Schah-Sohn Pahlavi sucht Unterstützung in Berlin (Update)

Schah-Sohn Pahlavi sucht Unterstützung in Berlin (Update)

vor 1 Monat
Der Besuch von Reza Pahlavi in Berlin sorgt für Proteste. Wie umstritten ist seine Rolle in der iranischen Opposition? Und: EU kommt in Zypern zum Gipfel zusammen
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Beschreibung

vor 1 Monat
Reza Pahlavi ist erstmals zu politischen Gesprächen in Berlin, um
für die Unterstützung der iranischen Opposition zu werben. Treffen
mit Mitgliedern der Bundesregierung sind nicht geplant. Pahlavi
wirft dieser vor, im Umgang mit dem iranischen Regime zu nachgiebig
zu sein und den Dialog mit ihm zu verweigern. Innerhalb der
iranischen Opposition ist seine Rolle umstritten: Während einige
Gruppen ihn unterstützen, kritisieren andere ihn unter anderem
wegen einer möglichen Rückkehr zur Monarchie und seiner Haltung zum
Krieg der USA und Israels. Begleitet wird sein Besuch von
Demonstrationen in Berlin. Welche Stimmung dort herrscht, berichtet
ZEIT-Volontär Omid Rezaee. Auf Zypern treffen sich die Staats- und
Regierungschefs der EU zu einem informellen Gipfel. Per Video
zugeschaltet ist auch der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj, der über die aktuelle Lage im Krieg in der Ukraine
berichtet. Weitere Themen sind die Auseinandersetzungen zwischen
Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon sowie die Situation im
Iran. Kurz vor dem Gipfel haben die USA und Iran ihre Waffenruhe
verlängert. Die EU-Staaten sind nicht direkt an den Verhandlungen
beteiligt. Wie und wo sich europäische Staaten aber beteiligen
könnten, erklärt Johanna Roth, Auslandskorrespondentin der ZEIT.
Außerdem im Update: Im Landtag von Sachsen-Anhalt haben CDU, SPD,
Grüne, FDP und Linke eine Reform verabschiedet, die demokratische
Institutionen stärken soll. Ziel ist es, Blockaden zu verhindern
und die Funktionsfähigkeit von Parlament und Verfassungsgericht zu
sichern. Die AfD kritisiert die Änderungen als undemokratisch.
  Und sonst so? Das ist das Pressefoto des Jahres  
Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik,
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