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Beschreibung
vor 3 Tagen
Laura de Weck, Wolfgang M. Schmitt, Samira El Ouassil und Lukas
Bärfuss diskutieren über akutelle Bücher von Birgit Birnbacher,
Jonathan Coe, Jacqueline Harpman und Elias Hirschl. Der
französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein
Chanson-Album aufgenommen: «Souvenez-vous de l’ homme». Während er
in den Texten den Untergang der Menschheit, klingt das musikalisch
gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den
Untergang der westlichen Zivilisation seit langem herbeischreibt.
Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen.
Birgit Birnbacher hat mit «Sie wollen uns erzählen» einen Roman
geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden.
Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der
kognitiven Überforderung darzustellen: Ein Roadtrip von Figuren mit
knisternden Nerven. Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“
wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die
belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr
dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom
Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen
gehalten werden und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene:
was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan
Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie
„Middle England“. Sein neuestes Werk „Der Beweis meiner Unschuld“
handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er
Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise
mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker,
Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen
Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman „Schleifen“ erzählt
er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im
Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem
bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört
oder liest, erkrankt sie daran. Die Bücher der Sendung sind: ·
Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten. Zsolnay,
2026. · Ich, die ich Männer nicht kannte. Aus dem Französischen von
Luca Homburg. 224 Seiten. Klett-Cotta, 2026. · Jonathan Coe. Der
Beweis meiner Unschuld. Aus dem Englischen von Cathrine Hornung.
409 Seiten. Folio, 2026. · Elias Hirschl. Schleifen. 416 Seiten.
Zsolnay, 2026.
Bärfuss diskutieren über akutelle Bücher von Birgit Birnbacher,
Jonathan Coe, Jacqueline Harpman und Elias Hirschl. Der
französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein
Chanson-Album aufgenommen: «Souvenez-vous de l’ homme». Während er
in den Texten den Untergang der Menschheit, klingt das musikalisch
gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den
Untergang der westlichen Zivilisation seit langem herbeischreibt.
Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen.
Birgit Birnbacher hat mit «Sie wollen uns erzählen» einen Roman
geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden.
Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der
kognitiven Überforderung darzustellen: Ein Roadtrip von Figuren mit
knisternden Nerven. Der Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“
wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die
belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr
dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom
Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen
gehalten werden und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene:
was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan
Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie
„Middle England“. Sein neuestes Werk „Der Beweis meiner Unschuld“
handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er
Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise
mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker,
Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen
Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman „Schleifen“ erzählt
er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im
Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem
bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört
oder liest, erkrankt sie daran. Die Bücher der Sendung sind: ·
Birgit Birnbacher. Sie wollen uns erzählen. 224 Seiten. Zsolnay,
2026. · Ich, die ich Männer nicht kannte. Aus dem Französischen von
Luca Homburg. 224 Seiten. Klett-Cotta, 2026. · Jonathan Coe. Der
Beweis meiner Unschuld. Aus dem Englischen von Cathrine Hornung.
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