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Beschreibung
vor 2 Jahren
Es gereicht nicht denen, die denken zu wissen…
Der Germanist Tevodai Mambai nimmt uns mit in das Gebiet der
Mandara-Berge in Nordkamerun und in seine Studien zu
Reiseberichten, die ebenda zwischen 1950 und 2012 verfasst worden
sind. Er erklärt uns postkolonialistische Theorien und Methoden,
die ihn darin unterstützen, eurozentrische Blickweisen in den
Schweizer Reiseberichten und in europäischen Denk- und
Betrachtungsansätzen zu erkennen. Tevodai Mambai veranschaulicht
uns die Vorgänge während der Aufklärung und den Einfluss der aus
der Aufklärung hervorgegangenen säkularen Geisteshaltung auf die
Kolonisation afrikanischer Bevölkerungsgruppen. Insbesondere
arbeitet er das Unvermögen der europäischen Akteure und
Akteurinnen heraus, die den tradierten Wissensbestand und die in
die Religion eingebetteten Denktraditionen der lokalen
Bevölkerung als nicht nachvollziehbar erklär(t)en.
Weiter gehts in dieser Gesprächsreihe am 30. März mit Prof.in
Dr.in Heidemarie Winkel, die mit Siri Würzer und Alisha Hörr
darüber spricht, was Postsäkularismus mit Feminismus zu tun hat.
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