Friedrich Merz: Bester Bundeskanzler ever – für die Ukraine | Von Uwe Froschauer

Friedrich Merz: Bester Bundeskanzler ever – für die Ukraine | Von Uwe Froschauer

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.


Friedrich Merz ist laut Umfragen der unbeliebteste Bundeskanzler
seit Bestehen der BRD. Er ist relativ verwundert darüber und
meinte in einem kürzlich geführten Spiegel-Interview, dass kein
Kanzler es so schwer vor ihm hatte.


Wörtlich sagte Merz dem Spiegel:
„Schröder hatte mit hartem Widerstand zu kämpfen, aber er wurde
nicht so angefeindet, wie ich angefeindet werde. Ich bin nur
gelegentlich auf Social Media unterwegs. Aber wenn Sie mal schauen,
was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und
herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas
ertragen müssen. Ich beschwere mich nicht darüber, aber so ist es.“

Merz hob dabei den Druck durch Öffentlichkeit und soziale Medien
hervor.


Dass Schröder nicht so angefeindet wurde wie Sie, verwundert
nicht, Herr Merz, weil er doch Einiges für das Volk getan hat,
und im Gegensatz zu Ihnen kein Bellizist ist. Sie muten dem Volk
einen massiven Sozialabbau für die Entwicklung einer
Kriegswirtschaft wegen einer herbeigeredeten Kriegsgefahr durch
Russland zu, die mit nichts – absolut nichts – begründbar ist.


Nennen Sie mir auch nur ein Indiz, warum der Russe 2029 vor der
Tür Deutschlands stehen sollte! Das können Sie nicht, weil es
kein einziges Indiz dafür gibt! Will der Russe unser Agrarland?
Will er unsere Rohstoffe? Machen Sie sich doch nicht lächerlich,
Herr Merz und bellizistische Konsorten! Russland ist nur einmal
gen Deutschland marschiert, nachdem Deutschland es angegriffen
hat. Und wenn Russland eines Tages Krieg mit Europa anfängt – was
sich Bellizisten wie Sie, Keir Starmer, Emmanuel Macron und
Ursula von der Leyen zu wünschen scheinen – dann deswegen, weil
ihr Kriegstreiber es bewusst zu diesem Schritt zwingt, um nachher
behaupten zu können: Wir haben es euch ja gleich gesagt: Der
aggressive Russe!


Wie kommen Sie, Herr Pistorius, eigentlich auf die Fantasiezahl
2029 für die notwendige Erlangung der „Kriegstüchtigkeit“, wie
Sie es so schön bellizistisch formuliert haben – eine Eingebung
in einem Traum oder ein dahinterstehendes traumatisches Erlebnis?
Meinten sie in Orwell’scher Manier vielleicht 2092?


Auf die Anspielung im Spiegelinterview, dass auch Scholz einiges
wegstecken musste, meinte Merz, das sei zwar richtig, allerdings
sieht er einen fundamentalen Unterschied:
„Scholz hat versucht, der Bevölkerung zu sagen, dass alles
schon nicht so schlimm wird, wenn man ihn wählt. Er hat ja immer
gesagt, er wolle die Sicherheitspolitik nicht gegen die
Sozialpolitik ausspielen.“

Das könne seine Regierung sich aber nicht mehr leisten, man müsse
Prioritäten setzen, meinte Merz. So ein Schmarrn, Herr
Bundeskanzler, wenn überhaupt sitzt eine Gefahr für Europas
Sicherheit westlich, jenseits des Atlantiks in einem Land mit
einem durchgeknallten Präsidenten, und nicht östlich der EU.
Hören Sie auf mit Ihrer Kriegstreiberei und lassen Sie die
Steuerzahlungen wieder denen zukommen, die sie geleistet haben,
dem Steuerzahler in Deutschland, und verschenken Sie nicht
Abermilliarden an die Ukraine, die für die Aufrechterhaltung des
deutschen Gemeinwohls, auf dessen Erhalt Sie einen Eid geleistet
haben, fehlen.


Mit ihrer Befürwortung stetiger Waffenlieferungen in die Ukraine
verlängern sie unnötig diesen bluttriefenden Konflikt, und machen
sich mitschuldig an dem großen Leid auf beiden Seiten der
Konfliktparteien – ein Konflikt, der Deutschland absolut nichts
angeht, da weder die Ukraine noch Russland in der NATO oder der
EU vertreten sind.


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