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Beschreibung
vor 11 Stunden
Naturwissenschaften haben unsere heutige Gästin Luise Wiesalla
schon von klein auf begeistert, was nicht zuletzt an Sendungen
wie „Wissen macht Ah!" und „Die Sendung mit der Maus" liegt, die
auf anschauliche Weise naturwissenschaftliche Phänomene erklären.
Dennoch fühlte sich das Physikstudium, das Luise nach der Schule
begann, schon nach kurzer Zeit irgendwie nicht richtig an. Dieses
Gefühl hat sie ernst genommen, den Studiengang sowie die
Hochschule gewechselt und schließlich an der Hochschule Darmstadt
mit dem Bachelorstudiengang Plastic Engenieering den Weg
eingeschlagen, der sie zu ihrem heutigen Job als Data Platform
Engineerin bei FlexPower in Hamburg geführt hat.
Als Data Engineerin ist es in allererster Linie ihre Aufgabe,
dafür zu sorgen, dass alle, die mit Daten arbeiten, also Data
Scientists, Analysten, andere Dateningenieure, ihre Arbeit gut
erledigen können. Sie kümmert sich um technische Infrastruktur,
Zugangsberechtigungen, Datenschutz und die Frage, wie aktuell und
verlässlich Daten eigentlich sind. Was sie daran begeistert, ist
die Vielfalt: Mal tief in ein technisches Problem einzoomen, mal
strategisch über Unternehmensentscheidungen nachdenken, mal im
Team klären, was ein Geschäftskunde für die eigene Firma
überhaupt bedeutet.
Wie sie selbst erklärt, wäre Luise ohne Mut zum Ausprobieren und
viele Jobs sowie Weiterbildungen neben dem Studium niemals
dorthin gekommen, wo sie heute steht. Ein Schlüsselmoment war ein
Seminar, das von Studenten für Studenten gehalten wurde: Hier
haben Luise und ihre Kolleginnen dem Tutor, einem
Informatikstudenten namens Benedikt, extra viele Fragen gestellt,
damit er möglichst lange dablieb und eine von ihnen- wie Luise
mit einem Augenzwinkern erzählt- im Anschluss noch ein bisschen
mit ihm flirten konnte. Im Gespräch mit Benedikt löste sich
Luises die Überzeugung, die IT sei nur etwas für Leute, die mit
fünfzehn schon Amazon gehackt haben. Plötzlich war Programmieren
greifbar, und die Faszination dafür hat sie seitdem nicht mehr
losgelassen.
Während ihres Studiums in Plastic Engineering sammelte Luise über
Praktika, Werkstudentenstellen und Nebenjobs Erfahrung in ganz
verschiedenen Unternehmensformen und bekam so ein Gefühl dafür,
wie es für sie in Studium und Beruf nach dem Bachelor weitergehen
könnte. Als die Zeit für den Master kam, entschied sie sich so
für Data Science an der Hochschule Darmstadt, ein Feld, mit dem
sie bereits während ihrer Bachelorarbeit in Berührung gekommen
war, wie sie im Gespräch mit Helena berichtet.
Im Masterstudium schätzte Luise vor allem die Lehrpersonen, die
komplizierte Themen wirklich zugänglich machten. Eine
Professorin, die Deep Learning und Computer Vision so anschaulich
erklärte, dass Verständnisprobleme gar nicht erst entstanden, hat
sie tief beeindruckt. Sie erzählt, was sie selbst von ihr und
anderen für ihre eigene Lehrtätigkeit mitnehmen konnte, die sie
neben dem Master selbst im Trainerpool der Hochschule aufnahm.
Luises Berufseinstieg im Anschluss fühlte sich eher fließend an,
wie sie sagt: Ihre Masterarbeit schrieb sie in Kooperation mit
der Nextlytics AG, bei der sie zunächst Werkstudentin war und
später ihre erste feste Stelle erhielt.
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum ist
Innehalten zur Reflexion wichtiger, als von Anfang an das
perfekte Studium für sich zu finden? Wie hat sich Luises
Arbeitsalltag durch generative KI verändert, und was hatte sie
davon im Studium noch nicht gehört? Und was hat ein sogenannter
Java-Hamster mit ihrer Karriere zu tun?
Viel Spaß beim Hören!
Moderiert wird diese Episode von: Helena Minner
Das Gespräch fand statt im Februar 2026
Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen:
https://studium-und-dann.com/?p=26865
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