«Mentale Gesundheit – und weshalb Depressionen bei Männern oft nicht erkannt werden» | Andreas Walther & Undine Lang

«Mentale Gesundheit – und weshalb Depressionen bei Männern oft nicht erkannt werden» | Andreas Walther & Undine Lang

vor 4 Tagen
Mit Bigna Silberschmidt
42 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Warum sterben zwei- bis dreimal mehr Männer durch Suizid, obwohl
Depressionen bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert werden?
Ein wichtiger Risikofaktor für Suizid ist eine Depression – und bei
Männern zeigt sich diese oft anders: nicht durch Traurigkeit,
sondern durch Gereiztheit, Aggressivität oder Substanzkonsum.
Deshalb bleiben diese «maskierten Depressionen» häufig unerkannt.
Es gibt konkrete Wege, wie die mentale Gesundheit gestärkt werden
kann. In dieser Episode erklärt Prof. Dr. Andreas Walther,
Psychologe und Professor für Psychotherapie-Forschung an der
Universität Graz, warum Männer seltener Hilfe suchen und was es
braucht, damit sie es tun. Prof. Dr. Undine Lang, Klinikdirektorin
der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel, zeigt, wie
Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte die mentale Gesundheit
aller Geschlechter stärken – und wo die genderspezifische Forschung
noch Lücken hat. Ein Gespräch über hartnäckige Mythen und darüber,
was jede und jeder von uns für das eigene Wohlbefinden tun kann.
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