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vor 2 Wochen
Vom 2. Kalten Krieg zum Bombenkrieg
Auf dem Weg zum nächsten großen Krieg sind die Ukraine,
Iran, Libanon und die anderen akuten Brennpunkt wie Mali, der
Jemen oder der Sudan nur Zwischenspiele vor dem großen Inferno,
welches ein Imperium versucht zu entzünden, um den Verlust der
Privilegien zu verhindern, welches es Jahrzehnte so bequem hat
leben lassen. Als nächster Brennpunkt könnten die Philippinen
betroffen sein.
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
Die Philippinen kämpfen nicht mehr nur mit riesigen
Korruptionsskandalen und wirtschaftlichem Druck. Pax Silica
könnte zu einem Frontstaat werden – wie Taiwan. Pax Silica ist
eine im Dezember 2025 von den USA gestartete strategische
Initiative zur Sicherung der Lieferketten für Künstliche
Intelligenz (KI), Halbleiter und kritische Mineralien. Ziel ist
es, durch Partnerschaften mit verbündeten Nationen die
Abhängigkeit von China zu verringern und eine sichere
Technologieinfrastruktur zu schaffen. Die Initiative deckt die
gesamte Produktionskette ab, von der Rohstoffgewinnung bis zum
Rechenzentrum.
Mit dem von den USA geführten Pax Silica-Vereinbarungen werden
die Philippinen zu einer Plattform für zwei Verwendungen, auf der
Militärstrategie und Umstrukturierung der Lieferkette
zusammenlaufen. Und das ist natürlich gegen China gerichtet.
Im vergangenen Jahr, so berichtete die Manila Times, sind die
Philippinen dank des bilateralen "Enhanced Defense Cooperation
Agreement" (EDCA), groß angelegten Militärübungen in den
nahegelegenen Gewässern Taiwans und wachsender Interoperabilität
mit US-Streitkräften eine wichtige Ressource im zukünftigen Krieg
gegen China geworden.
Pax Silica, ein Risikomultiplikator
Im April 2026 traten die Philippinen, in deutschsprachigen Medien
weitgehend unkommentiert, der von den USA geführten Koalition
bei, die Lieferketten bei Halbleitern, KI-Infrastruktur und
kritischen Mineralien sichern soll. Das Herzstück ist die
geplante 4.000 Hektar große "Economic Security Zone" im Luzon
Economic Corridor, die als Zentrum für die alliierte Fertigung
und Rohstoffverarbeitung dienen soll.
Auf den Philippinen wird Pax Silica als Chance verkauft. Das Land
soll eine größere Rolle in der Wertschöpfungskette erreichen und
Investitionen anziehen, heißt es. Die großen Nickel- und
Kobaltreserven des Landes, seine Arbeitskräfte und seine
strategische Lage machen es zu einem attraktiven Knotenpunkt in
diesem entstehenden Netzwerk.
Aber natürlich ist der eigentliche Zweck ein ganz anderer.
Vielmehr sollen die Lieferketten Chinas unterbrochen werden,
China möglichst davon abgeschnitten werden. D.h. die Philippinen
lassen sich dafür einspannen, einen wirtschaftspolitischen Krieg
gegen China zu führen. Und wie Lieferkettenmanagement aussieht,
wenn sie im Wege von US-Profiten steht, zeigte die Sprengung von
NordStream. Aber das ist natürlich nur "Verschwörungstheorie".
...https://apolut.net/usa-eskalieren-konflikt-gegen-china-von-jochen-mitschka/
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