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Beschreibung
vor 23 Stunden
Endlich wieder eine neue Podcast-Folge. Diesmal mit Barbara
Massing, Intendantin der Deutschen Welle!
Wir sprechen darüber, warum internationaler Journalismus heute
wichtiger denn je ist – gerade in Zeiten von Desinformation,
KI, schwindender Pressefreiheit und globalen
Machtverschiebungen. Und wir sprechen darüber, wie die Deutsche
Welle sich mit den Leitmotiven Freiheit, Innovation und
Dialog für die kommenden Jahre aufstellt.
Was ich gelernt habe:
Verlässliche Informationen brauchen verlässliche Marken.
Pressefreiheit ist keine Selbstverständlichkeit.
Innovation bedeutet nicht nur neue Technologien, sondern auch
neue Formen der Zusammenarbeit.
Guter Journalismus braucht Handwerk, Neugier, Kreativität –
und manchmal sehr viel Mut.
Ich bin sooo beeindruckt, wie klar Barbara Massing die Rolle
der Deutschen Welle beschreibt: als unabhängige journalistische
Stimme, die deutsche und europäische Perspektiven weltweit
sichtbar macht – besonders dort, wo Pressefreiheit
eingeschränkt ist oder Desinformation gezielt eingesetzt wird.
Some key takeaways:
Die Deutsche Welle berichtet in 32 Sprachen und erreicht
Menschen in vielen Ländern, in denen unabhängige Informationen
unter Druck stehen.
Faktencheck-Kompetenz ist ein zentraler Baustein im Kampf
gegen Desinformation – auch mithilfe von KI-Tools wie Truly
Media.
KI ist für Barbara Massing nicht nur Risiko, sondern auch
Chance: Entscheidend bleibt der „Human in the Loop“.
Internationale Medien sind laut Barbara wichtiger denn je,
weil andere Akteure gezielt Informationsräume besetzen.
Multiperspektivität ist ein entscheidender Vorteil der
Deutschen Welle – gerade in polarisierten Medienmärkten.
Junge Zielgruppen interessieren sich sehr wohl für Politik
und Journalismus, wenn Inhalte plattformspezifisch und relevant
aufbereitet werden.
Verlässlichkeit von Medienmarken wird in digitalen
Informationsräumen immer wichtiger – User suchen aktiv nach
glaubwürdigen Quellen.
Pressefreiheit hat einen Preis: Der Fall des inhaftierten
DW-Korrespondenten Alican Uludag zeigt, welchen Risiken
Journalist*innen ausgesetzt sein können.
Für angehende Journalist*innen braucht es neben
journalistischem Handwerk vor allem Neugier, Kreativität,
Lernbereitschaft und Lust am Gespräch mit Menschen.
Die neue Aufgabenplanung der Deutschen Welle für 2026 bis
2029 steht unter den Schwerpunkten Freiheit, Innovation und
Dialog.
Tipps von Barbara für angehende
Journalist*innen:
Seid neugierig!
Geht Dingen wirklich auf den Grund.
Unterscheidet klar zwischen Journalismus und Aktivismus.
Sprecht mit Menschen und baut Vertrauen auf.
Bleibt kreativ und habt Lust, immer wieder Neues zu lernen.
More links:
Aufgabenplanung der Deutschen Welle 2026–2029
Global Media Forum
Pressefreiheit weltweit / Reporter ohne Grenzen
Zum Fall Alican Uludag
Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir einfach.
Ich bin Linda Rath und wir hören uns in der nächsten Folge
wieder.
Credits:
Produziert von Linda Rath
Foto Barbara Massing: Mit freundlicher Erlaubnis Deutsche
Welle // Copyrights Julia Nohr Fotografie
Foto Linda Rath: Stefan Walter für Causalux Fotos
Podcast Cover: Nicole Koppe
Musik/Jingles: Mara Niese
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