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Beschreibung
vor 1 Tag
Vor 40 Jahren ereignete sich die Reaktorkatastrophe von
Tschernobyl. Seither ist das Gebiet eine streng bewachte
Sperrzone. Doch 2022 besetzen russische Truppen den Reaktor und
heben im radioaktiv kontaminierten Wald Schützengräben aus. Der
ukrainischen Armee gelingt es, die russischen Truppen aus dem
Sperrgebiet zu vertreiben, doch seither ist die Sperrzone
Einflugschneise für russische Angriffsdrohnen und Raketen. Immer
wieder kommt es auch zu Einschlägen. Im Februar 2025 wird der
Sarkophag des explodierten Reaktor-Blocks Nummer 4 durch eine
russische Drohne beschädigt.
Experten warnen vor der Gefahr einer weiteren nuklearen
Katastrophe. Gleichzeitig hat sich die Sperrzone in den
vergangenen Jahren zu einem einzigartigen ökologischen Gebiet
entwickelt. Hier leben die einzige Wildpferdeherde Europas, wilde
Kühe und einige wenige Menschen, die die Sperrzone trotz Krieg
und Strahlung nicht verlassen wollen.
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