Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

vor 3 Wochen
Die Koalition wollte Beschäftigten eine Entlastungsprämie zukommen lassen – bezahlt vom Arbeitgeber. Doch der Bundesrat sagt Nein. Und: Regierungskrise in Großbritannien?
11 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen
Energiekosten – freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich
die Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig
überlegt. Sehr zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen
wirtschaftlich nicht gut geht. Selbst der Bund als öffentlicher
Arbeitgeber wollte die Prämie nicht auszahlen, die steuerfrei
gewesen wäre und die Unternehmen als Betriebsausgabe hätten
absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat überraschend keine
Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die Zustimmung
verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das
ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein. Deutliche Zugewinne für die
Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel Farage: Darauf deuten
erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien
hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister Keir Starmer
muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43
Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr
als 350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor
dagegen mehr als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in
Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von
über 136 Kommunalvertretungen in England sowie der
Regionalparlamente in Schottland und Wales gelten als wichtigster
Stimmungstest vor der nächsten regulären Parlamentswahl 2029.
Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt
im Podcast, warum Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt
sind und ob nun eine Regierungskrise droht. Außerdem im Update:
Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius
stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko für die
Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen Hinweis auf
den Beginn einer Pandemie. Und sonst so? Wie spirituell kann ein
buddhistischer Roboter sein?   Moderation und Produktion:
Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit:
Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel,  Jannis Carmesin
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.    Weitere Links zur Folge:
Entlastungsprämie: Bundesrat verweigert
1.000-Euro-Entlastungsprämie die Zustimmung Entlastungsprämie:
Grüne sehen in Bundesratablehnung Schwäche des Kanzlers
Großbritannien: Labourpartei erleidet schwere Verluste bei
britischen Kommunalwahlen Regionalwahlen in Großbritannien:
Herzkammer-Infarkt Hantavirus: WHO stuft Risiko nach
Hantavirus-Ausbruch als »absolut gering« ein Sie wollen mehr
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