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Beschreibung
vor 1 Monat
Im Jahr 2024 wurde ICQ eingestellt, ein Nachrichtendienst; und Ende
letzten Jahres dann der Musiksender MTV abgeschaltet. Dinge, die
meine Jugend geprägt haben, werden plötzlich abgeschaltet. Und ich
habe dieses Jahr gemerkt, auch Tanz in den Mai überlasse ich immer
mehr der Dorfjugend. Aber in meiner Jugend habe ich gerne
Musikvideos geschaut. Geht heute auch noch. Sogar viel einfacher.
Aber mache ich kaum noch. Meistens stolpere ich dann über eins,
wenn ich Musik oder Inspiration für Wortgottesdienste suche.Einer
der letzten Wortgottesdienste vor Wochen war nur mit einzelnen
Klassen in unserer Schulkapelle. Das mag ich am liebsten. Da ist
mehr Raum, mehr Tiefe, mehr Begegnung. Ich versuche dann
herauszufinden, was meine Lernenden so hören und dann berührt mich
das plötzlich doppelt. Beim Aussuchen und dann beim Erleben im
Moment des Gottesdienstes, wenn wir sogar da manchmal ein
Musikvideo gemeinsam schauen.Solange ich da bin – kann dir keiner
weh tun. Da bin ich so hängen geblieben bei einem Song von Billi
Eilish. Wunderschön. Was für eine Zusage. Was für ein Versprechen.
Aber ein Versprechen, das man kaum halten kann. Eine Verantwortung,
die kaum zu tragen ist. Und geleichzeitig ist das eine Haltung. Ich
bin da.Da schwingt für mich der Gottesname mit. JHWH. "Ich bin, der
ich bin." Ich bin da. Und selbst wenn dir einer weh tut, dann
schütze ich deine Würde, deinen Kern, dein Du. Das ist keine
billige Vertröstung. Das ist Ambivalenz. Weil wir manchmal
schrecklich allein sind. Weil wir manchmal und so haltlos fühlen.
Weil wir Gott nicht immer spüren können. Und trotzdem ist Gott,
der, der er ist und da.Spürst du Gott manchmal? Spürst du seine
Zusage? Solange ich da bin – kann dir keiner (wirklich) weh tun,
denn ich bin, wer ich bin.
letzten Jahres dann der Musiksender MTV abgeschaltet. Dinge, die
meine Jugend geprägt haben, werden plötzlich abgeschaltet. Und ich
habe dieses Jahr gemerkt, auch Tanz in den Mai überlasse ich immer
mehr der Dorfjugend. Aber in meiner Jugend habe ich gerne
Musikvideos geschaut. Geht heute auch noch. Sogar viel einfacher.
Aber mache ich kaum noch. Meistens stolpere ich dann über eins,
wenn ich Musik oder Inspiration für Wortgottesdienste suche.Einer
der letzten Wortgottesdienste vor Wochen war nur mit einzelnen
Klassen in unserer Schulkapelle. Das mag ich am liebsten. Da ist
mehr Raum, mehr Tiefe, mehr Begegnung. Ich versuche dann
herauszufinden, was meine Lernenden so hören und dann berührt mich
das plötzlich doppelt. Beim Aussuchen und dann beim Erleben im
Moment des Gottesdienstes, wenn wir sogar da manchmal ein
Musikvideo gemeinsam schauen.Solange ich da bin – kann dir keiner
weh tun. Da bin ich so hängen geblieben bei einem Song von Billi
Eilish. Wunderschön. Was für eine Zusage. Was für ein Versprechen.
Aber ein Versprechen, das man kaum halten kann. Eine Verantwortung,
die kaum zu tragen ist. Und geleichzeitig ist das eine Haltung. Ich
bin da.Da schwingt für mich der Gottesname mit. JHWH. "Ich bin, der
ich bin." Ich bin da. Und selbst wenn dir einer weh tut, dann
schütze ich deine Würde, deinen Kern, dein Du. Das ist keine
billige Vertröstung. Das ist Ambivalenz. Weil wir manchmal
schrecklich allein sind. Weil wir manchmal und so haltlos fühlen.
Weil wir Gott nicht immer spüren können. Und trotzdem ist Gott,
der, der er ist und da.Spürst du Gott manchmal? Spürst du seine
Zusage? Solange ich da bin – kann dir keiner (wirklich) weh tun,
denn ich bin, wer ich bin.
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