Frauke von Polier: DESIGN FOR CHANGE // WNE089

Frauke von Polier: DESIGN FOR CHANGE // WNE089

vor 1 Monat
Mit Frauke von Polier spreche ich über Transformation & Events. Was braucht es, damit Wandel gelingt? Wertvolle Impulse für CPOs & CHROs.
43 Minuten
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Podcast
Podcaster
Über die Transformation von Online Events

Beschreibung

vor 1 Monat
Frauke von Polier: Events sind keine Kosten. Sie sind sichtbar
gemachte Prioritäten. Was soll nach einem Event anders sein als
vorher? Das ist meine Kernfrage, seitdem ich Events gestalte. Die
ehrliche Antwort: In den meisten Organisationen weiß das niemand.
Genau dort setzt unser Gespräch an. Frauke von Polier – ehemalige
Chief People Officer bei Zalando, SAP, Otto und Viessmann, heute
Beirätin mit Fokus auf AI Transformation bei der Viessmann
Generations Group – hat in ihrer Karriere eines gelernt:
Kulturwandel entsteht nicht durch Kommunikation. Er entsteht durch
Erfahrung und die braucht Gestaltung. Darum geht es in dieser
Folge: Warum geben Unternehmen sechsstellige Summen für Events aus
– und fragen sich drei Wochen später, ob es etwas verändert hat?
Wir sprechen darüber, was es braucht, damit Transformation
tatsächlich in Bewegung kommt: nicht mehr Inhalte, sondern bessere
Momente. Das sind unsere Themen: • Organisationen investieren in
das, was ihnen wichtig ist. Events sind aber kein
Kommunikationsformat, sondern ein Beschleuniger von Kultur. Aber
warum senden Organisationen so viel und lassen nicht mehr erleben?
• Was Co-Creation von inszenierter Beteiligung unterscheidet – und
wann sie wirklich Vertrauen, Commitment und Ownership erzeugt. •
Warum die meisten Organisationen ihre wichtigsten Momente falsch
messen – und welche Frage vorher gestellt werden müsste. • Warum
Führungskräfte lernen müssen, Wirkung zu gestalten – nicht nur
Inhalte zu senden. Drei Zitate, die hängen blieben: „Transformation
braucht Schwungmasse. Du brauchst 30 bis 60 Prozent der Menschen,
damit der Wandel wirklich ins Rollen kommt." „Ein gutes Produkt ist
deshalb stark, weil es nicht nur ein funktionierendes Gerät ist –
sondern weil es ein Gefühl hinterlässt. So auch bei Events." „Ein
Event ist kulturell wirksam, wenn es die Sprache verändert – wenn
man davon noch Wochen später auf den Fluren hört." Die These dieser
Folge: Events sind keine Kommunikationsmaßnahme. Sie sind das
sichtbarste Zeichen dafür, was einer Organisation wirklich wichtig
ist. Wer Kulturwandel will, muss Begegnung gestalten. Wer Begegnung
gestaltet, trägt Verantwortung – für das, was danach anders ist.
Fraukes Fazit – drei Gedanken zum Mitnehmen für CPOs & CHROs:
Warum Transformationsprogramme ohne Live-Momente nicht landen:
Persönliche Begegnung erzeugt das, was kein Dokument kann:
Glaubwürdigkeit, Verbundenheit und das Gefühl, Teil von etwas
Größerem zu sein. Deswegen brauchen wir Live-Momente. Was Employee
Experience von Produktdenken lernt: Die stärksten Produkte – denk
an Apple – funktionieren nicht nur. Sie hinterlassen ein Gefühl.
Genau das ist der Maßstab: nicht ob ein Erlebnis gut organisiert
war, sondern ob es etwas in mir hinterlassen hat. Woran man
erkennt, ob ein Event kulturell wirksam war: An der Sprache. Wenn
ich noch Wochen danach auf den Fluren höre, wie Menschen darüber
reden – mit Stolz, mit Orientierung, mit einem klaren „Das ist
jetzt unsere Richtung" – dann hat das Event etwas verändert.
Language looks at you! Was ist deiner Meinung nach die wichtigste
Frage, bevor ein Transformationsevent geplant wird? Schreib's in
die Kommentare. Chris Cuhls ist Strategischer Sparringpartner und
Eventregisseur aus Köln. Er arbeitet mit Unternehmen, die ihre
wichtigsten Live-Momente nicht nur organisieren, sondern wirksam
gestalten wollen – mit einer Frage als Ausgangspunkt: Was soll
nachher anders sein als vorher? Wenn dich das beschäftigt: Meld
dich. www.chriscuhls.de
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