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Beschreibung
vor 1 Tag
Key Facts im Überblick
Hier geht’s zur Studie
Fundraising: Leichte Stimmungsaufhellung, hohe Selektivität
Die Stimmung im Fundraising hat sich gegenüber dem Vorjahr nur
graduell verbessert. Kapital ist grundsätzlich vorhanden, wird
jedoch deutlich selektiver vergeben. Entscheidend sind vor allem
realisierte Rückflüsse (DPI). Rund 76% der Befragten knüpfen neue
Commitments ausdrücklich an vorherige Ausschüttungen. Für
Fondsmanager bedeutet das: Exits werden zur zentralen
Voraussetzung für erfolgreiches Fundraising und die
Verhandlungsmacht von Investoren steigt weiter.
Dealaktivität und Wettbewerb: Mehr Transaktionen, höhere
Anforderungen
Etwa zwei Drittel der Befragten rechnen 2026 mit einer steigenden
Dealaktivität. Gleichzeitig erwartet die Mehrheit einen weiterhin
intensiven Wettbewerb um hochwertige Assets. Es kommen also
wieder mehr Transaktionen an den Markt, doch konzentriert sich
der Wettbewerb stark auf eine begrenzte Zahl qualitativ
hochwertiger Targets. Die Anforderungen an Selektion,
Strukturierung und operative Perspektive steigen entsprechend.
Wertschöpfung: Operatives Wachstum schlägt Multiple Expansion
Als wichtigste Wertschöpfungsquelle gilt unverändert operatives
Wachstum. Die Hoffnung auf steigende Bewertungsmultiples verliert
weiter an Bedeutung. Stattdessen rücken die Entwicklung der
Portfoliounternehmen aus eigener Kraft, aktive Unterstützung
durch Operating Partner sowie tiefe Sektorexpertise und
funktionierende Wertsteigerungskonzepte in den Fokus. Der Trend:
„Ärmel hochkrempeln“ ersetzt Multiple-Arbitrage.
Co-Investments: Strategisches Kerninstrument
Co-Investments haben sich als zentrales Bindungsinstrument
zwischen GPs und LPs etabliert. Mit einem Zustimmungswert von 74%
gelten sie aus Sicht der Fondsmanager als strategisch hoch
relevant. Gleichzeitig stimmen 79% der Befragten der Aussage zu,
dass nicht alle LPs organisatorisch und operativ in der Lage
sind, Co-Investments effizient umzusetzen. Geschwindigkeit und
Execution werden damit zum entscheidenden
Differenzierungsmerkmal. GPs selektieren zunehmend, welchen
Investoren sie Co-Investment-Gelegenheiten überhaupt zutrauen und
damit anbieten.
Sektoren, Regionen, Sourcing
Attraktivste Sektoren 2026: B2B Services und
Healthcare – dank resilienter Geschäftsmodelle, strukturellem
Wachstum und klarer operativer Wertsteigerungspotenziale
Attraktivste Region: Europa, insbesondere im
Small- und Mid-Cap-Bereich, gefolgt von Nordamerika; Asien wird
überwiegend opportunistisch gesehen
Deal Sourcing: Persönliche Netzwerke bleiben
der wichtigste Zugang zu Transaktionen, deutlich vor Beratern
und Intermediären
Exits: Strategische Käufer dominieren
Für 2026 erwarten die Teilnehmer vor allem Exits an strategische
Käufer, gefolgt von Secondary Sales an Finanzinvestoren. IPOs
spielen weiterhin kaum eine Rolle – nicht aus strukturellen,
sondern aus pragmatischen Gründen: Bewertungssicherheit,
Prozessrisiken und Marktvolatilität sprechen aktuell gegen
Börsengänge.
Künstliche Intelligenz: Chance mit ambivalenter Perspektive
86% der Befragten sehen KI als Chance für ihre
Portfoliounternehmen, insbesondere zur Effizienzsteigerung und
datenbasierten Entscheidungsfindung. Gleichzeitig rechnen 57% mit
disruptiven Effekten auf bestehende Geschäftsmodelle. Mit Blick
auf den Personalbestand zeigt sich ein differenziertes Bild: 65%
erwarten moderate Effizienzgewinne, vor allem in standardisierten
Funktionen – weniger als Jobabbau, vielmehr als Transformation
von Rollen und Prozessen.
Fazit
Der FCM PE Survey 2026 zeigt: Private Equity bleibt attraktiv,
wird aber anspruchsvoller. Erfolgsentscheidend sind Qualität,
operative Fähigkeiten, belastbare Track Records und der Zugang zu
den richtigen Netzwerken. Das Fundraising verbessert sich
langsam, belohnt aber vor allem Manager mit Substanz – und
Investoren mit Geschwindigkeit und Execution-Kompetenz.
