RBA392 Im Fokus: "Data Act und Datenschutz" (Geiselmann) - Nomos
vor 3 Tagen
Die Episode analysiert Dr. Marc-Philipp Geiselmanns Buch "Data Act
und Datenschutz", beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Data Act
und DSGVO und gibt Unternehmen praktische Handlungsempfehlungen zur
Umsetzung beider Gesetze.
Podcast
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Beschreibung
vor 3 Tagen
In dieser Episode werfen wir einen detaillierten Blick auf das Buch
"Data Act und Datenschutz", verfasst von Dr. Marc-Philipp
Geiselmann. Dieses juristische Werk, das als gedruckte Edition und
E-Book erhältlich ist, bietet eine umfassende Analyse der
Auswirkungen des Data Acts auf die zivilrechtlichen Ansprüche
bezüglich Datenzugang und -weitergabe in Verbindung mit der
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wir diskutieren die zentralen
Themen des Buches und beleuchten, warum es für Juristen und
Datenschutzbeauftragte von großer Bedeutung ist. Zunächst
betrachten wir das Spannungsfeld zwischen dem Data Act und der
DSGVO. Der Data Act sei dafür gedacht, die enge Sichtweise der
Datensilos in der EU zu durchbrechen und den Zugang zu Daten, die
privat von Herstellern gesammelt werden, zu erleichtern. Diese
gesetzgeberische Initiative zielt darauf ab, einen besseren
Datenfluss innerhalb des digitalen Marktes zu fördern, indem sie
Bürgern und Unternehmen den Zugang zu ihren Daten ermöglicht. Dabei
bleibt der Schutz personenbezogener Daten durch die DSGVO ein
unverzichtbares Element, was letztlich komplexe Herausforderungen
für Unternehmen schafft. Der Autor beleuchtet diese Balance und
bietet Lösungsansätze, um die Herausforderungen der praktischen
Umsetzung zu meistern. Ein weiterer zentraler Punkt in der
Diskussion ist die Eigenständigkeit der DSGVO im Verhältnis zum
Data Act. Der Data Act selbst macht keine klaren Unterscheidungen
zwischen personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten und
lässt die Regelungen der DSGVO weiterhin unberührt. Hier entsteht
ein Dilemma für Unternehmen: Sie müssen sich entscheiden, wie sie
mit den Daten umgehen, ohne gegen eines der beiden Gesetze zu
verstoßen. Dr. Geiselmann thematisiert diese Problematik und zeigt
auf, wie wichtig es ist, das Zusammenspiel beider Rechtsakte zu
verstehen. Dies eröffnet den Raum für gezielte Lösungsvorschläge
und Handlungsanleitungen. Darüber hinaus analysieren wir den
wissenschaftlichen Schreibstil und die Struktur des Buches. Obwohl
das Werk als Doktorarbeit umfangreich und tiefgehend ist,
kritisieren wir die fehlenden grafischen Darstellungen, die zur
Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge hätten beitragen können.
Dennoch bietet das Buch wertvolle Einblicke und handlungsleitende
Ansätze – eine Kombination, die für juristische Fachkräfte enorm
hilfreich ist. Abschließend richten wir uns an mehrere Zielgruppen,
darunter beratende Juristen und Datenschutzbeauftragte, die sich
mit den Herausforderungen des Data Acts auseinander setzen müssen.
Trotz der hohen wissenschaftlichen Anforderungen liefert das Buch
Ansätze, die für die Praxis relevant sind. Daher ermutigen wir
Zuhörer, sich das Werk näher anzusehen und die essenziellen Themen
rund um Datenschutz und Datenwirtschaft sorgfältig zu erkunden.
"Data Act und Datenschutz", verfasst von Dr. Marc-Philipp
Geiselmann. Dieses juristische Werk, das als gedruckte Edition und
E-Book erhältlich ist, bietet eine umfassende Analyse der
Auswirkungen des Data Acts auf die zivilrechtlichen Ansprüche
bezüglich Datenzugang und -weitergabe in Verbindung mit der
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wir diskutieren die zentralen
Themen des Buches und beleuchten, warum es für Juristen und
Datenschutzbeauftragte von großer Bedeutung ist. Zunächst
betrachten wir das Spannungsfeld zwischen dem Data Act und der
DSGVO. Der Data Act sei dafür gedacht, die enge Sichtweise der
Datensilos in der EU zu durchbrechen und den Zugang zu Daten, die
privat von Herstellern gesammelt werden, zu erleichtern. Diese
gesetzgeberische Initiative zielt darauf ab, einen besseren
Datenfluss innerhalb des digitalen Marktes zu fördern, indem sie
Bürgern und Unternehmen den Zugang zu ihren Daten ermöglicht. Dabei
bleibt der Schutz personenbezogener Daten durch die DSGVO ein
unverzichtbares Element, was letztlich komplexe Herausforderungen
für Unternehmen schafft. Der Autor beleuchtet diese Balance und
bietet Lösungsansätze, um die Herausforderungen der praktischen
Umsetzung zu meistern. Ein weiterer zentraler Punkt in der
Diskussion ist die Eigenständigkeit der DSGVO im Verhältnis zum
Data Act. Der Data Act selbst macht keine klaren Unterscheidungen
zwischen personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten und
lässt die Regelungen der DSGVO weiterhin unberührt. Hier entsteht
ein Dilemma für Unternehmen: Sie müssen sich entscheiden, wie sie
mit den Daten umgehen, ohne gegen eines der beiden Gesetze zu
verstoßen. Dr. Geiselmann thematisiert diese Problematik und zeigt
auf, wie wichtig es ist, das Zusammenspiel beider Rechtsakte zu
verstehen. Dies eröffnet den Raum für gezielte Lösungsvorschläge
und Handlungsanleitungen. Darüber hinaus analysieren wir den
wissenschaftlichen Schreibstil und die Struktur des Buches. Obwohl
das Werk als Doktorarbeit umfangreich und tiefgehend ist,
kritisieren wir die fehlenden grafischen Darstellungen, die zur
Verdeutlichung komplexer Zusammenhänge hätten beitragen können.
Dennoch bietet das Buch wertvolle Einblicke und handlungsleitende
Ansätze – eine Kombination, die für juristische Fachkräfte enorm
hilfreich ist. Abschließend richten wir uns an mehrere Zielgruppen,
darunter beratende Juristen und Datenschutzbeauftragte, die sich
mit den Herausforderungen des Data Acts auseinander setzen müssen.
Trotz der hohen wissenschaftlichen Anforderungen liefert das Buch
Ansätze, die für die Praxis relevant sind. Daher ermutigen wir
Zuhörer, sich das Werk näher anzusehen und die essenziellen Themen
rund um Datenschutz und Datenwirtschaft sorgfältig zu erkunden.
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