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Beschreibung
vor 3 Tagen
Die metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische
Lebererkrankung und ihre schwerere Form, die metabolische
Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis, kurz MASH, stellen eine
zunehmende klinische Herausforderung dar. Immer mehr Menschen
entwickeln eine chronische Lebererkrankung als Folge metabolischer
Störungen wie Adipositas, Diabetes oder dem metabolischen Syndrom.
Die langfristigen Folgen können gravierend sein, da eine MASH über
viele Jahre zur Leberzirrhose fortschreiten kann. Diese Entwicklung
verursacht letztlich einen Anstieg der leberbedingten
Mortalität.Klinische Studien, die Mortalität als Endpunkt nutzen,
sind kaum umsetzbar, da sie Jahrzehnte dauern würden. Daher
akzeptieren Gesundheitsbehörden wie die FDA Surrogatendpunkte.
Einer dieser Surrogatendpunkte ist die MASH-Resolution ohne
Verschlechterung der Fibrose. Dieser Endpunkt gilt als Hinweis
darauf, dass das Fortschreiten der Lebererkrankung gestoppt wurde,
es muss allerdings ein klarer Zusammenhang zwischen
Surrogatendpunkt und tatsächlicher Mortalität gezeigt werden.Die
bariatrische Chirurgie hat sich als wirksame Behandlung für MASH
erwiesen. Forscher aus Frankreich bewerteten nun den Einfluss einer
bariatrischen Operation auf eine erfolgreiche histologische
Reaktion, definiert als das Abklingen von MASH ohne
Verschlechterung der Fibrose, und den Einfluss auf ein
langfristiges Überleben der Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis,
dass eine histologische MASH-Remission und eine signifikante
Verbesserung einer Fibrose die Überlebensrate der Patienten nach
einer bariatrischen Operation verbessert. Links: -
https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)01078-4/fulltext -
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39709138/ Lassailly G et al.
Resolution of Metabolic Dysfunction-associated Steatohepatitis With
No Worsening of Fibrosis After Bariatric Surgery Improves 15-year
Survival: A Prospective Cohort Study. Clin Gastroenterol Hepatol
2025; 23:1567-1576.e9 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die
Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in
Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher
Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie
gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
Lebererkrankung und ihre schwerere Form, die metabolische
Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis, kurz MASH, stellen eine
zunehmende klinische Herausforderung dar. Immer mehr Menschen
entwickeln eine chronische Lebererkrankung als Folge metabolischer
Störungen wie Adipositas, Diabetes oder dem metabolischen Syndrom.
Die langfristigen Folgen können gravierend sein, da eine MASH über
viele Jahre zur Leberzirrhose fortschreiten kann. Diese Entwicklung
verursacht letztlich einen Anstieg der leberbedingten
Mortalität.Klinische Studien, die Mortalität als Endpunkt nutzen,
sind kaum umsetzbar, da sie Jahrzehnte dauern würden. Daher
akzeptieren Gesundheitsbehörden wie die FDA Surrogatendpunkte.
Einer dieser Surrogatendpunkte ist die MASH-Resolution ohne
Verschlechterung der Fibrose. Dieser Endpunkt gilt als Hinweis
darauf, dass das Fortschreiten der Lebererkrankung gestoppt wurde,
es muss allerdings ein klarer Zusammenhang zwischen
Surrogatendpunkt und tatsächlicher Mortalität gezeigt werden.Die
bariatrische Chirurgie hat sich als wirksame Behandlung für MASH
erwiesen. Forscher aus Frankreich bewerteten nun den Einfluss einer
bariatrischen Operation auf eine erfolgreiche histologische
Reaktion, definiert als das Abklingen von MASH ohne
Verschlechterung der Fibrose, und den Einfluss auf ein
langfristiges Überleben der Patienten. Sie kamen zu dem Ergebnis,
dass eine histologische MASH-Remission und eine signifikante
Verbesserung einer Fibrose die Überlebensrate der Patienten nach
einer bariatrischen Operation verbessert. Links: -
https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(24)01078-4/fulltext -
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39709138/ Lassailly G et al.
Resolution of Metabolic Dysfunction-associated Steatohepatitis With
No Worsening of Fibrosis After Bariatric Surgery Improves 15-year
Survival: A Prospective Cohort Study. Clin Gastroenterol Hepatol
2025; 23:1567-1576.e9 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die
Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in
Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit Hilfe von künstlicher
Intelligenz (KI) oder maschineller Übersetzungstechnologie
gesprochene Texte enthalten [elevenlabs.io].
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