Wie kann Dr. ChatGPT dem Hausarzt tatsächlich helfen, Prof. Jochen Gensichen?

Wie kann Dr. ChatGPT dem Hausarzt tatsächlich helfen, Prof. Jochen Gensichen?

vor 1 Tag
#digdeep - Neues aus der digitalen Welt
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Alles zur Digitalisierung aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Beschreibung

vor 1 Tag
Die Hausarztpraxis ist der erste Anlaufpunkt für über 90% der
deutschen Bevölkerung. Jeden Morgen jonglieren Hausärztinnen und
Hausärzte zwischen Bagatellen und Schwerkranken, zwischen
medizinisch relevanten Information und dem Bedürfnis zu schnacken.
Von den ca. 30.000 möglichen Diagnosen kommen nur etwa 30 häufig
vor - und dennoch müssten eigentlich alle griffbereit sein. KI
könnte in dieser Frage sehr helfen, nicht nur in Anamnese und
Diagnose, sondern auch in der Nachbetreuung der Patienten. Und
meistens werden Dr. Google und Dr. ChatGPT schon lange vor dem
Arzttermin konsultiert, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Unser Studiogast Prof. Dr. Jochen Gensichen leitet das Institut für
Allgemeinmedizin am LMU Klinikum München und forscht genau an
dieser Schnittstelle von Daten, KI und der Praxis. Er ist Hausarzt
aus Überzeugung und Wissenschaftler mit dem Blick auf das, was in
der Medizin wirklich wirkt. Im Gespräch mit uns erklärt er, warum
KI in Hausarztpraxen heute vor allem als besserer Dokumentar
genutzt wird — und nicht als Diagnose-Maschine. Wir sprechen über
AVA, ein KI-Telefonprojekt für kognitiv beeinträchtigte Patienten,
das Impfquoten messbar steigert. Und wir hören, warum ausgerechnet
Scham der unterschätzte Schlüssel ist: Was wir dem Arzt vielleicht
nicht sagen möchten, vertrauen wir der KI meist viel einfacher an.
Hört rein — und überlegt danach, ob ihr beim nächsten Arztbesuch
auch die richtigen Fragen stellt.
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