Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen

Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen

vor 3 Wochen
In Großbritannien droht der Labour-Partei bei den Kommunalwahlen eine Niederlage. Was bedeutet das für die Regierung von Starmer? Und: Warum wächst die Wut in der SPD?
13 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in
England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und
Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche
Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in
Schottland und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest
für die Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die
Labour-Partei zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus.
Zwei Jahre nach dem Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar
gesunken. In aktuellen Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch
auf etwa 20 Prozent – ein Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen
zufolge könnten tausende Mandate verloren gehen. Warum ist die
Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert von der Schwäche der Labour
Partei und welche Folgen könnte das Wahlergebnis für Starmer haben?
Das erklärt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in
London. Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote
Koalition. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings
unter Druck. Laut Umfragen sind weniger als ein Drittel der
Befragten von ihm überzeugt. Genauso verlieren auch die Union und
die SPD seit Beginn der Regierung kontinuierlich an Zustimmung.
Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas (SPD),
verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung, räumt aber
zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition ein. Sie
mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung an. In
der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die
Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent –
ein historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach
einem Jahr schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer
Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade
so schlecht dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu
Änderungen kommen könnte. Und sonst so? Eine verlassene
DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer   Moderation und
Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Fabian Scheler, Simone
Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina
Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Labourpartei:
Labour in der Krise Nachwahl bei Manchester: Das ist nicht
irgendeine Regierungsschlappe Umfragen zu den Parteien: So schnell
hat sich Merz unbeliebt gemacht Vertrauensfrage und
Minderheitsregierung: Es geht nicht ohne Ein Jahr Schwarz-Rot:
Bärbel Bas spricht vom »Ringen um jeden Kompromiss« in der
Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören?
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