Mehr erfahren in der aktuellen Folge unseres Podcasts
„PE Talk“:
Der Beitrag Private Equity-Update – Zentrale Erkenntnisse aus dem
FCM PE-Survey 2026 erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
Hier geht’s zur Studie
Fundraising: Leichte Stimmungsaufhellung, hohe Selektivität
Die Stimmung im Fundraising hat sich gegenüber dem Vorjahr nur
graduell verbessert. Kapital ist grundsätzlich vorhanden, wird
jedoch deutlich selektiver vergeben. Entscheidend sind vor allem
realisierte Rückflüsse (DPI). Rund 76% der Befragten knüpfen neue
Commitments ausdrücklich an vorherige Ausschüttungen. Für
Fondsmanager bedeutet das: Exits werden zur zentralen
Voraussetzung für erfolgreiches Fundraising und die
Verhandlungsmacht von Investoren steigt weiter.
Dealaktivität und Wettbewerb: Mehr Transaktionen, höhere
Anforderungen
Etwa zwei Drittel der Befragten rechnen 2026 mit einer steigenden
Dealaktivität. Gleichzeitig erwartet die Mehrheit einen weiterhin
intensiven Wettbewerb um hochwertige Assets. Es kommen also
wieder mehr Transaktionen an den Markt, doch konzentriert sich
der Wettbewerb stark auf eine begrenzte Zahl qualitativ
hochwertiger Targets. Die Anforderungen an Selektion,
Strukturierung und operative Perspektive steigen entsprechend.
Wertschöpfung: Operatives Wachstum schlägt Multiple Expansion
Als wichtigste Wertschöpfungsquelle gilt unverändert operatives
Wachstum. Die Hoffnung auf steigende Bewertungsmultiples verliert
weiter an Bedeutung. Stattdessen rücken die Entwicklung der
Portfoliounternehmen aus eigener Kraft, aktive Unterstützung
durch Operating Partner sowie tiefe Sektorexpertise und
funktionierende Wertsteigerungskonzepte in den Fokus. Der Trend:
„Ärmel hochkrempeln“ ersetzt Multiple-Arbitrage.
Co-Investments: Strategisches Kerninstrument
Co-Investments haben sich als zentrales Bindungsinstrument
zwischen GPs und LPs etabliert. Mit einem Zustimmungswert von 74%
gelten sie aus Sicht der Fondsmanager als strategisch hoch
relevant. Gleichzeitig stimmen 79% der Befragten der Aussage zu,
dass nicht alle LPs organisatorisch und operativ in der Lage
sind, Co-Investments effizient umzusetzen. Geschwindigkeit und
Execution werden damit zum entscheidenden
Differenzierungsmerkmal. GPs selektieren zunehmend, welchen
Investoren sie Co-Investment-Gelegenheiten überhaupt zutrauen und
damit anbieten.
Sektoren, Regionen, Sourcing
Attraktivste Sektoren 2026: B2B Services und
Healthcare – dank resilienter Geschäftsmodelle, strukturellem
Wachstum und klarer operativer Wertsteigerungspotenziale
Attraktivste Region: Europa, insbesondere im
Small- und Mid-Cap-Bereich, gefolgt von Nordamerika; Asien wird
überwiegend opportunistisch gesehen
Deal Sourcing: Persönliche Netzwerke bleiben
der wichtigste Zugang zu Transaktionen, deutlich vor Beratern
und Intermediären
Exits: Strategische Käufer dominieren
Für 2026 erwarten die Teilnehmer vor allem Exits an strategische
Käufer, gefolgt von Secondary Sales an Finanzinvestoren. IPOs
spielen weiterhin kaum eine Rolle – nicht aus strukturellen,
sondern aus pragmatischen Gründen: Bewertungssicherheit,
Prozessrisiken und Marktvolatilität sprechen aktuell gegen
Börsengänge.
Künstliche Intelligenz: Chance mit ambivalenter Perspektive
86% der Befragten sehen KI als Chance für ihre
Portfoliounternehmen, insbesondere zur Effizienzsteigerung und
datenbasierten Entscheidungsfindung. Gleichzeitig rechnen 57% mit
disruptiven Effekten auf bestehende Geschäftsmodelle. Mit Blick
auf den Personalbestand zeigt sich ein differenziertes Bild: 65%
erwarten moderate Effizienzgewinne, vor allem in standardisierten
Funktionen – weniger als Jobabbau, vielmehr als Transformation
von Rollen und Prozessen.
Fazit
Der FCM PE Survey 2026 zeigt: Private Equity bleibt attraktiv,
wird aber anspruchsvoller. Erfolgsentscheidend sind Qualität,
operative Fähigkeiten, belastbare Track Records und der Zugang zu
den richtigen Netzwerken. Das Fundraising verbessert sich
langsam, belohnt aber vor allem Manager mit Substanz – und
Investoren mit Geschwindigkeit und Execution-Kompetenz.
Mehr erfahren in der aktuellen Folge unseres Podcasts
„PE Talk“:
Der Beitrag Private Equity-Update – Zentrale Erkenntnisse aus dem
FCM PE-Survey 2026 erschien zuerst auf Private Equity Magazin.
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