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Leipzig unter Schock

Leipzig unter Schock

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Nach der Todesfahrt mit Toten und Verletzten ringt Leipzig um
Fassung. Wie ist der Stand der Ermittlungen? ZEIT-Reporter
Christian Fuchs berichtet vom Ort des Geschehens. Die
Unions-Bundestagsfraktion wählt am heutigen Dienstag in Berlin ihre
Führung neu. Es steht außer Frage, dass der bisherige
Fraktionsvorsitzende Jens Spahn (CDU) im Amt bestätigt wird.
Interessant ist lediglich, welches Ergebnis er einfährt. Der
frühere Bundesgesundheitsminister war vor einem Jahr als Nachfolger
von Friedrich Merz (ebenfalls CDU) an die Spitze der Fraktion
gewählt worden. Neben dem Vorsitzenden wählt die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion den gesamten Vorstand mit etwa 60
Mitgliedern neu. Innerhalb der Partei gilt Spahn als größter Rivale
von Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz. Wegen umstrittener
Maskenkäufe in seiner Zeit als Bundesgesundheitsminister während
der Coronapandemie lief noch bis März ein Verfahren gegen Jens
Spahn. Mehr als 170 Strafanzeigen waren gegen den ehemaligen
Gesundheitsminister eingegangen. Über die Rolle Spahns und die
Stimmung in der Union spricht die ZEIT-Politikredakteurin Mariam
Lau. Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland ist ein
weiteres deutliches Zeichen dafür, dass sich die USA militärisch
und sicherheitspolitisch von Europa abwenden. US-Präsident Donald
Trump kündigte in der Nacht zum Sonntag an, dass der Truppenabzug
noch umfangreicher ausfallen werde als zunächst angekündigt. Am
Freitag hatte das US-Verteidigungsministerium verkündet, innerhalb
der kommenden sechs bis zwölf Monate rund 5.000 Soldaten aus der
Bundesrepublik abzuziehen. Der Entscheidung sei eine gründliche
Prüfung der amerikanischen Truppenpräsenz in Europa vorausgegangen,
teilte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums mit. Insgesamt
waren laut US-Verteidigungsministerium im Dezember 2025 36.436
Soldatinnen und Soldaten in etwa 20 Einrichtungen in Deutschland
stationiert gewesen, mehr als in jedem anderen europäischen Land.
Wie die Europäer die drohenden Fähigkeitslücken bei der
konventionellen Verteidigung schließen können, was sie dabei von
der Ukraine lernen und wie sie unabhängig von den USA werden,
erklärt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und
sonst so? Pints and Ponytails.   Moderation und Produktion:
Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina
Felschen, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen
uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Jens
Spahn: Was Spahn schützt Jens Spahn: Kann man wirklich schwul sein,
ohne queer zu sein? Jens Spahn und Matthias Miersch: "Homosexuell,
das klingt für mich furchtbar. Steril" – "Das geht mir genauso"
Donald Trump: Trumps Drohungen sollten mit Gegenmaßnahmen
beantwortet werden US-Truppenabzug aus Deutschland: Trump bestraft
Merz US-Militär in Deutschland: Trump will »weit mehr« als 5.000
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