Robotergestützte Chirurgie verbessert onkologische Ergebnisse bei Rektumkarzinomen: Langzeitdaten zur robotergestützten Rektumresektion im Vergleich zur Laparoskopie zeigen Wirksamkeit
Study Snacks: Aktuelle Studien - kurz zusammengefasst
6 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Tagen
Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebsarten. In etwa
einem Drittel der Fälle ist das Rektum betroffen. Als zentraler
Behandlungsschritt werden Rektumkarzinome operiert. Seit Jahren hat
sich die laparoskopische Chirurgie etabliert, weil sie weniger
traumatisch ist und eine schnelle Erholung ermöglicht. Dennoch
bestehen Zweifel an ihrer onkologischen Qualität. Frühere Studien
zeigten, dass laparoskopische Eingriffe häufiger zu unvollständigen
mesorektalen Exzisionen und positiven Resektionsrändern führen. Die
robotergestützte Chirurgie könnte diese Schwächen ausgleichen. Sie
bietet eine dreidimensionale Sicht, präzise Bewegungen und eine
stabile Kameraführung. Erste Studien deuteten auf Vorteile hin. So
traten etwa weniger Komplikationen auf und die Patienten wiesen
eine bessere postoperative Funktion auf. Große randomisierte
Studien mit Langzeitdaten fehlten bisher jedoch. Im Rahmen der
REAL-Studie untersuchten Forscher aus China, ob die
robotergestützte Chirurgie beim Karzinom im mittleren und tiefen
Rektum bessere onkologische und funktionelle Ergebnisse erzielt als
die konventionelle Laparoskopie. Sie kamen zu dem Resultat, dass
die rototergestützte Chirurgie im Vergleich zur herkömmlichen
laparoskopischen Chirurgie die langfristigen onkologischen
Ergebnisse bei Patienten mit Karzinom im mittleren oder niedrigen
Rektum erheblich verbessert. Links: -
https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2834890 -
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40455621/ Feng Q et al. Robotic vs
Laparoscopic Surgery for Middle and Low Rectal Cancer: The REAL
Randomized Clinical Trial. JAMA 2025; 334:136-148 Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit
Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller
Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten
[elevenlabs.io].
einem Drittel der Fälle ist das Rektum betroffen. Als zentraler
Behandlungsschritt werden Rektumkarzinome operiert. Seit Jahren hat
sich die laparoskopische Chirurgie etabliert, weil sie weniger
traumatisch ist und eine schnelle Erholung ermöglicht. Dennoch
bestehen Zweifel an ihrer onkologischen Qualität. Frühere Studien
zeigten, dass laparoskopische Eingriffe häufiger zu unvollständigen
mesorektalen Exzisionen und positiven Resektionsrändern führen. Die
robotergestützte Chirurgie könnte diese Schwächen ausgleichen. Sie
bietet eine dreidimensionale Sicht, präzise Bewegungen und eine
stabile Kameraführung. Erste Studien deuteten auf Vorteile hin. So
traten etwa weniger Komplikationen auf und die Patienten wiesen
eine bessere postoperative Funktion auf. Große randomisierte
Studien mit Langzeitdaten fehlten bisher jedoch. Im Rahmen der
REAL-Studie untersuchten Forscher aus China, ob die
robotergestützte Chirurgie beim Karzinom im mittleren und tiefen
Rektum bessere onkologische und funktionelle Ergebnisse erzielt als
die konventionelle Laparoskopie. Sie kamen zu dem Resultat, dass
die rototergestützte Chirurgie im Vergleich zur herkömmlichen
laparoskopischen Chirurgie die langfristigen onkologischen
Ergebnisse bei Patienten mit Karzinom im mittleren oder niedrigen
Rektum erheblich verbessert. Links: -
https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2834890 -
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40455621/ Feng Q et al. Robotic vs
Laparoscopic Surgery for Middle and Low Rectal Cancer: The REAL
Randomized Clinical Trial. JAMA 2025; 334:136-148 Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre
Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. In diesem Audio sind mit
Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) oder maschineller
Übersetzungstechnologie gesprochene Texte enthalten
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