zu arbeiten.

Den Bodensee hat Lukas aus einer Perspektive kennengelernt, die nur wenige erleben. Er gibt Tipps für die schönsten Strecken, Schiffe und Häfen. 

Zum Schluss verrät Lukas sein ungewöhnliches Hobby: Am Computer rekonstruiert er historische Schiffe als 3D-Modelle. Mehr dazu erfährst Du in einer Bonusfolge ab dem 13. Juni.

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Über diesen Podcast

Mensch über Bord! Und alles, was sonst noch so auf unseren Schiffen passiert, hörst Du im Schiffspodcast. Volle Fahrt voraus!
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„Schiffspodcast - Dani fährt Schiff“

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