Beschreibung
vor 1 Tag
Was wäre, wenn wir aufhören würden, ständig unsere Schwächen zu
schwächen - und stattdessen anfangen, unsere Stärken wirklich
ernst zu nehmen?
In dieser Folge von Fifty Fearless Fabulous
spricht Meike mit Hanka Schrader, Unternehmerin,
Coach und Mitgründerin des Stärkenkompass.
Kennengelernt haben sich die beiden im Unternehmenskontext - bei
einem Projekt, in dem es genau darum ging: Menschen nicht über
Defizite zu entwickeln, sondern über das, was sie schon
mitbringen.
Hanka erzählt, wie sie selbst über die Frage zu ihrem heutigen
Thema gefunden hat:
Was mache ich eigentlich gut? Und was davon mache ich
nicht nur gut - sondern auch gern?
Denn genau da beginnt oft der Unterschied zwischen Funktionieren
und echter Exzellenz.
Die beiden sprechen darüber, warum viele Menschen - gerade im
deutschsprachigen Raum - viel leichter sagen können, was sie
nicht können, als das was sie wirklich auszeichnet. Warum „nicht
gemeckert ist genug gelobt“ uns klein hält. Und warum Stärken
kein Geschenk sind, auf dem man sich ausruht, sondern etwas, das
man sich erarbeitet, trainiert und bewusst einsetzt.
Hanka erklärt den Unterschied zwischen klassischen Stärkentests
wie Gallup/StrengthsFinder und dem Stärkenkompass. Während Gallup
vor allem auf Selbsteinschätzung basiert, arbeitet der
Stärkenkompass zusätzlich mit anonymem Feedback aus dem Umfeld.
Denn oft sehen andere längst etwas in uns, was wir selbst noch
als „normal“ abtun.
Warum viele Menschen ihre eigenen Stärken nicht kennen
Weshalb Stärken nicht dasselbe sind wie Talente
Warum Begabung ohne Einsatz noch keine Stärke ist
Wie aus Stärken Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
entstehen
Warum Feedback nicht immer weh tun muss
Wie der Stärkenkompass Fremdbild und Selbstbild
zusammenbringt
Warum Frauen und Männer unterschiedlich über Selbstzweifel
sprechen
Was das Impostor-Syndrom mit hohen Ansprüchen zu tun hat
Warum Exzellenz nicht kopierbar ist
Wie du im Alltag deine Stärken besser erkennen kannst
Warum deine „Selbstverständlichkeiten“ oft genau deine
Superkräfte sind
„Stärken sind nichts, worauf ich mich ausruhe. Die habe
ich nicht gewonnen. Die habe ich mir erarbeitet.“
„Wenn ich meine Stärken für selbstverständlich halte,
erwarte ich oft unbewusst, dass alle anderen das auch
können.“
„Exzellenz kann man nicht kopieren. Man kann sich
inspirieren lassen - aber man muss sie zu seiner eigenen
machen.“
„Feiere deine Stärken. Nimm sie als Sprungbrett für den
nächsten Schritt - mit weniger Härte und mehr
Leichtigkeit.“
Hankas einfache Übung für mehr Stärkenorientierung im Alltag:
Was ist heute gut gelaufen - weil ich ein Teil davon
war?
Was genau war mein Beitrag dazu?
Nicht groß. Nicht kompliziert. Kein Coaching-Klimbim.
Einfach hinschauen.
Denn oft verstecken sich unsere Stärken nicht in den großen
Bühnenmomenten, sondern in den kleinen Dingen: zuhören,
sortieren, verbinden, fragen, ermutigen, strategisch denken, Ruhe
reinbringen, Klarheit schaffen.
Viele Frauen in der Lebensmitte tragen einen ganzen Schatz an
Erfahrung, Kompetenz, Haltung und Intuition in sich - aber nennen
ihn nicht so.
Sie sagen:
„Das ist doch normal.“ „Das kann doch jeder.“ „Das ist doch
nichts Besonderes.“
Doch genau da liegt oft das Gold.
Diese Folge ist eine Einladung, die eigene Wirkung nicht länger
kleinzureden. Die eigenen Stärken nicht als Zufall zu betrachten.
Und den nächsten Schritt nicht aus Selbstoptimierungsdruck zu
gehen - sondern aus dem, was schon da ist.
Mehr Rückenwind. Weniger Reparaturbetrieb.
Hör rein. Teil sie mit einer Freundin, die endlich sehen sollte,
was sie längst alles kann. Und stell dir heute Abend genau diese
eine Frage:
Was ist heute gut gelaufen - weil ich dabei war?
Fifty Fearless Fabulous ist der
Jetzt-erst-recht-Podcast für Frauen mitten im Leben - und mitten
im Aufbruch.
Empfiehlt uns weiter: Neue Folgen erscheinen jeden
zweiten Mittwoch. Lasst uns auch gerne einen Kommentar da - und
folgt uns auf Instagram unter fifty_fearless
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