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Beschreibung
vor 1 Jahr
In dieser Folge sprechen wir über die Autophagie. Was ist das
überhaupt?
Autophagie, aus dem Griechischen für „sich selbst essen“, ist ein
biologischer Prozess in Zellen, der dazu dient, beschädigte oder
überflüssige zelluläre Komponenten abzubauen und zu recyceln.
Dieser Mechanismus hilft der Zelle, ihre Effizienz und Gesundheit
zu erhalten und trägt zur Homöostase, also zur Aufrechterhaltung
eines stabilen inneren Milieus, bei.
Während der Autophagie umschließen spezielle Strukturen in der
Zelle, sogenannte Autophagosomen, beschädigte Zellbestandteile
oder fehlerhafte Proteine. Diese Autophagosomen fusionieren dann
mit Lysosomen, die Enzyme enthalten, welche die eingeschlossenen
Materialien abbauen können. Die resultierenden Moleküle wie
Aminosäuren und Fettsäuren werden dann von der Zelle
wiederverwendet, um neue Proteine zu bilden oder Energie zu
gewinnen. Wichtig in dem Zusammenhang aber auch: ein System kann
nur besser werden, wenn wir in ihn investieren (u.a. mit genügend
Nährstoffe) und ihn nicht nur ökonomisieren. Und genauso wichtig
ist es, die Autophagie nicht mit Katabolie zu verwechseln. Aber
dazu im Podcast mehr.
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