Wie das Umweltmagazin Atmo die Klimakrise anders erzählen will

Wie das Umweltmagazin Atmo die Klimakrise anders erzählen will

vor 3 Tagen
Die Berichterstattung zur Klimakrise neu denken: Das will das Umweltmagazin Atmo. Gründerin Katja Morgenthaler spricht darüber, was sich im Klimajournalismus verändern muss.
45 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Volontärspodcast von Sächsische.de

Beschreibung

vor 3 Tagen
Katja Morgenthaler hat etwas Ungewöhnliches gemacht: Sie ist Teil
eines Teams von Journalisten, die 2025 ein neues, gedrucktes
Magazin gegründet haben. Ein analoges Magazin in einer digitalen
Welt. Und dann auch noch eines, das sich schwerpunktmäßig mit der
Klimakrise beschäftigt, also mit einem Thema, das bei allen
Konflikten und Kriegen auf dieser Welt, zurzeit weniger
wahrgenommen wird. Ein verrücktes Unterfangen? Im Podcast
"Journalismus machen" erzählt Katja Morgenthaler von der Gründung
und wie sich seither ihr Arbeitsalltag verändert hat. Außerdem
beschreibt sie, warum Journalisten beim Berichten über die
Klimakrise aus der Rolle der "Problembeschreiber" ausbrechen
müssten. Oft würden Berichte über Klimathemen Leser in einer
verzweifelten Stimmungslage zurückgelassen. „Das führt langfristig
dazu, dass sich Menschen von Nachrichten abwenden.“ Konstruktiver
Journalismus, das Aufzeigen von Lösungen und die Botschaft, dass es
Menschen gibt, die sich engagieren, seien deshalb wichtiger denn
je. Und schließlich beantwortet Morgenthaler noch eine
entscheidende Frage. Schafft sie es mit Atmo raus aus der Ökoblase?
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