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Beschreibung
vor 1 Woche
Fokus Zwangsstörungen – Teil 3: Komplexität,
Therapieresistenz und Systemik
Im abschließenden Teil unserer kollegialen Reihe widmen wir uns
den klinisch anspruchsvollen Verläufen. Wir besprechen, wie wir
als Behandler navigieren, wenn die Standardtherapie an Grenzen
stößt, und warum der Therapieerfolg oft untrennbar mit dem
sozialen Umfeld des Patienten verbunden ist.
Themenschwerpunkte dieser Folge:
Definition des Behandlungserfolgs:
Differenzierung zwischen Response (Symptomreduktion ≥ 35 %),
Teil-Response (25–35 %) und Remission (Y-BOCS Score ≤ 12).
Strategien bei Therapieresistenz: Wann gilt
ein Patient als „refraktär“ und welche Eskalationsstufen
sieht die Leitlinie vor?
Erweiterte biologische Verfahren: Die Rolle
der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) und
die Indikationsstellung für die Tiefe Hirnstimulation (THS)
als Ultima Ratio bei schwersten Verläufen.
Faktor Angehörige & „Family
Accommodation“: Warum das Mitwirken der Familie an
Zwangsritualen den Therapieerfolg blockiert und wie wir
Angehörige konstruktiv einbeziehen.
Stationäre Intensivbehandlung: Kriterien für
den Wechsel vom ambulanten ins stationäre Setting bei hoher
Chronifizierung oder mangelnder Alltagsbewältigung.
Klinisches Fazit: Zusammenfassung der
wichtigsten „Take-Home-Messages“ für den klinischen Alltag
und die Facharztprüfung.
Referenzgrundlage:
S3-Leitlinie Zwangsstörungen (2022), AWMF-Register Nr.
038/017.
Euer Feedback zum Abschluss unserer Reihe:Vielen
Dank fürs Zuhören! Wir hoffen, dieses Format hilft euch in der
Klinik und bei der Prüfungsvorbereitung. Habt ihr Fragen zu
speziellen Kasuistiken oder Anregungen für weitere Themenreihen?
Schreibt uns!
Kontakt:E-Mail: andtheRobots@web.de
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